Foto: KW-Kranwerke 
Schiffsentlader für Steinkohleblock 9

Eine wichtige Komponente in der Versorgungskette des neuen Steinkohleblocks 9 im Großkraftwerk der Mannheim AG ist der von KW-Kranwerke AG gebaute Schiffsentlader.

Bei der Konstruktion konnten die KW-Ingenieure auf Erfahrungen zurückgreifen, die sie schon bei anderen Projekten gesammelt hatten. 

 


Gegründet 1921, produziert die Großkraftwerk Mannheim AG (GKM) seit 1923 an ihrem Standort im Mannheimer Hafen Strom und Fernwärme. Begonnen hatte man mit einer 37,5-Megawatt- Anlage; heute betreibt das GKM in Mannheim eines der effizientesten Steinkohlekraftwerke Europas, durch Kraft-Wärme- Kopplung besonders umweltschonend und wirtschaftlich. Der Standort direkt am Rhein ist ideal für Logistik und Produktion. Zusätzlich ermöglicht die günstige Lage eine verbrauchsnahe Einspeisung von Strom und Fernwärme.

 

Effizienter Schiffsentlader


Im Laufe von über 90 Jahren vervielfachte sich die Leistung des GKM durch immer neue Kraftwerksblöcke, und dementsprechend musste auch die erforderliche Umschlagskapazität der Krane steigen, um die mittlerweile jährlich rund zweieinhalb Millionen Tonnen Kohle bewegen zu können. Derzeit baut das GKM einen der weltweit modernsten Steinkohleblöcke. Der neue 911-Megawatt-Steinkohleblock, Block 9, soll in diesem Jahr in Betrieb gehen. Neueste Technologie und das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung bilden bei dieser Anlage die Basis für eine besonders effiziente und umweltschonende Strom- und Fernwärmeerzeugung. Der größte Teil der benötigten Steinkohle wird per Schiff angeliefert. Hierfür wurde am Hafenbecken ein neuer, leistungsfähiger Schiffsentlader benötigt, der vor kurzem in Betrieb genommen wurde. Den gestiegenen Ansprüchen an Energieeffizienz und Reduzierung von Emissionen wird das neue Glanzstück mit einer Energierückspeisung und einer modernen Entstaubungsanlage gerecht. Konstruiert, gebaut und geliefert wurde der Kran vom Mannheimer Kranbauer KW-Kranwerke AG.

 

Die Erfahrung zählt


Der Schiffsentlader bewegt sich auf einer 170 Meter langen Fahrschiene mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 Meter pro Minute und kann dabei bis zu 1 000 Tonnen Steinkohle pro Stunde entladen. Modernste Entstaubungstechnik sowie eine Sprühanlage zu Stabunterdrückung optimieren die Anlage.


„Als ortsansässiges mittelständisches Unternehmen sind wir natürlich stolz darauf, mit dem Schiffsentlader einen wesentlichen Teil der Versorgung des neuen Blocks 9 beigesteuert und damit an der Realisierung dieses Großprojekte mitgewirkt zu haben“, so KW-Vorstand Andreas Büchsler. KW und GKM haben bereits mehrfach zusammengearbeitet. So baute KW für das GKW unter anderem bereits die Entladebrücke 7, die seit 2000 in Doppellenker- Bauweise 650 Tonnen Kohle pro Stunde schafft. Auf diese Erfahrungen ebenso wie auf Erfahrungen aus anderen Kransparten konnten die KW-Ingenieure bei der Konstruktion des Schifffsentladers zurückgreifen.


Es ist die Spezialität der KW-Kranwerke AG, auf den Kundenbedarf zugeschnittene Speziallösungen zu konzipieren und sich dabei ständig weitere Verbesserungen und innovative Lösungen einfallen zu lassen. Nicht nur liefert das 1998 in Mannheim gegründete Unternehmen Verladebrücken für Greifer-, Container- und Stückgutumschlag sowie Doppellenkerwipp-Drehkrane, vollautomatische Greiferbrückenkrane, sonstige Sonderkrane und Kiesbaggeranlagen, sondern bietet außerdem anspruchsvolle Umbauten ebenso wie Wartungs- und Servicedienstleistungen. Das Kranbau-Unternehmen deckt damit die gesamte Krantechnik im Binnenhafenbereich und darüber hinaus ab.

www.kranwerke.de

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Beitrag aus dhf 3.2015

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