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Herstellerumfrage Schubmaststapler 21 Zu Frage 1: Wie sich Still Schubmaststapler in Industrie 4.0-Umgebungen integrieren lassen, zeigt das Innovationsprojekt, das der Automobilhersteller Audi als Teil der Vision einer Smart Factory, gemeinsam www.Dhf-magazin.com Zu Frage 1: Neu im Programm ist der autonome Schubmaststapler Linde RMATIC, der palettierte Waren bis 1,6 Tonnen vollautomatisch in Hochregale transportiert und sie dort selbständig in Hubhöhen bis zehn Meter ein- und auslagert. Wie alle Geräte des Linde Robotics- Portfolios ermöglicht der Schubmaststapler die schrittweise Automatisierung und Vernetzung und damit den Einstieg in die Industrie 4.0. Die automatisierten Flurförderzeuge funktionieren entweder „stand alone“ oder kommunizieren in einer weiteren Ausbaustufe über Schnittstellen mit Maschinen, Anlagen oder Rollenbahnen. Bei umfangreicheren Flotten übernimmt die Leitsteuerung die Steuerung der autonomen Fahrzeuge und tauscht Daten mit betrieblichen IT-Systemen aus. Zu Frage 2: Hubhöhen bis 13 Meter verlangen den Bedienern Tag für Tag einiges ab. Deshalb spielen Assistenzsysteme eine große Rolle. Sie entlasten den Fahrer, helfen, die Produktivität zu steigern und erhöhen die Prozesssicherheit. Die Lichtlösung „VertiLight“ zielt in die gleiche Richtung. Anders als bei regulären Arbeitsscheinwerfern wird kein punktueller Lichtkegel erzeugt, sondern es entsteht eine großflächige, gleichmäßige und blendungsfreie Ausleuchtung. Mit dem Schubstapler-Konzept bietet Linde eine weitere Baureihe für hohe Umschlagleistungen an. Bei diesen Modellen ist die Batterie unter dem Fahrersitz angeordnet. Dadurch verdoppelt sich das Platzangebot in der Kabine, und die Sicht durch den Mast ist um ein Vielfaches höher. Mittelfristig eröffnet die Lithium Ionen-Batterietechnik neue konstruktive Gestaltungsoptionen, um sowohl Schubmaststapler als auch Schubstapler hinsichtlich Ergonomie und Bedienerfreundlichkeit weiter zu entwickeln. Zu Frage 3: Kundenspezifische Lösungen folgen der Philosophie von Linde, auf individuelle Anforderungen ganz spezifisch einzugehen. Bereits heute machen Sonderlösungen einen beträchtlichen Teil des Auftragseingangs aus. Ein Beispiel ist der Dornstapler, ein Sondergerät auf Basis des Schubmaststaplers Linde R20 mit zwei Tonnen Tragfähigkeit. Das Chassis ist so konstruiert, dass der Stapler schwergewichtige Papierrollen mit einem großen Metalldorn aufnehmen und sicher transportieren kann. Zu Frage 4: Ja, die Schubmaststapler von Linde stehen in verschiedensten Chassisbreiten und -längen sowie in Kabinen-, Batterie- und über 200 Mastvarianten zur Verfügung. Optional erhältlich sind Assistenzsysteme wie Dynamic Mast Control, Kamerasysteme, das Flottenmanagementsystem „connect“, Kühlhausausführungen, Wetterschutzkabinen oder Windschutztüren, um nur einige Optionen zu nennen. u www.linde-mh.de Tobias Zierhut Vice President Product Management Industrial Trucks – Warehouse, Linde Material Handling GmbH Jacqueline Wiecker Pressereferentin, Still GmbH mit Still und Dematic umgesetzt hat. Da Still Schubmaststapler ab Werk mit Automatisierungsschnittstellen versehen sind, die eine einfache Ausstattung mit modularen Automatisierungskomponenten und eine Vernetzung mit vorhandenen IT-Systemen des Kunden ermöglichen, sind sie perfekt integrierbar. Um einen sicheren Warentransport zu gewährleisten, legen wir automatisierte Serienfahrzeuge technisch immer für den dualen Betrieb aus. Daher kann der Betreiber bei einem Systemausfall, etwa durch einen Fehler in der IT, leicht in den manuellen Betrieb wechseln.  Pavillon P35


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