Die Automatisierung sorgt für eine schnellere und sicherere Auftragsabwicklung an den Packplätzen
Workflow durchgängig verbessert

 

 

Mithilfe der Logistiksoftware-Suite Assist4 von AEB hat die Rosenberger-Gruppe die Produktions- und Montageprozesse sowie die Versandabwicklung reorganisiert. Das Unternehmen profitiert von deutlichen Qualitätssteigerungen und einer effizienteren Auftragsabwicklung.

Die Rosenberger-Gruppe ist ein weltweit führender Hersteller von Verbindungslösungen in der Hochfrequenz- und Fiber-Optik-Technologie. 90 Prozent des europäischen Produktionsvolumens stammen aus Fridolfing, Stammsitz des Unternehmens. 

 

Im Jahr 2012 betrug das Sendungsvolumen 3400 Tonnen. Dies entspricht zwischen 100 bis 300 Sendungen, die täglich das Lager im bayerischen Voralpenland verlassen. „Davon werden zirka die Hälfte innerhalb der EU versendet, die andere Hälfte wird in Drittländer exportiert,“ berichtet Martin Motz, Leiter Zoll und Exportkontrolle bei Rosenberger.


Als sich abzeichnete, dass 2009 die elektronische Ausfuhrabwicklung (Atlas) Pflicht werden würde, suchte Rosenberger gezielt auch nach einer Software, die die logistische Abwicklung automatisieren sollte. Diese Anforderungen erfüllte Assist4, Software-Suite für Außenwirtschaft und Logistik des Anbieters Aeb GmbH aus Stuttgart.

 

Versandqualität gesteigert


In Fridolfing werden die internen Versandprozesse mithilfe von Assist4 heute zentral gesteuert und alle Auslieferungen weltweit überwacht. Auch die Logistik in Ungarn wird von dieser Software unterstützt. Im Werk Jászárokszállás arbeiten sechs Mitarbeiter an drei Packplätzen und im Versandbüro mit Assist4. In Fridolfing sind ebenfalls drei Packplätze sowie sechs Arbeitsplätze in der Import-/Exportabwicklung mit dieser Lösung ausgestattet worden.


Martin Motz bestätigt, dass die Versandqualität durch den Einsatz der Software enorm gestiegen ist. Die Automatisierung habe zu einer schnelleren Abwicklung geführt und Fehlerquoten drastisch reduziert. Sein Fazit: „Früher haben wir im Schnitt 50 bis 100 Sendungen im Monat für den Export vorbereitet. Heute sind es rund 500 Ausfuhranmeldungen im gleichen Zeitraum. Der Arbeitsaufwand wäre mit dem gleichen Personal nicht mehr machbar gewesen.“

 

Sendungsstatus jederzeit im Blick


In der Übersicht „Monitoring & Alerting“ (M&A) haben die Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf den Sendungsstatus einer Lieferung. Sobald die Ware den Status „Dokumente abgeschlossen“ erhalten hat, werden die Daten von Assist4 zurück an das ERP-System gemeldet und der Rechnungsdruck ausgelöst. Geplant ist, dass zukünftig jede Niederlassung Zugriff auf M&A erhalten soll. Die Import-Abteilung in Brasilien profitiert schon jetzt davon, dass Lieferscheindaten frühzeitig abgerufen werden können. Die Mitarbeiter in Caçapava, São Paulo, Brasilien können mithilfe von M&A frühzeitig die Übereinstimmung prüfen und ihre eigenen Dokumente vervollständigen.


Für Rosenberger zahlt sich der Einsatz der Visibility-Plattform noch aus einem weiteren Grund aus. Denn der Zustellscan, der hier archiviert wird, gilt auch als Ausgangsnachweis. Sollte der Ausgangsvermerk für eine Exportsendung nicht eingetroffen sein, gilt das in M&A verfügbare Dokument als Alternativnachweis. „Schon allein durch diese Möglichkeit hat sich die Einführung von M&A schnell amortisiert“ sagt Martin Motz. Es wäre ärgerlich, Steuer nachzahlen zu müssen, wenn der Ausgangsnachweis fehle. Außerdem ist es hilfreich, wenn behauptet wird, dass eine Lieferung nicht zugestellt worden sei. Der Exportleiter erinnert sich tatsächlich an einen derartigen Fall: Der Kunde saß in Südafrika, und der Warenwert betrug 16000 Euro. Rosenberger konnte nachweisen, dass der Eingang der Lieferung dort tatsächlich bestätigt wurde.

 

Durchgängig zufrieden


Der gesamte Verpackungsprozess und die Erstellung der Dokumente können heute effizienter und zeitsparender abgewickelt werden. „Früher brauchte man etwa sieben bis acht Minuten für eine Ausfuhrmeldung. Heute haben wir wesentlich bessere Daten, und es werden dafür nur noch ein bis zwei Minuten benötigt,“ so Martin Motz. Im Bereich der Verpackung können alle notwendigen Label und Dokumente wie Packstücklisten und Frachtbriefe ausgedruckt und sofort dem Packstück beigelegt beziehungsweise aufgebraucht werden.


Für die Verantwortlichen in der Logistik und der IT liegt der Gewinn vor allem darin, dass die unterschiedlichen Insellösungen abgeschafft wurden und nun eine zentrale Plattform genutzt werden kann. Alle Regelwerke, die beachtet werden müssen, sind in der IT hinterlegt. „Die IT hilft uns, unsere internen Prozesse effizienter abzuwickeln und ist für die beträchtliche Qualitätssteigerung verantwortlich“, bekräftigt Martin Motz. Auch individuelle Sonderwünsche der Kunden lassen sich heute hinterlegen und werden dann bei der Versandabwicklung automatisch berücksichtigt.

www.aeb.de

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Beitrag aus dhf 1/2.2014

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