Page 49

dhf_1118

agile technik 49 den Freiraum, eigene Applikationen und Ideen zu entwickeln und als SensorApps passgenau auf den programmierbaren Sensoren von Sick umzusetzen. Der Philosophie der Community aus Integratoren, OEMs, Programmierern und Entwicklern entsprechend, sollen neue SensorApps allen Beteiligten frei zugänglich sein. Die Aufgabe des hierfür erforderlichen Marktplatzes übernimmt der Sick AppPool. Den Mitgliedern des Sick AppSpace Developers Club wird so die Möglichkeit geboten, ihre eigenen SensorApps zu publizieren und sie dadurch zum Beispiel bekannt zu machen oder Feedback einzuholen. Sie tragen auf diese Weise neue Lösungsmöglichkeiten in die Breite. Gleichzeitig erhalten die Mitglieder Zugang zu Inhalten wie DemoApps, SampleApps und StandardApps und AppTemplates, die sie zur Erstellung weiterer SensorApps für programmierbare Sick- Sensoren nutzen können. Für höchstmögliche Akzeptanz unter den Anwendern sorgt dabei die nutzerfreundliche Usability des AppPool mit seinen klaren Benutzerschnittstellen, der intuitiven Bedienung, der eindeutigen Struktur und Terminologie sowie der nahtlosen Integration in die vorhandenen Sick AppSpace-Tools Sick AppStudio und Sick AppManager. Darüber hinaus gewährleisten integrierte Überprüfungsmechanismen ein lückenloses Dokumentationswesen sowie das automatische Versions- und Präsentationsmanagement eine höchstmögliche Qualität innerhalb des Sick AppPool. Sicherer Marktplatz im Netz Wie bei allen webbasierten Aktivitäten stellt sich auch bei Sick AppSpace die Frage der Datensicherheit. Die interaktive Nutzung des Marktplatzes Sick AppPool durch die Mitglieder des Sick AppSpace Developers Club und Kunden sowie die Synchronisation mit den Tools des Eco-Systems erfolgt auf der Basis höchster Sicherheitsstandards. So unterliegen beispielsweise Inhalte, die als geistiges Eigentum zu schützen sind, einer End-to- End-Verschlüsselung auf den PCs der Benutzer. Alle IP-relevanten Inhalte von Dateien, wie beispielsweise Quellcodes, werden ebenfalls verschlüsselt übertragen. Der Key Management Server, auf dem die End-to-End-Datenverschlüsselung und die Verwaltung der dreistufigen Zugriffsrechte für Nutzer, Organisationen und die Öffentlichkeit laufen, wird ausschließlich von Sick überwacht. Auch innerhalb der programmierbaren Sensoren wird Datensicherheit großgeschrieben. Wird eine fertige SensorApp auf ein Endgerät geladen, läuft diese in einer sogenannten Sandbox, einem virtuellen, isolierten Bereich. Softwareseitig kann sie dadurch auf dem Sensor keinen Schaden anrichten. Gleichzeitig verhindern verschlüsselte GLOBALER ANBIETER VON RECHENZENTREN - WIR VERNETZEN UNTERNEHMEN WELTWEIT Schutzmechanismen das Auslesen von Quellcodes oder das unberechtigte Kopieren und Vervielfältigen der SensorApp. Das Betriebssystem, die Bibliotheken und grundlegende Funktionen sind in einem besonderen Sicherheitsbereich innerhalb der ohnehin abgeschirmten App-Engine implementiert. Schließlich stellt Sick AppSpace ein robustes Rechte-Konzept bereit, in dem der Programmierer selbst entscheiden kann, wer seine SensorApp verwenden kann und wer daran Änderungen vornehmen darf. SensorApp-Lösungen erfolgreich in der Praxis Mit AppSpace hat Sick den automatisierungstechnischen Lösungsraum für Sensoren erweitert. Dies belegen eine Reihe von Applikationen. So wird beispielsweise ein programmierbarer Vision-Sensor Inspector P, montiert an einem Roboter und mit einer speziellen SensorApp zur Bildverarbeitung, zur Robotersichtführung beim Testen von Bedien-Armaturen für Haushaltsgeräte eingesetzt. In einer anderen Applikation, der millimetergenauen Vermessung großflächiger Holzplatten, kommen mehrere dieser Inspector P-Hochleistungskameras im Verbund mit einer Sensor Integration Machine SIM4000 zum Einsatz. Die AppSpace-Systemlösung liefert Messwerte zur Berechnung der Plattendimension und zur Regulierung der Säge. Damit steigt die Qualität der produzierten Platten, die Ausschussmenge nimmt ab und die Produktivität steigt. Neue programmierbare Sensoren, neue Geschäftsmodelle Nach den bisher guten Erfahrungen und dem positiven Feedback zahlreicher Kunden wird Sick das Konzept von AppSpace und damit auch des AppPool weiter vorantreiben. So wird das Portfolio programmierbarer Sensoren weiter ausgebaut, um die Vorteile des Eco-Systems auch für Anwender in anderen Aufgabenstellungen und Industrien nutzbar zu machen. Mit dem go live von Sick AppPool im Sommer 2018 ist nicht nur ein sicherer Marktplatz für die Verbreitung von SensorApps entstanden, sondern auch ein Forum, das bei den Nutzern von Sick APPSpace, auch über technische Aspekte hinaus, Ideen für neue Geschäftsmodelle entstehen lässt. u www.sick.com


dhf_1118
To see the actual publication please follow the link above