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der mittelständische Unternehmen für ihre nachhaltige und erfolgreiche Unternehmensführung auszeichnet. Doch im Zeitalter der digitalen Transformation ist es nicht nur wichtig, interne Prozesse zu verbessern, sondern auch neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Es geht also nicht nur darum, Bestehendes zu optimieren. „Wir müssen Neues schaffen. Denn Anlagen und Systeme werden leistungsstärker und bieten immer höhere Geschwindigkeiten“, beschreibt Dr. Beumer. Trends setzen, nicht verschlafen Das Worst-Case-Szenario einer jeden Branche ist: Sie verschläft schlicht die Trends. Für Marktführer kann das verheerende Folgen nach sich ziehen. Ein Beispiel: die analoge Fotografie. Die Firma Agfa konnte sich in mehr als 100 Jahren Unternehmensgeschichte einen exzellenten Ruf aufbauen. Von Agfa stammt unter anderem die erste Flüssigkeit zur Filmentwicklung und die erste Blitzlampe, der erste Sicherheitsfilm und die erste vollautomatische Kamera – nicht aber die erste Digitalkamera. Die hat ein anderer entwickelt, nämlich ein Ingenieur der Firma Kodak. Allerdings ließ sein Arbeitgeber die Innovation lange ungenutzt in der Geheimschublade. Ein fataler „Bei BG.challenge dreht sich alles um die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die bestehende Geschäftsmodelle von außen Das Gelbe vom Ei ! Nur das Beste für Ihre Anwendungen. Wir liefern perfekte Lösungen für Ihre individuellen Anforderungen: # Kabelmanagement # Energiekette # Kabelschutz +49 7191 4820 www.mp.de Folgen Sie uns: angreifen können“ VERGLEICHEN Fehler, wie sich bald herausstellen sollte: Konkurrenzfirmen wie Apple, Casio und Canon brachten in den 1990ern erste Digitalkameras für die breite Masse auf den Markt und überrollten damit die beiden bis dahin weltweit erfolgreichsten Fotokonzerne. Wer also nicht rechtzeitig auf den digitalen Zug aufspringt, wird verlieren. „Das gleiche Schicksal kann auch der Maschinenbau- und der Intralogistikbranche mit dem 3D-Druckverfahren drohen. Wenn es irgendwann möglich sein wird, einen Stahlträger mit diesem Verfahren herzustellen, wird das die gesamte Industrie revolutionieren“, prognostiziert Dr. Beumer. Eine ganz neue Art der Lagerhaltung könnte Einzug halten. Statt jederzeit ein breites Sortiment an Ersatzteilen vorzuhalten, ließen sich die Teile per Print-on-Demand erst bei Bedarf drucken. Zeitpunkt und Stückzahl wären so punktgenau steuerbar. Aufwendige Bestellprozesse würden entfallen. „Wir schicken die Zeichnung des Ersatzteils einfach an unsere Niederlassungen in Thailand oder Brasilien. Unsere Kollegen drucken vor Ort die Komponente im 3D-Druck aus. Wir müssen das Bauteil nicht erst mit dem Schiff wochenlang übers Meer schicken“, sagt Dr. Beumer. Augmented Reality spart Reisezeit und -kosten Genauso wenig müssen qualifizierte Service-Techniker für Wochen nach Übersee entsendet werden. Folgendes Szenario ist durchaus denkbar: Der zuständige Mitarbeiter vor Ort ist mit einer 3D-Brille ausgestattet. Er visiert am Ort des Geschehens das Objekt mit # Energiezuführung # Kennzeichnung # Kabelführung SIE NICHT ÄPFEL MIT BIRNEN! QUALITÄT GEPRÜFT UND GETESTET www.laweco.de Besuchen Sie uns: CeMAT, Hannover – Halle 24 Stand D05 AZ_Verlade_D 105x148,5+3.indd 1 05.06.14 13:07


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