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34 Lagerlogistik Strategien zum sicheren Lager Wenn Mensch und Maschine im Lager zusammenarbeiten, muss Arbeitsschutz und Betriebssicherheit höchste Priorität beigemessen werden. Nur so lässt sich das Gefahrenpotenzial auf ein Minimum reduzieren. Zusätzliche Unterstützung bieten Sicherheits- und Assistenzsysteme für Flurförderzeuge, wie sie Elokon entwickelt. p Mit dem Personenschutzsystem ELOprotect von Elokon erfüllen Unternehmen die Richtlinien gemäß der DIN 15185 Teil 2 Vorschrift zum Betrieb von Schmalgangfahrzeugen in der Intralogistik (Foto: Elokon) Gabelstapler sind für intralogistische Prozesse unverzichtbar: Sie stellen die Grundlage für den innerbetrieblichen Transport von verschiedenen Gütern dar. Personen, die gleichzeitig im Lager tätig sind, müssen bei ihrer Arbeit besonders achtsam sein „Sämtliche Produkte sind herstellerunabhängig konzipiert, sodass sie auf Gabelstaplern jeder Art, jeden Alters und jeder Antriebsart installiert werden können“ – gleiches gilt für dort eingesetzte Staplerfahrer. Denn das Unfallrisiko ist vor allem dann groß, wenn sich die Wege von Mensch und Maschine kreuzen. Umso wichtiger ist es deshalb, dass Unternehmen eine Sicherheitsstrategie   11.2018 parat haben. Gesetzliche Vorschriften Welche Sicherheitsmaßnahmen Unternehmen, die Flurförderzeuge einsetzen, ergreifen müssen, ist gesetzlich in der Unfallverhütungsvorschrift „Flurförderzeuge“ (DGUV Vorschrift 68) verankert. Sie umfasst etwa Richtlinien darüber, wer Gabelstapler bedienen darf, den technischen Zustand der Fahrzeuge, regelmäßige Kontrollen und den Einsatz im Freien. Um das Bewusstsein der Mitarbeiter für eine sichere Arbeitsumgebung zu schärfen, sind Unternehmen außerdem zu regelmäßigen Schulungen verpflichtet. Für Schmalganglager gelten besondere Vorschriften. Sie sparen zwar Platz und steigern die Produktivität, können aber auch ein erhebliches Risiko darstellen, weil die speziellen Schmalgangstapler aufgrund ihrer Größe und Breite den Schmalgang so weit ausfüllen, dass kein Fußgänger mehr an ihnen vorbeikommt. Wenn der Sicherheitsabstand zwischen Fahrzeug und Regal einen halben Meter unterschreitet, ist es Personen nicht mehr möglich, dem Flurförderzeug in dem Gang auszuweichen. Befindet sich die Kabine außerdem oben, um etwas aus dem Regal zu holen, sieht der Fahrer keine Personen oder Objekte, die sich direkt vor dem Fahrzeug befinden. Um Unfälle zwischen Flurförderzeugen und Personen zu vermeiden, sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz Sicherheitssysteme gesetzlich vorgeschrieben, wenn der erforderliche Mindestabstand von einem halben Meter zwischen Regal und Fahrzeug unterschritten wird. Mit dem Personenschutzsystem ELOprotect von Elokon erfüllen Unternehmen die Richtlinien gemäß der DIN 15185 Teil 2 Vorschrift zum Betrieb von Schmalgangfahrzeugen in der Intralogistik. Das System ist dabei als Ersatzmaßnahme anerkannt. Das bedeutet, dass es den fehlenden Sicherheitsabstand im Schmalgang ausgleicht. Ist eine solche Maßnahme nicht eingerichtet, darf kein Schmalganglager betrieben werden. Zudem müssen Fluchtwege und Notausgänge zu jeder Zeit erreichbar sein. Interne Sicherheitskultur Darüber hinaus helfen interne Vorschriften, das Zusammenspiel von Mensch und Maschine sicherer zu gestalten. Festgelegt werden sollten insbesondere die zulässige Höchstgeschwindigkeit für den Gabelstapler, Zonen, in denen das Flurförderzeug nicht eingesetzt werden darf, sowie die Art der Beschilderung, die im Lager auf Sicherheitsbestimmungen hinweist. Greifen gesetzliche und innerbetriebliche Vorschriften ineinander, sinkt das Gefahrenpotenzial.


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