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Keine Kompromisse – Jungheinrich stellt einen neuen Schubmaststapler vor und schreibt damit Geschichte. Der ETV 216i ist das weltweit erste Fahrzeug dieser Klasse mit festverbauter Lithium-Ionen-Batterie. Die Entwickler und Designer haben damit einen Raum völlig neuer Möglichkeiten betreten – von denen die Kunden gleich mehrfach profitieren.   4.2018 der neue ETV 216i 12 Titelthema LogiMAT 2018, erster Messetag, 9.30 Uhr: Die Spannung steigt. Die Messe- Tore in Stuttgart sind erst seit einer halben Stunde geöffnet – und schon drängen sich die Besucher am Stand von Jungheinrich in Halle 9: Eine Weltpremiere steht bevor! Noch 10 Sekunden, 9, 8 … der Synthesizer des Countdowns wird immer eindringlicher. Gelbe Spotlights zucken um das in Nebel gehüllte Highlight. Noch 3, 2, 1 – und da ist er: Der ETV 216i, der weltweit erste Schubmaststapler mit festverbauter Lithium-Ionen Batterie zeigt sich zum ersten Mal der Öffentlichkeit und macht mit seiner visionären Optik sofort klar: Jungheinrich setzt hier gerade einen gewaltigen Meilenstein. „Das war ein echtes Wow-Erlebnis für die Besucher – genau wie bei allen Jungheinrich- Kollegen und Test-Kunden, die das Fahrzeug im Laufe der Entwicklung zum ersten Mal gesehen haben“, erinnert sich Fabien Tozzi, Produktmanager Schubmaststapler bei Jungheinrich. „Das Design ist auf den ersten Blick revolutionär, weil man keinerlei Kompromisse gemacht hat.“ Festverbaute Lithium-Ionen-Batterie Keine Kompromisse! Das war möglich, weil Jungheinrich bei diesem intern „New Concept“ genannten Fahrzeug das geleistet hat, was bislang noch kein anderer bei Schubmaststaplern geschafft hat: eine Lithium- Ionen-Batterie fest als Energielieferant zu integrieren und so mehr Platz für eine verbesserte Ergonomie und viel mehr Möglichkeiten für eine optimierte Performance zu schaffen. Hat man bis dato zwar Bleisäure- gegen gleich große Lithium-Ionen-Batterien austauschen können, um deren Vorteile wie schnellere Ladezyklen und höhere Lebensdauer zu nutzen, entstand mit dem ETV 216i ein völlig neues Produkt. „Die Zeit ist reif“ Auch Michael von Forstner spricht von einer Revolution – und das heißt etwas. Immerhin arbeitet der heutige Leiter des Lithium-Ionen-Programms von Jungheinrich seit über 20 Jahren im Hamburger Unternehmen, die meiste Zeit davon an der Schnittstelle zwischen Technik und Vertrieb. Ein neues Produkt hat er zuvor noch nie als revolutionär bezeichnet: „Wir setzen mit dem ETV 216i einen genauso großen Meilenstein wie damals, als wir als Erste die Drehstromtechnik verbaut haben – heutzutage Standard in der Branche.“ Von Forstner erinnert sich, wie es zur aktuellen Innovation kam: Bereits 2011 setzte Jungheinrich mit dem ersten serienreifen Lithium Ionen-Fahrzeug, dem Elektro-Deichsel Gabelhubwagen vom Typ EJE 112i, ein großes Ausrufezeichen. „Schon damals haben wir erkannt, dass die Zukunft der Technologie in einer integrierten Bauweise liegt, um noch mehr Vorteile für die Kunden herauszuholen“, so von Forstner. „Die Zeit ist mittlerweile reif, die Preise für die Lithium- Ionen-Technologie sind gesunken – jetzt trauen wir uns mit einem größeren Modell, dem Schubmaststapler, auf den Markt.“ Dadurch, dass sich Lithium-Ionen-Batterien mittlerweile flexibler modellieren lassen und auch nicht zwingend ein quadratisches Format wie die Bleisäurebatterien haben müssen, konnten Designer und Entwickler dank des Platzgewinns bei dem „New Concept“-Projekt alles vermeintlich Gesetzte in Frage stellen. „Das, was bei jedem Flurförderzeug seit Jahrzehnten Standard war – eine riesige Bleisäurebatterie mit großer Öffnung zum Wechseln – ist auf einmal nicht mehr nötig“, bringt es von Forstner auf den Punkt. Die Schnell- und Zwischenlademöglichkeit macht einen Batteriewechsel unnötig. Erstmals wurde damit um den Fahrer und die Funktionen herum entwickelt, nicht um den Batterieklotz. Alle Unternehmensbereiche


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