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48 agile technik Cloud-Marktplatz für neue Lösungen SensorApps sicher und zentral verwalten sowie für den verschlüsselten elektronischen Austausch innerhalb der Nutzergemeinde bereithalten, ist die Zielsetzung des neuen Cloud Service Sick AppPool. Eingebettet in das Eco- Systems Sick AppSpace unterstützt der Sick AppPool Entwickler wirkungsvoll bei der Erstellung eigener SensorApps. p Mit Sick AppSpace entwickeln Anwender die Konfiguration für Ihre Applikationen einfach selbst (Fotos: Sick) In der Automatisierungstechnik haben programmierbare Sensoren vor allem dort einen Paradigmenwechsel eingeleitet, wo das reine Konfigurieren und Parametrieren von Sensoren für spezifische Aufgabenstellungen und Randbedingungen an ihre Grenzen stoßen. Bestimmte Funktionen und Leistungsmerkmale, die in konkreten Applikationen geboten werden müssen, sind oftmals so spezifisch, dass selbst das anwendende Unternehmen bei der Umsetzung der letzten, wenigen Prozent an Sensorfunktionalität auf Experten zurückgreifen muss – seien es eigene Entwickler oder die externer Integrationspartner. Für solche Herausforderungen und für diesen Personenkreis hat Sick das Eco-System Sick   11.2018 „Mit dem Sick AppPool ist nicht nur ein sicherer Marktplatz für SensorApps entstanden, sondern auch ein Forum für neue Ideen und Geschäftsmodelle“ AppSpace entwickelt. Es eröffnet neue Freiräume für die Entwicklung individueller Applikationen und Bedienoberflächen auf der Basis programmierbarer, bildverarbeitender und optoelektronischer Sensoren sowie von RFID-Systemen. Der Sick App- Pool ist die logische Konsequenz aus dieser Öffnung bestimmter Sensoren für Dritte: als sicherer Cloud-Service stellt er SensorApps von Sick und Kunden auf einem datensicheren Marktplatz zur Verfügung. Entwicklung von SensorApps in der Community Eigene Ideen integrieren sowie kundenspezifische Anforderungen effizient und maßgeschneidert als Sensor-Apps umsetzen – das ist der Ansatz von Sick AppSpace. Das Eco-System umfasst drei Bereiche: programmierbare Sensoren und Geräte als Hardware, die Softwarebausteine AppStudio zur Applikationsentwicklung und AppManager für die Implementierung und Verwaltung von Apps im Feld sowie die Community des Sick AppSpace Developers Club. Dessen Mitglieder, zumeist Entwickler aus der Automobilindustrie, aus der Logistik und Intralogistik, aus der Verpackungstechnik und Robotik sowie Experten von Sick, tauschen sich sowohl im Netz als auch auf jährlichen Konferenzen aus und definieren aktiv die weiteren Entwicklungsschritte des Eco-Systems Sick AppSpace. Dass alle drei Bereiche von AppSpace ineinandergreifen, bestätigen Teilnehmer der letzten Konferenz im April in Freiburg. So lobt Dr.-Ing. Stefan Rahmann vom Bildverarbeitungs-Integrator Visioning in München den direkten Kontakt der Entwickler untereinander. „Es herrscht ein offener Dialog mit offenen Diskussionen, eine großartige Atmosphäre“. Dies ist nur ein Aspekt, der das rasante Wachstum der Community erklärt – bei der diesjährigen Konferenz mit 124 Teilnehmern waren doppelt so viele Teilnehmer von Kunden anwesend wie im Jahr zuvor. „Die Konferenz gibt uns das Gefühl, dass die Anliegen der Kunden ernst genommen werden“, sagt Michael Volk vom Vision-Systemintegrator I-mation GmbH aus Rottweil. Sein Kollege Patrick Enderle ergänzt: „Die meisten Anforderungen, die wir letztes Jahr hier diskutiert haben, wurden seitdem in die neue Software implementiert. Der Feedback-Regelkreis ist also geschlossen.“ AppPool: „Freier Handel“ auf dem Marktplatz für Sick SensorApps Indem Sick seine Geräte öffnet und programmierbar macht, erhalten Integratoren und OEMs im Sick AppSpace Developers Club u Mittels Sick AppStudio kann der Entwickler auf eine breite Palette an Funktionalitäten zugreifen. Die selbsterstellten Sensor-Apps werden über den Sick AppManager verwaltet und anschließend auf programmierbare Sick-Hardware übertragen


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