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14 Titelthema   4.2018 schengeladen werden kann – also zum Beispiel in einer Mittagspause. Das Fahrzeug wird einfach über den Komfortladestecker mit dem Ladegerät verbunden. Damit hat man eine 100%ige Verfügbarkeit über drei Schichten.“ Und mehr Zeit, sich auf die eigentlichen logistischen Aufgaben zu konzentrieren. Eng verbunden mit der Ladetechnologie ist für Jungheinrich die komplette Energieinfrastruktur: „Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz“, erklärt von Forstner. „Wir überprüfen bei Kunden immer vorab deren Energieanforderungen und erarbeiten ein Gesamtkonzept einschließlich sämtlicher möglicher Anpassungen.“ Schnelle Amortisierung Weltweite Innovationen, viele zusätzliche Vorteile – das klingt zunächst nach einem hohen Preis. „Der ETV 216i kostet ein wenig mehr, aber die Kosten sind sehr schnell amortisiert – bei einem Einsatz mit sehr hoher Frequenz stellt sich diese Frage überhaupt nicht mehr“, weiß Tozzi. „Ob in einem bestehenden Mehrschichtbetrieb oder wenn die Investition in ein neues Lager ansteht, das mit der Ladeinfrastruktur neu konzipiert werden kann, ist die Entscheidung für Lithium- Ionen definitiv die richtige.“ Zumal, ergänzt von Forstner, der ETV216i alleine deshalb bezahlbar bleibt, da Jungheinrich auf eine bestehende Fahrzeugplattform zurückgreifen kann. Wie für alle Lithium-Ionen-Fahrzeuge gibt Jungheinrich auch für den ETV 216i seinen Kunden eine hundertprozentige Zufriedenheitsgarantie. Innerhalb der ersten sechs Monate nach Auslieferung haben Jungheinrich-Kunden volles Umtauschrecht und könnten jederzeit einfach und schnell auf die ursprüngliche Technologie zurückwechseln. So garantiert Jungheinrich einen leichten Wechsel ohne Risiko.“ Die Freude am Projekt hat Tozzi seit seinem erstem Tag bei Jungheinrich vor knapp zwei Jahren nicht verloren – im Gegenteil: Die bisherigen Kundenreaktionen seien sehr positiv ausgefallen, er erinnert sich an einen ganz besonderen Vorfall: „Ein Einkaufsleiter kam noch während eines Feldversuchs auf mich zu, um mir seine Entscheidung mitzuteilen, dass er künftig nur noch auf dieses Fahrzeug setzen wird.“ Getestet und gekauft – und das, obwohl der ETV 216i zum damaligen Zeitpunkt noch gar nicht finalisiert war.  Pavill. P33 Gesamte Wertschöpfungskette am Standort Das allein wäre schon ein Grund zum Anstoßen. „Wir haben unsere Kunden und unsere Wettbewerber mit dem völlig neuen Fahrzeugansatz des ETV216i auf der LogiMAT vollkommen überrascht“, berichtet von Forstner. Auffallend viele Besucher mit orangenen Einstecktüchern und roten Krawatten seien rund um das neue Fahrzeug auf dem Jungheinrich-Stand in Stuttgart zu beobachten gewesen. Dass Jungheinrich mit dem ETV 216i seiner Konkurrenz voraus ist, kann von Forstner erklären: „Das liegt an unserer Schnelligkeit dank unserer eigenen Batterie- und Ladegerätentwicklung. Die Fertigung von Ladegerät, Batterie und Fahrzeug liegen nur wenige hundert Meter voneinander entfernt – das ist natürlich optimal, wenn es um neue innovative Konzepte geht.“ Eine zweite Flasche Champagner will von Forstner dann aufmachen, wenn er sich die Bestätigung der Kunden abgeholt hat. „Das wird uns den Drive geben, diesen Weg in anderen Produktsegmenten weiterzugehen“, blickt er voraus. Auch Tozzi ist sich sicher: „Der ETV 216i wird gut ankommen: Das ist die Zukunft. Wenn man aktuell in eine Fahrzeugflotte investiert und die Frage nach der optimalen Technologie stellt, wird die Antwort jetzt immer häufiger Lithium-Ionen lauten – in Kombination mit den Vorteilen, die der ETV 216i bietet.“ Keine Angst vor der Konkurrenz Vom Weltmarktführer bei Schubmaststaplern werden Innovationsführerschaft und Wow- Effekte erwartet. Das Jungheinrich-Projektteam hat mit dem ETV 216i ganze Arbeit dafür geleistet. Oder, um es mit den Worten eines Produktionsmitarbeiters von Jungheinrich auszudrücken, der ebenfalls am Projekt mitgearbeitet hat und sich sicher ist, dass der gewünschte Wow-Effekt mit dem ETV 216i eintritt: „Das Ding schlägt ein wie eine Bombe!“ Und wenn die Konkurrenz aufholt? „Davor haben wir keine Angst“, erwidert Tozzi gelassen. „Wir haben in unserer Pipeline schon so viele neue Ideen, die wir auch kurzfristig umsetzen wollen – daher werden wir auch künftig wieder einen Schritt weiter sein.“ Anders gesagt: Der Countdown für die nächste Messeneuheit läuft bereits. u www.jungheinrich.de Der ETV 216i kann so eine Nennlast von 1,6 t bis zu 9 m in die Höhe stemmen


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