Page 42

dhf_418

42 Flurförderzeuge 4 500 Mahlzeiten pünktlich liefern Der Materialfluss und die Transporte für mehr als 60 Kliniken und Institute der Universitätsmedizin Mainz sind geprägt durch regelmäßige Touren und Sondertransporte. Zur Optimierung dieser Prozesse wurden zwei Liftrunner-Routenzüge von Still angeschafft. Im Rundverkehr beliefern sie die Kliniken mit Speisen und frischer Wäsche.  Dipl.-Phys. Gerd Knehr Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist das einzige Universitätsklinikum in Rheinland-Pfalz. Sie bietet als international anerkannter Wissenschaftsstandort das gesamte Spektrum einer fortschrittlichen Medizin und ist mit 7 500 Mitarbeitern größter Arbeitgeber der Region. Catering mit Routenzügen Im Catering-Service beliefern zwei Liftrunner von Still dreimal täglich verschiedene Einrichtungen und Kliniken mit Mahlzeiten. Bernd Broszehl, Leiter der Zentralen Dienste: „Ab 6 Uhr morgens bis 22 Uhr abends sind unsere Routenzüge ständig unterwegs. Für 1 500 stationäre Patienten werden „Beim Betreten des R07-Schleppers werden mittels Hydraulik-Schalter alle Rahmen automatisch angehoben und beim Verlassen wieder abgesenkt“ bis zu 4 500 Mahlzeiten morgens, mittags und abends von der Küche zu den Klinik-Stationen geliefert. Damit die Getränke gekühlt und Speisen warm serviert werden können, sind die Speisewägen jeweils mit einem elektronisch geregelten Warmhalte- und einem Kühlhalte-Aggregat ausgerüstet.“ Zum Transport im jeweiligen Klinikgebäude ist die maximale Größe der Trolleys durch die Aufzüge und durch die verschiedenen Engstellen festgelegt. Daraus resultieren auch die Maße für die Bodenwannen   4.2018 und C-Rahmen-Anhänger, die je nach Ankopplungsrichtung bis zu zwei Trolleys rechts oder links aufnehmen können. Liftrunner optimierten Transportwesen Die beiden Routenzüge bestehen jeweils aus einem R07-Elektro-Schlepper und drei wendigen C-Rahmen-Anhängern. „Auf den Touren wird frische Wäsche an die Klinik-Stationen geliefert und gebrauchte Wäsche an den Bahnhöfen der Kliniken abgeholt. Bis zu neun Tonnen fahren wir tagtäglich zur Wäscherei“, ergänzt Broszehl. Beim Liftrunner-Routenzug wird durch die C-Rahmen-Deichsel die Lenkbewegung auf alle Räder übertragen. Damit ist nicht nur eine hohe Spurtreue bei höheren Geschwindigkeiten, Bremsmanövern und Rampenfahrten sichergestellt, sondern auch die Stabilität der Rahmen bei starken Lenkeinschlägen. Durch die elastische Bereifung der C-Rahmen werden Bodenunebenheiten gut kompensiert. Uwe Schmitt, Teamleiter Versorgungsmanagement, fügt hinzu: „In engen Kurven bleibt beim Routenzug der Kurvenradius erhalten. Unfälle, Elektronik-Defekte der Speisewägen durch starke Erschütterungen sowie Abnutzung und Beschädigungen der Trolley- Räder werden dadurch weitgehend vermieden. Daneben sind die Abrollgeräusche nicht so laut wie bisher.“ Ferner ist der Liftrunner mit dem zusätzlichen Wetterschutz das ideale Transportmittel für den Außeneinsatz. Bodenwannen erleichtern Verladung und schonen Trolleys Die C-Rahmen wurden in Größe und Tragfähigkeit nach den Bedürfnissen der Zentralen Logistik entwickelt und konstruiert. Auch Sicherheitskonzepte mit Lichtschranken wurden dabei umgesetzt. Regionalverkaufsleiter der Still Niederlassung Frankfurt, Andreas Bade: „Beim Betreten des R07-Schleppers werden mittels der Betätigung des Hydraulik-Schalters alle Rahmen automatisch angehoben und beim Verlassen wieder abgesenkt. Dies erklärt auch den Namen „Liftrunner“. Die sorgfältig entgrateten Edelstahlwannen werden so auf das Niveau des Bodens absenkt, und die Trolleys lassen sich anschließend mit geringem Kraftaufwand vom Ladungsträger ziehen. Damit ist die Elektronik der Speisewägen im Fahrbetrieb geschützt, und die Laufrollen werden geschont und nicht beschädigt.“


dhf_418
To see the actual publication please follow the link above