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Informationstechnologie 51 www.Dhf-magazin.com ment, in allen Bereichen eingesetzt werden. Dabei sind die Voraussetzungen für die Intralogistik Lösung gering: Für die Echtzeit- Kommunikation mit dem bestandsführenden System ist eine entsprechende WLANAbdeckung im gesamten Lager nötig. Die überall verwendeten 1D- oder 2D-Barcodes können sowohl über den integrierten Scanner der Brille als auch per Ringscanner erfasst werden. Ringscanner werden auf den Zeigefinger aufgesteckt, gewährleisten also weiterhin bestmögliche Bewegungsfreiheit, und per Bluetooth in das System eingebunden. Sie erfassen auch ungünstig oder sehr niedrig angebrachte Barcodes, etwa am Fuß oder an der Seite einer Palette, wo der Scan mit der Brille erschwert ist. Die kontextabhängige Darstellung von Artikelnummer, Anzahl der Picks sowie Entnahme und Ablageort erfolgt über das Brillen Display, das dem Nutzer so am Rand seines Blickfelds eingeblendet wird, dass das Auge nicht neu fokussieren muss. Bei dieser Art der Visualisierung, wenn Daten die eigentliche Realität zur Assisted Reality erweitern, sind Informationseinblendung und Umgebung klar abgegrenzt. Der Nutzer entscheidet immer selbst, ob er zur Informationsaufnahme auf das in scheinbar einem Meter Entfernung liegende Display schaut oder sich auf seine Kerntätigkeit fokussiert. Das macht das Arbeiten entschieden effizienter und angenehmer als in Augmented-Reality-Umgebungen, wo virtuelle Objekte vollständig mit der Umgebung verschmelzen. Ergonomische Bewegungsabläufe und das übersichtliche, auf das Notwendige reduzierte User-Interface sorgen für eine hohe Akzeptanz bei den Lagerarbeitern. Nach einer kurzen Einführung und ein bis zwei Tagen der Eingewöhnung tragen und nutzen Mitarbeiter die Datenbrille in der Regel wie selbstverständlich. Gerade bei Jüngeren und Technikaffinen im Team stößt Pick-by-Vision häufig sogar auf Begeisterung. „Unsere Mitarbeiter haben das Picken mit der Datenbrille sehr schnell erlernt. Das Feedback war durchweg positiv. Die Brille ist angenehm zu tragen und zeigt auch nur dann Informationen an, wenn sie benötigt werden“, berichtet Jens Ritscher. Er ist bei der Fiege Gruppe, einem der führenden Kontraktlogistiker Europas, für das Projekt Pick-by-Vision verantwortlich. Erprobte Technik für optimierte Kommissionierprozesse Neben Fiege setzen auch zahlreiche weitere nationale und internationale Logistik-Dienstleister die intelligente Lösung von Picavi ein. Hier hat sich Pick-by-Vision auch bei hohen Pickdichten beziehungsweise einem sehr schnellen Materialfluss als effizient erwiesen. Die Datenbrille hat deutliche Leistungsvorteile im Vergleich zu Kommissioniermethoden mit Hilfe des traditionellen Handhelds (Pick-by-Scan) oder Ansagen über Kopfhörer (Pick-by-Voice): „Mit dem neuen Kommissioniersystem gewinnen wir wertvolle Zeit – für uns als Kontraktlogistiker ein besonders wichtiges Argument für diese Technik“, erklärt Michael Suden, Managing Director bei Fiege. „Unsere Mitarbeiter haben eine Zeitersparnis von bis zu zehn Prozent erreicht“, ergänzt Ritscher. Bei Weerts Supply Chain S. A., einem belgischen Kontraktlogistiker, der leicht verderbliche Nahrungsmittel zwischenlagert und für den Weitertransport vorbereitet, ist Picavi ebenfalls im Einsatz. Mit 15 Datenbrillen  7–D19 Besuchen Sie uns auf der LogiMAT 2018! Liveanwendung! TELOGS Messestand Wer den LogiMAT besucht, auf der real vorhandener kann Hardware simuliertes mit digital Regalbediengerät ein steuern und jede Bewegung am Bildschirm mitverfolgen. Weitere Informationen sowie Gastkarten erhalten Sie unter www.telogs.de TELOGS RBG Steuerung Distance Besuchen Sie uns auf der LogiMAT 2018: Halle 1, Stand 1C15 erzielt der Logistik-Dienstleister eine Zeitersparnis von zwölf Prozent. Dank freier Hände und visueller Prozessführung inklusive optimierter Lauf- und Fahrwege erreichen andere Auftraggeber sogar bis zu 30 Prozent. Yves Asseau, CEO bei Weerts: „Mit Picavi konnten wir alle unsere Ideen verwirklichen und wir sind stolz darauf, eines der ersten belgischen Unternehmen zu sein, das Picavi im Einsatz hat.“ Von den Optimierungen durch die innovative Technik profitieren auch die Endkunden: Fehllieferungen sind nahezu ausgeschlossen, Aufträge werden schneller bearbeitet und lassen sich jederzeit transparent nachverfolgen. Dank ihres modularen Aufbaus und vielfältiger Anbindungsmöglichkeiten fügt sich die praxiserprobte Intralogistik-Lösung reibungslos und schnell in jede vorhandene Systemarchitektur ein. Auch zu Telnet-Protokollen, wie sie etwa vom weitverbreiteten Midrangesystem „IBM System i“ (früher AS/400) verwendet werden, hat Picavi eine Standard- Schnittstelle entwickelt. Tiefgehende Eingriffe in die zentrale IT können so vermieden werden. Die Implementierung geht sehr schnell und einfach, ohne dass der laufende Betrieb davon beeinflusst wird. Als schlanke Ergänzung zum Lagerverwaltungs oder ERP-System arbeitet Picavi direkt mit den vorhandenen Daten in jedem Format und bereitet sie, ohne Middleware, passend für die Datenbrillen auf. Das macht das Pick-by-Vision-System zu einer flexiblen Lösung, mit der Kontraktlogistiker bei Auftragsvergaben als effizienter und innovativer Dienstleister überzeugen. u www.picavi.com


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