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Lagerlogistik + Materialfluss 51 www.Dhf-magazin.com dung verantwortlich. Zudem verwaltet es die Auftragsauslastung über den Tag. Denn nicht jeder Auftrag ist ein Eilauftrag. Das WMS berücksichtigt außerdem Abholtermine durch KEP-Dienste oder Speditionen und taktet den Auftrag entsprechend ein. Beim Wareneingang regelt die Software unter anderem die Avisierung, die Vereinnahmung und die Dekonsolidierung der angelieferten Waren. Viadat überprüft die Qualität, verwaltet Stammdaten, steuert die Einlagerung und das Retourenmanagement und sorgt für eine lückenlose Bestandsrückmeldung. Der Kunde möchte sofort sein Geld zurück haben, daher muss der Händler umgehend prüfen, ob die Schuhe nicht doch schon getragen wurden und ob sich der PC wirklich noch im Auslieferungszustand befindet. Das steuert das WMS, indem es mit dem ERP-System korrespondiert und zum Beispiel die Beträge zur Rücküberweisung frei gibt, nachdem der Mitarbeiter die Retoure gecheckt hat. Darüber hinaus führt es die Ware umgehend wieder in den Bestand zurück, ordnet ihr einen passenden Lagerplatz und einen effizienten Transport dorthin zu und macht sie sofort wieder verkaufbar. Daran knüpfen die lagerinternen Prozesse an. Hier steuert die Software Umlagerung und Nachschub und nimmt selbstständig Umbuchungen vor. Das sorgt gerade bei Omnichannel für einen reibungslosen Ablauf ohne Zeitverluste. Weitere Kernfunktionen sind Inventur und Leitstandsfunktion. Hier arbeitet der Logistikmanager am Tablet, Smartphone, Laptop oder Desktop mit flexibel konfigurierbaren Dashboards, um mithilfe von aufbereiteten Echtzeitinformationen über alle Situationen und Prozesse im Lager Bescheid zu wissen, steuern und eingreifen zu können, Forecasts zu treffen und vorausschauend Ressourcen zu planen. Die richtige IT wird zum Erfolgsfaktor Um im Omnichannel-Geschäft erfolgreich zu sein, ist es für Unternehmen nicht nur wichtig, was eine Lager- und Materialfluss- Software alles leisten kann, sondern vor allem auch, dass sich das neue System und die Erweiterungen nahtlos in ihre bestehende Umgebung integrieren. Auch die Bedienfreundlichkeit spielt eine bedeutende Rolle: Die Mitarbeiter müssen sofort mit der Veränderung zurechtkommen und die Arbeitsprozesse möglichst intuitiv ausführen, ohne langfristige Einlernphasen oder aufwendige Schulungen. Ein weiteres Thema im Zusammenhang mit Omnichannel ist daher Augmented Reality. Über mobile Endgeräte wie Tablets, Smartphones oder Datenbrillen erhält der Mitarbeiter eine visuelle Hilfestellung, die ihn dabei unterstützt, die Arbeitsschritte korrekt auszuführen. Dabei übernimmt das Endgerät nicht nur die visuelle Führung, sondern erhebt auch technische Daten. Mitarbeiter werden entlastet und können sich voll und ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren. Erfolgsfaktoren im Omnichannel-Geschäft für ein effektives Zusammenspiel sind zudem standardisierte Schnittstellen. Damit kann das Endgerät problemlos mit dem zentralen ERP- oder Warehouse-Management-System vernetzt werden. Eine plattformübergreifende Kommunikation zwischen mobilem Endgerät und ERP sorgt für schnelle und reibungslose Abläufe und einen effizienten Wertschöpfungsprozess. Durch die Verknüpfung der geeigneten Lagertechnik, der passenden Software sowie neuer Kommissioniermethoden können Unternehmen mit einem Omnichannel-Modell schon heute hervorragende Ergebnisse in Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz erreichen. Wichtig ist, dass alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Nur so können die Bedürfnisse und Anforderungen des Unternehmens wie auch der Endkunden vollständig abgedeckt werden. u www.viastore.com  7–A40 u Der Logistikmanager arbeitet am Tablet, Smartphone, Laptop oder Desktop mit flexibel konfigurierbaren Dashboards, um mithilfe von aufbereiteten Echtzeitinformationen über alle Situationen und Prozesse im Lager Bescheid zu wissen, steuern und eingreifen zu können, Forecasts zu treffen und vorausschauend Ressourcen zu planen


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