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Titelthema 13 Hohe Resttragfähigkeit „Einer der wichtigsten Parameter bei Schubmaststaplern ist natürlich, welche Lasten er wie hoch heben kann“, so von Forstner. Der ETV 216i überzeugt in dieser Disziplin durch eine hohe Resttragfähigkeit: Dadurch, dass der Fahrzeugschwerpunkt durch ein zusätzliches Gussgewicht in eine günstigere, weiter nach hinten versetzte Position verschoben wurde, konnte auch die Performance erhöht werden – bei gleichzeitig kleineren, kompakteren Abmessungen. Der ETV 216i kann so eine Nennlast von 1,6 t bis zu 9 m in die Höhe stemmen – das sind 230 kg mehr als bei einem herkömmlichen Fahrzeug, wobei die Hubgeschwindigkeit mit Last um 23 % erhöht wurde. In anderen Worten: Der Neuzugang schlägt 5 bis 10 % mehr Paletten um als sein Bleisäure-Pendant. 100 % Ladung in 80 Minuten Genauso wichtig ist bei einem Flurförderzeug die Verfügbarkeit. „Kunden wollen nicht ständig die Batterie wechseln, eine Zweitbatterie vorhalten und Lagerräume dafür bereitstellen müssen“, so von Forstner über die Rahmenbedingungen, die ein Zwei- oder Drei-Schicht-Betrieb bislang mit sich brachte. „Das ist jetzt nicht mehr nötig“, betont der Lithium-Ionen-Experte. „Wir bieten mit dem ETV 216i auch die dazu passenden Hochleistungsladegeräte, mit denen das Fahrzeug in kürzester Zeit zwit www.Dhf-magazin.com Der neue ETV 216i von Jungheinrich ist der weltweit erste Schubmaststapler mit festverbauter Lithium-Ionen- Batterie (Fotos: Jungheinrich) u Schlanke Dachstreben, ein optionales Panoramadach und auf Wunsch auch ein Day LED-Tagfahrlicht – nicht nur die verbesserten aktiven und passiven Sicht-Features machen den ETV 216i besonders sicher q Zwischenladen angesagt: In der Mittagspause wird der ETV 216i einfach über den Komfortladestecker mit dem Ladegerät verbunden. Damit ist eine 100%ige Verfügbarkeit über drei Schichten gewährleistet nomie mit mehr Fußraum, einem breiteren Sitz, mehr Platz für die Beine und einer optimalen Sicht auf die Radarme und die Last. „Für den Fahrer ist die Arbeit auf dem ETV 216i ein ganz neues Erlebnis – nicht zuletzt durch Details wie die kombinierte Federung von Armlehne und Sitz oder die vielen Befestigungs und Ablagemöglichkeiten. So kann er produktiver, sicherer und damit auch motivierter arbeiten“, so Tozzi. Und das gilt für Fahrer und Fahrerinnen jeder Größe, denn der ETV 216i bietet umfangreiche horizontale und vertikale Einstellmöglichkeiten des Sitzes, der Armlehne, des Lenkrads und Hydraulikbedienhebels – weit über den bisherigen Standard hinaus. Für mehr Komfort sorgen auch Details wie die optimierte SNAP-Funktion, die es dem Fahrer erlaubt, die Gabelzinken automatisch zu positionieren, oder selbstprogrammierbare Funktionstasten. Safety first Schlanke Dachstreben, ein optionales Panoramadach und auf Wunsch ein Day LED-Tagfahrlicht – nicht nur die verbesserten aktiven und passiven Sicht-Features machen den ETV 216i besonders sicher. „Die häufigsten Unfälle passieren beim Ein- und Aussteigen“, weiß Tozzi. Zwei Handgriffe sollen hierbei Abhilfe schaffen, ebenso wie eine großflächige Trittstufe und die Antriebsradabdeckung als Fußschutz sowie diverse weitere Schutzmaßnahmen. waren bei diesem wegweisenden Projekt von Anfang an involviert, jahrzehntelange Erfahrungen aus der Fahrzeugentwicklung wurden mit denen der Elektronikentwicklung für Batterien und Ladegeräte kombiniert. Enger Kundenkontakt Eine spannende Aufgabe. Und eine intensive: Um die Marktanforderungen genau zu treffen, hat Jungheinrich dabei von der ersten Designskizze bis hin zu häufigen Feldtests 15 Kunden an Bord geholt: Fahrer, Logistikleiter und Kaufentscheider haben sich mit dem Projektteam ausgetauscht. „Jeder, der mit dem Projekt zu tun hatte, identifizierte sich außerordentlich mit dem neuen Produkt, bei den Fahrern konnte man ein Funkeln in den Augen erkennen“, so Tozzi. „Die Aufregung spürte man in der ganzen Mannschaft – sie hat alle angesteckt, selbst diejenigen, die nicht direkt mit dem Projekt zu tun hatten“, bestätigt von Forstner. Zwei Jahre lang trafen sich die rund 20 Projektbeteiligten von Jungheinrich in täglichen Meetings, berichtet der Maschinenbauer von der neuen agilen Entwicklungsmethodik, in der eine ganz neue innovative Projektdynamik an den Tag gelegt wurde: „Es gab erstaunlich wenig Papier beim ‚New Concept‘“, erzählt Tozzi. „Ideen wurden schnell ausprobiert und umgesetzt.“ Maximaler Komfort Das Ergebnis des hohen Engagements: eine völlig neue Ergo


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