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52 Krane + Hebezeuge Hebezeuge auf Weltreise Bei Mendeleevsk, 1 000 Kilometer östlich von Moskau, wurde Anfang 2016 der neue Industriekomplex OAO „Ammonium“ eingeweiht. Die Chemieanlage produziert Stickstoffdünger für die industrielle Landwirtschaft sowie Methanol für die petrochemische Industrie. Die Krantechnik für die Wartung der Anlage stammt von Stahl Cranesystems. Im Zusammenhang mit Energie aus Erdgas denkt nicht jeder sofort an Nahrungsmittel. Methan allerdings wird nicht nur als Heizgas verwendet, sondern ist auch ein wichtiger Rohstoff für die synthetische Herstellung von Ammoniak, Daraus wiederum werden die meisten Düngemittel herstellt. Ohne landwirtschaftliche Düngemittel könnte ein Großteil der heutigen Weltbevölkerung nicht ernährt werden. Russland verfügt neben den USA über die größten Erdgasvorkommen weltweit und hat ein wachsendes Interesse daran, seine natürlichen Ressourcen vielfältig zu   1/2.2018 nutzen. 2010 wurde daher beschlossen, die drittgrößte Düngemittelanlage der Welt zu errichten, das größte Bauvorhaben dieser Art in Russland seit 20 Jahren. Im Jahr können in der Anlage 717 000 Tonnen Ammoniak, 717 000 Tonnen Harnstoff, 238 000 Tonnen Methanol und 300 000 Tonnen Ammoniumnitrat hergestellt werden, was etwa fünf Prozent des russischen Düngemittelmarktes ausmacht. Termingerechte Planung und Lieferung Um den reibungslosen Betrieb der Anlage zu gewährleisten, sind insgesamt elf Krat (oben) Fertigung der Kranbrücken durch einen zertifizierten Kranbaupartner in Süddeutschland (Fotos: Stahl Cranesystems) t (unten) Bei Mendeleevsk in der russischen Republik Tatarstan, 1 000 Kilometer östlich von Moskau, wurde Anfang 2016 der neue Industriekomplex OAO „Ammonium“ eingeweiht, und es wurden die Brückenkrane in Betrieb genommen p (oben) Um den reibungslosen Betrieb der Anlage zu gewährleisten, sind insgesamt elf Krane, sechs Elektroseilzüge und 30 Hand-Kettenzüge von Stahl Cranesystems im Einsatz p (unten) Einträgerbrückenkran in der drittgrößten Düngemittelfabrik der Welt „Bei der Auslegung der Hebezeuge waren die aggressive Ammoniak-Atmosphäre sowie die Explosionsgefahr in einigen Bereichen maßgebliche Faktoren“ ne, sechs Elektroseilzüge und 30 Hand- Kettenzüge von Stahl Cranesystems aus Künzelsau im Einsatz. Zusammen mit den Spezialisten der Abteilung International


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