Foto: Abus
ABURemote im Einsatz

Funksteuerungen bieten Kranführern hohe Bewegungsfreiheit beim Anschlagen und Befördern von Lasten. Sie ermöglichen einen guten Überblick und sorgen damit für sicheres Arbeiten.

In den letzten Jahren haben sich Funksteuerungen daher als De-facto-Standard zur Bedienung von Hallenkranen durchgesetzt. 

 

Der Kranhersteller ABUS Kransysteme aus Gummersbach setzt bei der Bedienung von Kranen mit Funksteuerungen jetzt neue Maßstäbe und präsentiert das Funksteuerungssystem ABURemote. Anders als die meisten kabellosen Systeme, die von Kranherstellern angeboten werden, ist ABURemote kein reines Zukaufteil, sondern eine effiziente Kombination aus Eigenentwicklung und Komponenten von erfahrenen Funkherstellern. Somit setzt ABUS auf die Kompetenz von Spezialisten und bringt zusätzlich Know-how aus fast fünfzig Jahren Markterfahrung mit den eigenen Kransystemen in das Produkt ein.

 

Durchdachtes Konzept

ABURemote ist in zwei Versionen geplant: Neben der Handsender- Variante, die bequem einhändig gehalten und bedient werden kann, ist eine noch komfortablere Meisterschalter-Version erhältlich. Mit zwei oder optional drei Joysticks können hier Krane mit Zusatzeinrichtungen, wie Greifern oder Zangen, bedient werden. Bei einem Kran mit zwei Hubwerken können die Katzen unabhängig voneinander verfahren und heben beziehungsweise senken.


Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch die Ortsunabhängigkeit von Funksendern besondere Anforderungen an die Stabilität der Gehäuse bestehen, da diese mitunter herunterfallen oder auf den Boden gelegt werden. Der Meisterschalter-Sender besteht daher als einziges System am Markt aus einem Aluminium-Grundkörper, der für eine hohe Stabilität sorgt. Gleichzeitig bleibt das Gewicht mit Akkus am unteren Ende der Vergleichsskala. Durch eine geschickte Positionierung der Sendeantenne im Inneren ist trotz Metallgehäuse kein abstehendes äußeres Bauteil nötig, das schnell abbrechen kann.


Ebenfalls entfällt bei der ABURemote ein sonst häufig benötigtes Ersatzteil: Der Sender wird mit Standard-Akkus im Format AA (Mignon) betrieben. Sind diese defekt, kann der Kunde schnell und äußerst kostengünstig selber für Ersatz sorgen oder bei sofortigem Bedarf auf Akkus aus anderen Geräten oder Einweg-Batterien zurückgreifen. Durch die Schlaufen am ergonomischen Hüftgurt des Senders können Austauschzellen zudem immer griffbereit vorgehalten werden. Die Betriebszeit mit einer Ladung liegt bei über 40 Stunden. Durch die einstellbare automatische Abschaltung bei Nichtbenutzung kann diese hohe Einsatzdauer zusätzlich erheblich gesteigert werden.


Beide Sender verfügen über ein großes, farbig beleuchtetes Display mit einer benutzerfreundlichen, selbstentwickelten Bedienoberfläche. Im Normalbetrieb kann hier ohne Umrüstungen an der Kranelektrik die vom LIS-SV am Seilzug gemessene Last per Telemetrie und bidirektionaler Datenübertragung übermittelt und angezeigt werden. Funktionen, die bei ABUS-Kranen im standardisierten Zubehörprogramm verfügbar sind, etwa das Schalten des Kranlichtes oder die Tara-Funktion, sind durch vier vom Kranführer frei belegbare Tasten unterhalb des Displays schnell bedienbar. Kundenspezifische Zusatzfunktionen, zum Beispiel die Steuerung von Vakuum- oder Magnetanlagen, lassen sich am Meisterschalter-Sender individuell über Kippschalter betätigen.

 

Individuelle Kransteuerung


Wie im gesamten Kranprogramm gelingt ABUS so die Zusammenführung von standardisiertem Zubehörangebot und kundenspezifisch angepassten Funktionen. Weiterhin ermöglicht ABURemote die Tandemsteuerung. Dazu wird am Sender der Tandem-Login über das Menü gewählt, wodurch dann beide Krane gemeinsam oder auch jeweils einzeln gesteuert werden können. Im optionalen Multi- User-Betrieb kann beim Login des Senders angegeben werden, welcher Kran bedient werden soll. Sender und Empfänger sind demnach nicht fest aneinander gebunden. Vielmehr können mit mehreren Sendern mehrere Krane gesteuert werden, was eine hohe Flexibilität für die Arbeitsabläufe bedeutet. Ebenfalls kann so ein einzelner Ersatzsender bereitgelegt werden, der im Bedarfsfall für verschiedene Krane zum Einsatz kommen kann.

www.abus-kransysteme.de

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Beitrag aus dhf 3.2015

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