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Lagerlogistik 31 2/65 Eine Idee sicherer_Layout 1 22.10.14 10:10 Seite 1 Anzeige Prüfzeugnis Fraunhofer Institut IML Dortmund (Lifetest) z.B. Qualität „Premium“ in Bodenlage mit Reibwert μ = 0,7 Pads & Bahnenware auf Wunschgröße, wirtschaftliche Lösungen Ladungssicherung Antirutschmatten Gummipuffer www.Dhf-magazin.com Shuttles, Ebenen und Gassen warfen ihr Pfund in die Waagschale. TFA Dostmann nutzt die „Flex-Variante“ des Shuttle-Systems für verschiedene Lasttypen und -größen wie das Handling von kleineren und größeren Kartons und Behältern. Je nach Ausmaß der Gebinde und Ladungsträger nimmt das Lager zwischen 18 000 und 30 000 Lagerpositionen auf, doppeltief oder dreifachtief im Regal. Zwei Lifte und ein Stetigförderer für große Förderleistungen ergänzen das System, das über Rollenfördertechnik an vier Kommissionier- und vier Packplätze angeschlossen ist. Der Durchsatz des Shuttle-Systems beträgt 1 200 Behälter pro Stunde. Jeder Lift befördert im gleichen Zeitraum durchschnittlich 500 Behälter. TFA führt pro Tag 5 000 Picks mit vier Mitarbeitern im Einschichtbetrieb á acht Stunden aus. Die Software-Architektur beinhaltet einen Materialflussrechner von Dematic, ein übergeordnetes Lagerverwaltungssystem von KBU Logistik sowie eine Oracle-Datenbank im Hintergrund. Besondere Ansprüche an die Software „Über die Hardware, die eigentliche Intralogistik-Technologie, hinaus hatten wir besondere Ansprüche an die Software“, erörtert Axel Dostmann: „Um diesen zu entsprechen, hat uns KBU Logistik von Anfang an sehr gut beraten und während der Projektrealisierung kontinuierlich begleitet – selbst an Wochenenden und Feiertagen,“ führt der Geschäftsführer anerkennend fort: „Heute noch, mehr als ein Jahr nach der Inbetriebnahme, ist KBU an unserer Seite, wenn es um Nachjustierungen, Erweiterungen oder Verbesserungen geht, die es vor allem auch unseren Mitarbeitern noch leichter machen, mit dem neuen Intralogistik-System zu arbeiten.“ Neben der ganzheitlichen Steuerung und Überwachung der Anlage sollte die neue TFA-Intralogistik unter anderem folgende Spezialfunktionen erfüllen: eine exakte Packstückberechnung, eine permanente Inventur und automatische kundenindividuelle Auszeichnung (Etikettierung) der Ware. Lückenloses „Track and Trace“ und die Vorbereitung eines Drop-Shipments „für unsere Kunden“ kamen hinzu. Das System sollte fraglos störungsfrei und zügig arbeiten, um das kurz- bis mittelfristige Ziel TFAs einer „Lieferung am gleichen Tag“ einer Bestellung zu erreichen. KBU Logistik entsprach diesem Anforderungsprofil mit seiner Lagerverwaltungssoftware „KBU-LVS“. Rationelle Standards mit individuellen Bausteinen Michael Ahnemann, Vertriebsleiter des Bremer Unternehmens, erläutert das sowohl rationelle als auch maßgeschneiderte Prinzip: „Unsere Vorgehensweise bestand zunächst darin, eine Vielzahl unserer bereits ausgereiften Standardmodule einzusetzen.“ Diese Standards kombinierte KBU Logistik mit flexiblen, individuellen Bausteinen und erreichte in Summe ein skalierbares, atmendes Gefüge, das sich stetig wechselnden Erfordernissen heute und in Zukunft anpasst. Packstückberechnung verbessert Paketnutzung Tatsächlich beinhaltet der KBU-LVS-Standard in seinem Ursprung viele Funktionen wie eine Mehrmandantenfähigkeit, eine dynamisch-chaotische Lagerhaltung, Pick-und-Pack-Kommissionierung direkt in den Versandbehälter, Chargen- und Stücklistenverwaltung sowie eine Lagervisualisierung, um nur einige zu nennen. Diese deckten bereits einen Großteil des TFA-Forderungskatalogs ab und konnten, dank Vorkonfiguration, zu einem vergleichsweise günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis installiert werden. Bei der Packstückberechnung hingegen hat KBU Logistik das vorgefertigte Modul auf Kundenwunsch erweitert und einen individuellen Algorithmus entwickelt. Dieser optimiert die Stauraumnutzung bei der manuellen Kartonkommissionierung, indem es die Artikelverteilung auf die einzelnen Zielkartons minimiert. Die Software zeigt dabei jedem Lagermitarbeiter sowohl den richtigen Kartontyp als auch die richtige Reihenfolge des Packens auf einem Monitor an. „Wir haben hierzu eine 3D-Visualisierung programmiert, die dem Kommissionierer anschauliche Hilfestellung leistet und den Füllstand eines Kartons genau anzeigt“, beschreibt Ahnemann. Die Packstückberechnung beschleunigt den Kommissionierprozess und spart Verpackungsmaterial. Ziel in expansionsfähiger Gesamtlogistik erreicht Alles in allem besteht die Intralogistik von TFA Dostmann in Reicholzheim neben den genannten Komponenten des automatisierten Shuttle- Lagers sowie der Kommissionier- und Packplätze aus einem zusätzlichen manuellen Palettenhochregallager mit 5 300 Stellplätzen sowie einem teilautomatisiertem Warenein- und -ausgang. Daran angeschlossen sind fünf Lkw-Schleusen. „Wir haben unser Ziel, mit dem Neubau schneller und effektiver zu arbeiten und damit unsere Kunden noch besser zu bedienen, erreicht“, resümiert Axel Dostmann: „Unsere Kapazitäten sind jetzt nicht nur gebündelt und damit wirtschaftlicher nutzbar, wir haben unser Leistungsspektrum auch vergrößert und langfristig zukunftstauglich gemacht.“ Weitere Expansionen sind bei Bedarf möglich – sowohl durch Verdichtung in der bestehenden Gebäudehülle als auch durch Anbau auf dem umliegenden Grundstück. Die Zusammenarbeit mit KBU Logistik setzt das Unternehmen in Form eines kontinuierlichen Software-Services fort. Dazu Axel Dostmann abschließend: „Die Betreuung durch KBU ist sehr gut, im Hinblick auf die fachliche Expertise, das persönliche Engagement und die schnelle Erreichbarkeit, wenn es um die Beantwortung von Fragen oder die Lösung von Problemen geht.“ Dies sei keine Selbstverständlichkeit und erzeuge eine angenehme Arbeitsatmosphäre auf Augenhöhe: „Von Mittelstand zu Mittelstand.“ u www.kbu-logistik.de Gummi-Puffer Unterleg-Schutzplatte Unterlegkeile MAROTECH GmbH | Industriepark West Heinkelstr. 2-4 | 36041 Fulda | +49(0)661-86202-0 info@marotech.de | www.marotech.de Fragen zur Ladungssicherung? www.lasiportal.de mit optimalen Reibwerten bis 0,9 μ Zurrsysteme Kantenschutz


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