Foto: Ophardt Hygiene
Modernes Sendungsmanagement

Die Firma Ophardt Hygiene realisiert einen durchgängigen Versandprozess mit der Software-Lösung ISendIT zusammen mit der ERP-Software APplus.


Ophardt Hygiene in Issum hat die betriebswirtschaftliche Standardsoftware APplus im Einsatz. Um den kompletten Versandablauf inklusive des abschließenden Sendungsmanagements komfortabel und aktuell in einem System abarbeiten zu können, hat der Hersteller von qualitativ hochwertigen Seifen- und Desinfektionsmittelspendern sein ERP-System um das APplus-Plugin ISendIT des Systemhauses Ingerson IT Consulting GmbH erweitert. Das gesamte Verpackungs- und Sendungsmanagement ist nun eingebettet in einen sicheren, durchgängigen Prozess.

 


Um seine Ware an den Mann zu bringen, greift das Issumer Unternehmen auf die Dienste der externen Logistiker GLS und DSV zurück. Bislang waren die Sendungsdaten der Dienstleister in unterschiedlichen autonomen Routing-Systemen abgelegt, die Mitarbeiter von Ophardt Hygiene mussten deshalb an mehreren Arbeitsplätzen Versanddaten mehrfach erfassen und bearbeiten. Eine potenzielle Fehlerquelle beispielsweise für nicht korrekte Etikettierung.

 

Gesamter Workflow in einer Oberfläche auf dem Bildschirm


Dank der durchgängigen prozessorientierten Versandlösung ISendIT der Düsseldorfer Ingerson IT Consulting GmbH funktioniert die Bedienung nun durchgängig aus dem zentralen ERP-System heraus. „Statt die Daten der Frachtführer lediglich zu integrieren, arbeitet unser Modul eingebettet in die Oberfläche von APplus nahtlos mit dessen Funktionalität zusammen“, erläutert Axel Straßberger, Produkt- und Projektverantwortlicher für ISendIT bei Ingerson in Düsseldorf. „Die Anwender arbeiten im Versand nur noch mit dem ERP-System, das zudem viel benutzerfreundlicher und weniger fehleranfällig ist als die herkömmliche Methode.“ Durch die Reduzierung auf nur eine Oberfläche hat sich außerdem die Akzeptanz bei den Anwendern und Bedienern stark erhöht.


Der bei Ophardt Hygiene installierte und im Hintergrund laufende ISendIT-Konverter greift dabei auf die gleiche Datenbank zu wie die ERP-Software APplus. Das mindert den Administrationsaufwand und verursacht nicht die gängigen Probleme einer redundanten Datenhaltung. Durch verbesserte Zugriffszeiten ist die Prozess-Performance insgesamt deutlich besser als mit den zuvor verwendeten autarken Lösungen. Die Datenübertragung zwischen Ophardt und den Frachtführern erfolgt beim Tagesabschluss automatisch per DFÜ.


„Die digitale Anbindung an die Logistiker war aus zweierlei Gründen notwendig: Zum einen um den Anforderungen der Frachtführer gerecht zu werden, zum anderen wollen Kunden genauere Informationen zu ihren Lieferungen“, sagt Thomas Pouwels, APplus Systemadministrator bei Ophardt Hygiene in Issum. „Beides haben wir nun mit ISendIT komfortabel und serviceorientiert umgesetzt.“


Der Versandmitarbeiter erledigt sämtliche Aufgaben heute beim Verwiegen des Paketes an einem Arbeitsplatz. Er teilt dem System über zusätzliche Dialoge die Anzahl der Packstücke und die Zuordnung der Artikel zum richtigen Packstück mit. Die Waage ermittelt das Sendungsgewicht und überträgt dieses mit ISendIT an das System. Anschließend werden automatisiert die frachtführerspezifischen Sendungsetiketten inklusive Barcode generiert, gedruckt und durch den Versandmitarbeiter auf dem Paket platziert. Zur Sicherheit ermittelt das System die Restmenge und druckt erst beim letzten Packstück den Lieferschein aus. Der Versandmitarbeiter hat das Paket während der ganzen Bearbeitung neben sich, so dass keine Verwechslungsgefahr mehr besteht und die Gefahr von Fehlsendungen auf ein Mindestmaß reduziert ist. „Die Qualität der Arbeitsprozesse hat sich merklich verbessert“, führt der Systemadministrator weiter aus.


Wird die Ware versendet, erhalten die Kunden in Zukunft automatisch ein Versandavis per E-Mail mit den wichtigsten Informationen und einem Link für das Tracking. Per Mausklick kann die Web-Sendungsverfolgung des Frachtführers gezielt aufgerufen werden. So können sich Kunden jederzeit informieren, wo sich ihre Sendung gerade befindet und wann sie voraussichtlich eintreffen wird. Hinzu kommt: Besteht eine Lieferung aus mehreren Paketen, geht aus dem Versandavis hervor, welche Produkte sich in welchem Paket befinden. In APplus sind sie ja den jeweiligen Packstücken genau zugeordnet.

 

Prozesse: schnell, sicher und integriert


Für Daniel Grimm, Leiter Einkauf und Logistik beim Issumer Hygienespezialisten, standen bei der gesamten Lager- und Versandumstrukturierung vor allem sichere Prozesse im Vordergrund. „So wenig wie möglich manuelle Tätigkeiten, um die Fehleranfälligkeit stark zu reduzieren sowie moderner und schneller zu werden“, bringt er die Anforderungen auf den Punkt. „Das ist uns gelungen. Damit haben wir die Prozesskosten verringert und uns zudem eine gute Ausgangsposition für die Preisverhandlungen mit unseren aktuellen und zukünftigen Frachtführern verschafft.“


Die Einführung von ISendIT geschieht eingebettet in einen umfassenden Automatisierungs- und Optimierungsprozess, zu dem zukünftig auch die umfangreiche Waren- und Vorgangsidentifizierung mit Hilfe von mobilen Scannern gehört. „Durch den Einsatz von ISendIT sowie die Verwendung mobiler Scanner werden wir weitere Bearbeitungsschritte zusammenlegen können und so ein hohes Rationalisierungspotenzial erreichen“, freut sich Thomas Pouwels.


Für die Zukunft ist geplant und bereits beauftragt, zusätzlich flexmobility, ebenfalls von Ingerson beziehungsweise der zugehörigen Tochtergesellschaft 3mobility Solutions einzuführen. Die gesamte Kommissionierung, Verpackung und weitere Unternehmensprozesse laufen dann papierlos per mobilem Scanner-Einsatz ab.

www.ingerson.de  
www.3ms.info

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Beitrag aus dhf 11.2014

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