Passgenaues gelbes Eckkissen. (Foto: Arnold Verladesysteme)
Energetische Optimierung der Verladung

Bei hohem Verladeaufkommen oder wenn das Verladetor lange Zeit offen steht kommt es in energetisch kritischen Jahreszeiten zu hohen Energieverlusten in der Verladezone.

Durch gezielte Maßnahmen, die den großen Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenbereich verringern, können die Energieverluste reduziert und die Betriebskosten gesenkt werden. 

 

Damit nicht nur die Waren und das Personal vor ungünstigen Witterungsverhältnissen und Temperaturen geschützt werden, sondern auch die Energiekosten nicht aus dem Ruder laufen, ist die konkrete Abdichtung der bestehenden Verladezone einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Gerade bei Bestandsanlagen stammen die Verladezonen häufig noch aus einer Zeit, in der vorrangig nur darauf geachtet wurde, dass starker Regen, Schnee oder heftige Winde abgehalten werden. Der Temperaturaustausch und ein leichter Luftzug sowie die damit verbundene Energieverschwendung wurden nicht als nennenswertes Problem wahrgenommen. Erst jetzt, vor dem Hintergrund der seit Jahren steigenden Energiekosten, rückt das Thema in den Mittelpunkt der Betrachtung. Dabei sind die Möglichkeiten, Verladezonen energetisch zu optimieren, vielfältig und häufig überraschend preiswert und einfach zu realisieren.

 

Optimierung der Ladezone


Die Maßnahmen reichen dabei von der Nachrüstung der bestehenden Wetterschutze durch exakt eingepasste Kissen und dem Anbringen von Abdichtungen in die Spalte bestehender Anpassrampen bis hin zur kompletten Schleusenlösung oder dem Isodock. Dazwischen liegt eine Vielzahl an weiteren Lösungen, wovon der pneumatische Wetterschutz von Arnold Verladesysteme eine besondere Rolle einnimmt. Nicht nur weil der Platzbedarf des pneumatischen Wetterschutzes in etwa dem eines herkömmlichen Wetterschutzes entspricht und somit keine grundlegende Veränderung der Verladestelle bewirkt, sondern auch wegen seiner hervorragenden Abdichtungseigenschaften. So schmiegt sich der Wetterschutz mit Hilfe der Pneumatik an das angedockte Fahrzeug an und dichtet auf diese Weise nicht nur optimal ab, sondern bildet zugleich durch das Luftpolster eine zusätzliche Wärmeisolation. Der Verschleiß ist gegenüber herkömmlichen Wetterschutzen reduziert, da er sich im Ruhezustand komplett zurückzieht und erst dann pneumatisch hervorkommt, wenn das Nutzfahrzeug am Gebäude steht. Dadurch ist der pneumatische Wetterschutz vor Schäden während des Andockvorgangs und Abfahrens weitgehend geschützt. Um zu gewährleisten, dass die Abdichtung stets vor dem Verladevorgang aktiviert wird, kann die Steuerung beliebig mit Tor- und Rampensteuerung gekoppelt werden, so dass zuerst die pneumatische Abdichtung aktiv sein muss, bevor beispielsweise das Tor geöffnet oder die Rampe bedient werden kann. Dies ist vor allem bei starken Temperaturunterschieden beziehungsweise hohen energetischen Anforderungen, wie bei temperaturgeführten Lagern, eine optimale Lösung.

