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22 dhf special Lagerlogistik + Materialfluss WMS für die Versorgung von 190 000 Patienten Das Klinikum Nürnberg setzt beim Warehousing zur Versorgung aller Bedarfsstellen des Konzerns auf das Warehouse Management System PSIwms. Das Upgrade auf das Release PSIwms 3.0 gilt dem Krankenhaus und seinen Tochterfirmen als zukunftsorientierte Investition. „Die schnelle und zuverlässige Auftragskommissionierung sowie die pünktliche Belieferung der Bedarfssteller hat für uns oberste Priorität“, erklärt Dr. Klaus Dörnhöfer, Sachgebietsleiter dezentrale Anwendungen in der IT-Abteilung und zuständig für die Logistik-IT am Klinikum Nürnberg. „Für die Bestandsverwaltung sowie zur effizienten Steuerung der Warehousing Prozesse in unserem Logistikzentrum unterstützt uns mit dem PSIwms dabei ein leistungsstarkes Warehouse Management System.“ Mit mehr als 2 370 Betten an zwei Standorten im Norden und Süden der fränkischen Metropole zählt das Klinikum Nürnberg zu den größten kommunalen Krankenhäusern Europas. Rund 190 000 Patienten werden dort pro Jahr versorgt. Hinzu kommen die Krankenhäuser   1/2.2018 der Nürnberger Land GmbH mit insgesamt 330 Betten Das Zentrallager des Klinikum Nürnberg verfügt über ein zweigassiges, manuell bedientes Palettenhochregallager mit 800 Stellplätzen, ein Fachboden Behälterregal mit 3 500 Stellplätzen für Kleinartikel, ein Paternostersystem für Formulare sowie ein kleines Gefahrgutlager (Fotos: PSI Logistics) u „PSIwms bietet eine solide, zukunftsfähige Basis für Warehousing State-of-the-Art“, resümiert IT-Experte Dr. Klaus Dörnhöfer, zuständig für die Logistik IT am Klinikum Nürnberg an den Standorten in Lauf, Altdorf und Hersbruck, „insgesamt rund 1 200 Bedarfsstellen, die aus dem Logistikzentrum des Klinikums bedient werden“, fasst Dr. Dörnhöfer zusammen. Durchdachtes Lagerkonzept Das Zentrallager verfügt über ein zweigassiges, manuell bedientes Palettenhochregallager mit 800 Stellplätzen, über ein Fachboden-Behälterregal mit 3 500 Stellplätzen für Kleinartikel, ein Paternostersystem für Formulare sowie ein kleines Gefahrgutlager. Sämtliche nicht-rezeptpflichtigen Artikel und Verbrauchsmaterialien, die zur Versorgung aller medizinischen und nicht-medizinischen Fachabteilungen erforderlich sind, werden dort vorgehalten – insgesamt rund 1800 verschiedene Artikel wie OP-Besteck, Einweghandschuhe oder Desinfektionsmittel. Der Lagerbestand wird direkt von den Herstellern angeliefert. Die Einlagerung erfolgt chargenrein. Für maximale Verfügbarkeit vergibt das PSIwms die Lagerplätze dabei möglichst gleichmäßig auf verschiedene Gassen und Stellplätze. Über das integrierte Staplerleitsystem verteilt das WMS der PSI Logistics GmbH, Berlin, die Einlagerungsaufträge wegeoptimiert an die Bordcomputer der eingesetzten Stapler. Kleinteile werden in Behälter umgepackt und ebenfalls nach Vorgabe des PSIwms eingelagert. Für die manuelle Auftragskommissionierung erstellt das ITSystem Kommissionierlisten, die auf die Bordcomputer der Kommissionierer übertragen werden. Kommissioniert wird in Behältern. Die Behälter werden an speziellen Übergabepunkten an die Packzone übergeben. Dort werden sie für die spätere Verteilung durch den hausinternen Transportdienst auf Rollwagen (ALVI-Container) zusammengestellt. Mit Abschluss der Auftragskommissionierung stehen die Rollwagen zur Auslieferung bereit. Parallel dazu gleicht das PSIwms die Auftragsdaten mit den Bestandsdaten ab und stößt mit Meldung an das überlagerte SAP-System Bestellunt


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