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66 67 Sicherheit einer Flurförderzeugflotte. Beispielsweise durch eine selektive Zugangsberechtigung und -kontrolle und indem es ungewöhnliche Fahrzeugbeanspruchungen (Schocks) erfasst und umfangreich auswertet. Flurförderzeuge Innerbetriebliche Fördermittel auf Rädern, die gleislos frei lenkbar sind. Mit Flurförderzeugen lassen sich Lasten transportieren, ziehen und schieben. Sind Flurförderzeuge mit Hubeinrichtungen ausgerüstet, können sie Lasten selbst aufnehmen und absetzen, heben, stapeln oder in Regale ein- und auslagern. Die Benennung der Flurförderzeuge ist in der Norm „DIN ISO 5053 Kraftbetriebene Flurförderzeuge – Begriffe“ definiert. # Flurförderzeugbenennungen nach VDI 3586. Diese DIN ISO-Norm ist inhaltlich identisch mit der ISO-Norm 5053, welche die Begriffe in englischer, französischer, italienischer und chinesischer Sprache enthält. Der Betrieb von Flurförderzeugen mit Verbrennungsmotor in ganz oder teilweise geschlossenen Räumen ist nur dann zulässig, wenn keine unzulässigen Konzentrationen von gesundheitsschädlichen Abgasbestandteilen in der Atemluft entstehen können. Gesundheitsschädliche Abgasbestandteile von verbrennungsmotorisch angetriebenen Flurförderzeugen, denen Arbeitnehmer in ganz oder teilweise geschlossenen Arbeitsbereichen ausgesetzt sind, sind im Wesentlichen CO2, CO, NOx und, speziell bei dieselgetrieben Flurförderzeugen, Rußpartikel. Diese Bestandteile sind entsprechend ihres Gefahrenpotenzials zu bewerten. Flurförderzeugbenennungen nach VDI 3586 Die folgende Tabelle listet die Kurzzeichen und die Gerätebezeichnungen entsprechend der VDI-Richtlinie 3586 auf, unterteilt in sieben Hauptgruppen: In der Kurzbezeichnung gibt der erste Buchstabe den Fahrantrieb, der zweite die Art der Bedienung, der dritte die Bauart des Flurförderzeugs an. Ein vierter Buchstabe ist vorgesehen, wenn es sich um Fahrerlose Flurförderzeuge handelt. Der erste Buchstabe bezieht sich auf den Fahrantrieb wie folgt: B = Benzin, D = Diesel, E = Elektro (Batterie), N = Netz (elektrisch), P = Pressluft und T = Treibgas. Bei Geräten mit Handbetrieb entfällt der erste Buchstabe. Bei motorisch betriebenen Geräten gibt der zweite Buchstabe an, um welche Art der Bedienung es sich handelt. Dabei bedeutet G = Geh, S = (Fahrer) stand, F = (Fahrer)sitz und K = Kommissioniergerät. Der dritte Buchstabe gibt die Bauart des Flurförderzeugs an. So bedeutet A = Sattelschlepper, B = Zweiseitenstapler, C = C-Gabel-Dreiseitenstapler, E = Portalstapler, F = Portalhubwagen, G = Gabelstapler, H = Hochhubwagen, I = Initialgabelhochhubwagen, L = Gabel-Dreiseitenstapler, M = Schubmaststapler, N = Hubwagen, P = Spreizenstapler, Q = Quergabelstapler (Seitenstapler), R = Einachsschlepper, S = Schubgabelstapler, T = Transitroller, U = Gabelhubwagen, V = Gabelhochhubwagen, W = Plattformwagen, X = Schwenkschub Dreiseitenstapler, Y = Vierwege und Mehrwegestapler, Z = Zweiachsschlepper. u Sieben Hauptgruppen 1. Handgeräte 2. Benzin und Treibgasgeräte 3. Dieselfahrzeuge 4. Elektro-Geh-Geräte 5. Elektro-Stand-Geräte 6. Elektro-Fahrersitz-Geräte 7. Kommissioniergeräte u Kurzbezeichnungen 1. Handgeräte HG Hand-Gabelstapler HH Hand-Hochhubwagen (mit Plattform) HV Hand-Gabelhochhubwagen HP Hand-Spreizenstapler HN Hand-Hubwagen (Niederhubwagen mit Plattform) HU Hand-Gabelhubwagen 2. Benzin und Treibgasgeräte BFG Benzin-Fahrersitz-Gabelstapler TFG Treibgas-Fahrersitz-Gabelstapler ten verlangen, die sie risikomindernd anwenden können, noch größere Margen anstreben sowie versuchen, die Fristigkeiten ausgewählter Kredite zu reduzieren. Außerdem ist davon auszugehen, dass sie die Kreditlinien ihrer Kunden überprüfen und eventuell kürzen, weil diese mit Eigenkapital zu unterlegen sind. Ferner werden die Banken aufgrund der gestiegenen Eigenkapitalanforderungen weniger Kredite vergeben können und infolgedessen die Zinsen für Verbraucher erhöhen. Diesem Bündel an negativen Auswirkungen können sich die Betreiber von Flurförderzeugen entziehen, indem sie ihre Geräte durch den Hersteller finanzieren lassen. First in – first out (Fifo) Gebräuchlich ist die Abkürzung „Fifo“ für dieses lagerwirtschaftliche Prinzip, das sicherstellen soll, dass die zuerst eingelagerte Ware auch zuerst (möglichst zwangsläufig) wieder entnommen wird. Eine Verwirklichung dieses Prinzips ist beispielsweise mit Durchlaufregalen auf einfache Weise möglich. Ebenso zuverlässig arbeitet eine entsprechende Lagerorganisation, insbesondere mit Computereinsatz. Flachpalette Palette ohne Aufbauten, die es ermöglicht, Ladeeinheiten zu bilden, die mit Flurförderzeugen oder Kranen transportiert, gelagert und gestapelt werden können. # Palette Flaschenkasten # Kunststoffkasten Flottenmanagement Über ein Flottenmanagement lässt sich eine Flurförderzeugflotte  – unabhängig von ihrer Größe und Komplexität sowie standortübergreifend, international und herstellerunabhängig – effizient und kostenoptimal managen. Möglich ist eine detaillierte Analyse kaufmännischer und technischer Daten sowie eine effizientere Steuerung der einbezogenen Flurförderzeuge. Zudem steigert ein Flottenmanagement die Datentransparenz und (© Toyota) Enzyklopädie der Flurförderzeuge Enzyklopädie der Flurförderzeuge


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