 

Individuell angepasste Dichtlippen und -bürsten Bestehen jedoch keine derart hohen Temperaturansprüche und sind die bestehenden Wetterschutze prinzipiell noch in Ordnung, rücken andere Lösungen ins Zentrum der Optimierung. In diesen Fällen besteht die beste, schnellste und effektivste Lösung darin, passgenau Abdichtungen in die bestehenden Luftdurchgänge einzusetzen. Hierzu zählen zunächst Dichtungen für die Rampenschlitze. Denn jede eingebaute Anpassrampe besitzt links und rechts einen Spalt, der bei den meisten Bestandsanlagen komplett offen ist. Er kann zwischen wenigen Millimetern bis zu einigen Zentimetern in der Breite betragen und ist so lang wie die Rampe. Durch diese Spalten zieht unaufhörlich die Außenluft ins Innere der Verladehalle beziehungsweise umgekehrt. Ein Umstand, der neben dem Energieverlust häufig auch sehr unangenehme Zugluft für das Verladepersonal erzeugt. Dabei gibt es hierfür preiswerte und leicht anzubringende Dichtlippen und Dichtbürsten, die spürbar den Durchzug reduzieren. Wichtig ist hierbei jedoch, dass nicht eine beliebige Dichtung gewählt wird, da häufig sogar der rechte und linke Spalt ein und derselben Rampe unterschiedlich breit ist. So sollte individuell jede Spaltbreite kurz ausgemessen und dann je Rampenseite die passende Größe gewählt werden. Arnold Verladesysteme aus Stuttgart hat eigens hierfür eine breite Produktpalette aufgestellt, um standardisiert ein fein abgestuftes Sortiment kurzfristig liefern zu können.

 

Passgenaue Eckekissen


Neben den Spaltabdichtungen sind darüber hinaus auch die Ecken der vorstehenden Wetterschutze zu betrachten. In den meisten Fällen sind diese gänzlich offen, so dass die Außenluft in großen Volumenströmen ins Gebäude gelangt. Dabei gibt es auch hierfür leicht zu realisierende Lösungen. Die beste Maßnahme besteht aktuell darin, die Ecke individuell zu vermessen; denn obgleich es auf den ersten Blick so ausschauen mag, als ob diese Ecken mehr oder weniger gleich seien, wird man bei näherem Hinsehen schnell feststellen, dass dem keineswegs so ist. So sind ein paar Standardgrößen in der Praxis nicht ausreichend, um wirklich die Vielzahl von offenen Luftdurchgängen zufriedenstellend zu schließen. Denn wenn danach noch immer ein größerer Spalt verbleibt, so war die Investition vergebens.


Insbesondere da es moderne Fertigungsmöglichkeiten erlauben, individuelle Abmessungen kosteneffizient anbieten zu können. So werden die Kissen von Arnold Verladesysteme maßgefertigt und vor Ort einfach eingehängt. Die Wirkung ist sofort spürbar. Einmal ausmessen, herstellen, einhängen und fertig. Dadurch wird die bestehende Anlage aufgewertet, ohne dass funktionsfähige Teile unnötig ausgetauscht werden müssen.

 

Isolierung der Anpassrampen


Als letztes Element, das für große Energieverluste im Winter und Sommer verantwortlich ist, gilt es, die Plattform der eingebauten Anpassrampen zu betrachten. Diese große Metallplatte trennt in den allermeisten Fällen gänzlich ungedämmt die Innen- und Außenluft voneinander. Von unten strömt die kalte Winterluft dagegen und nimmt über die Metallfläche die Wärme der Innenluft auf. Hiergegen kann die Unterseite der bestehenden Plateaus einfach isoliert werden. Es müssen also keineswegs gleich Bauteile komplett ausgetauscht werden, sondern es können stattdessen kosteneffizient Nachrüstungen vorgenommen werden.


Höhenverstellbare Oberflappen bei stark variierenden Fahrzeughöhen oder Kissenwetterschutze, zum Beispiel für die Möbelverladung, runden das breite Sortiment an praxistauglichen, schnell einsatzbereiten und flexiblen Lösungen zur Energieeinsparung in der Verladezone von Arnold Verladesysteme ab. Durch das Zusammenspiel eines breit aufgestellten Sortiments und einer kompetenten Fachberatung zur konkreten Verladestelle kann leicht eine individuell optimale Lösung gefunden werden, um nicht den Winter wieder mit Zugluft und unnötig hohen Energiekosten verbringen zu müssen.

www.arnold-verladesysteme.com

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Beitrag aus dhf 11.2014

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