Foto: Datamax ONeil
Drucken am Stapler

Kostenreduzierung, gesteigerte Rentabilität und Flexibilität haben oberste Priorität für das Supply-Chain-Management.

Moderne Technologielösungen machen Flurförderzeuge zum mobilen Arbeitsplatz. Welche Möglichkeiten bieten Etiketten- und Belegdrucker für den Einsatz am Lagerfahrzeug und worauf sollten Nutzer achten?

 

Vor dem Hintergrund globaler Supply Chains, immer kürzer werdender Lieferzeiten und Kostendruck stehen Unternehmen branchenübergreifend vor der Herausforderung, ihre Prozesse zu optimieren. Insbesondere im Lagermanagement gibt es noch großes Potenzial, um die Produktivität von Mitarbeitern zu erhöhen und Kosten zu senken.

 

Prozessoptimierung durch Drucken direkt am Stapler


Ein Beispiel ist der Einsatz von Druckerlösungen, die für die Verpackung und Kennzeichnung von Waren und anderen Gegenständen, wie Ersatzteilen oder Regalen, genutzt werden. Nahezu jedes Produkt wird mehrfach mit Etiketten versehen: bei der Einlagerung, beim Umpacken zur Zwischenlagerung und schließlich zum Versand. Mobile Drucker erleichtern die Arbeit im Lager erheblich. An Lagerfahrzeugen wie Gabelstaplern angebracht, können Etiketten, Paketaufkleber und Belege vor Ort erstellt und direkt befestigt werden. Eine fehlerhafte Kennzeichnung ist dadurch ausgeschlossen.

 

Anforderungen an Gabelstapler-Drucker


Da im Lager oder auf der Laderampe oft beengte Platzverhältnisse und raue Umgebungsverhältnisse herrschen, müssen die mobilen Beleg- und Etikettendrucker hohe Anforderungen erfüllen. Nur dann können Logistik- und Transportunternehmen wirklich von den Technologien profitieren und ihre Abläufe sowie Kosteneffizienz optimieren. Die folgenden Tipps helfen Lagerverantwortlichen, den Durchblick zu behalten, wenn es um die Auswahl der passenden Druckerlösungen für ihre Herausforderungen im Lager geht.

 

(1) Robustheit ist Trumpf


Gabelstapler sind harten äußeren Belastungen ausgesetzt. Wie die Fahrzeuge müssen auch die an ihnen befestigten Drucker Stößen, Vibrationen, aber auch hohen und niedrigen Temperaturen oder Feuchtigkeit standhalten. Gehäuse aus Gussmetall haben sich in der Praxis als besonders stabil erwiesen und bieten zuverlässigen Schutz für die Technik.

 

(2) Drucken in der kleinsten Ecke


Da Flurförderzeuge nur wenig Stellplatz bieten, sollten die Drucker kompakt sein. Auch die Installation sollte flexibel entsprechend der Raumverhältnisse vor Ort möglich sein: Zusätzliche Halterungen wie Befestigungsplatten eignen sich hierfür besonders gut. Außerdem sollten Nutzer bei der Wahl ihres mobilen Druckers darauf achten, dass er sich neben der normalen Standposition auch senkrecht an der Wand oder sogar kopfüber installieren lässt, unter Einhaltung der Montagerichtlinien und der Sicherheitsvorschriften.

 

(3) Ohne Strom geht nichts


Da der Gabelstapler ständig in Bewegung ist, müssen die Drucker auch ohne Strom per Kabel funktionieren. Mittels eines Spannungswandlers sollte es möglich sein, das Gerät an die Bordspannung des Staplers anzuschließen und es hierüber mit Energie zu versorgen. Ein Auswechseln oder Aufladen von Akkus an einer zentralen Station und damit verbundene Arbeitsunterbrechungen werden vermieden.

 

(4) Er druckt und druckt und ...


Mobile Drucker in Flurförderzeugen sollten nicht nur möglichst klein sein, sondern auch leistungsstark. So kann der MP Compact4 Mobile Mark II von Datamax-O’Neil by Honeywell je nach Etikettengröße beziehungsweise -länge Rollen mit bis zu 1000 Etiketten verarbeiten. Große Etikettenrollen bieten gleich mehrere Vorteile für Unternehmen. Zum einen sind sie weniger aufwändig zu produzieren und folglich günstiger in der Anschaffung. Zum anderen kann eine Rolle über einen längeren Zeitraum verwendet werden, ohne sie auszuwechseln. Dies gewährleistet einen unterbrechungsfreien Workflow, Mitarbeiter sind produktiver.

 

(5) Sofort einsatzbereit


Für einen problemlosen Rollenwechsel ist es wichtig, dass die Druckerlösung große Hebel für Aufklappeinrichtungen aufweist, die sich selbst mit Leder- oder Gummihandschuhen einfach bedienen lassen. Auch eine unkomplizierte Papierzufuhr, zum Beispiel in Form eines Schlitzes an der Seite des Geräts, erleichtert die Nutzung enorm. Idealerweise können Rollen so ausgetauscht werden, dass der Mitarbeiter keine Klappen öffnen oder Abdeckungen entfernen muss. Verschleißteile sollten möglichst ohne Spezialwerkzeug auswechselbar sein. Außerdem wichtig: die einfache und schnelle Integration in vorhandene Infrastrukturen.

 

(6) Langfristig denken


Grundsätzlich sollte bei der Anschaffung mobiler Druckerlösungen darauf geachtet werden, dass sie möglichst geringe Gesamtbetriebskosten aufweisen. Produkt- und Ersatzteile müssen über mehrere Jahre verfügbar sind. Des Weiteren sollte es auch einen Wartungsservice und -support geben, der rund um die Uhr verfügbar ist, um Defekte schnell zu beheben. Ein zeitaufwändiger Geräteaustausch in der Zentrale, Arbeitsausfälle und daraus resultierende finanzielle Einbußen sowie eine Beeinträchtigung der Kundenzufriedenheit gehören damit der Vergangenheit an.

 

Ausblick


Der Überblick über die Anforderungen an die mobilen Druckerlösungen zeigt, wie breit gefächert die Einsatzmöglichkeiten und der Nutzen für Anwender inzwischen sind. Transport- und Logistikdienstleister können bereits von vielen verschiedenen Technologien profitieren, die ihren Mitarbeitern die Bearbeitung ihrer Aufgaben im Lager deutlich vereinfachen. Die untenstehende Checkliste gibt eine zusätzliche Hilfestellung bei der Auswahl der richtigen Lösung.

www.datamax-oneil.com

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Beitrag aus dhf 4.2016

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