Foto: Linde
Erfolgreiche Neuauflage der „World of Material Handling“

Über 7000 Gäste aus knapp 50 Ländern, vor allem Kunden aber auch Händler, Geschäftspartner und Mitarbeiter, besuchten die zweite „World of Material Handling“ von Linde Material Handling. In zahlreichen Vorträge, Expertenforen und Produktvorführungen zeigte Linde auf der WoMH neue Ideen und Lösungen für die Intralogistik der Zukunft.

 

Das stillgelegte Offenbacher Fabrikgelände Fredenhagen und moderne Leichtbauhallen bildeten den Rahmen, einen umfassenden Blick in die Zukunft der Intralogistik zu werfen. Individuelle, auf die unterschiedlichen Besucher abgestimmte Führungen und Vorträge, Live-Präsentationen und jede Menge „Touch & Feel“ rund um die Zukunftsthemen Vernetzung, Automatisierung, Energiesysteme und Individualisierung boten ein umfassendes Fachprogramm.


18 Partnerunternehmen sorgten zudem dafür, dass sich die Besucher neben zahlreichen neuen Hard- und Softwarelösungen für Flurförderzeuge auch über neueste Entwicklungen aus angrenzenden Bereichen informieren konnten.

 

Der Kundendialog ist das A und O


„Unsere Kunden bestätigen die vorgestellten Zukunftsthemen und waren begeistert von den neuen Lösungsangeboten“, resümierte Christophe Lautray, CSO von Linde Material Handling, am letzten Veranstaltungstag. „Viele Kunden stehen vor der Herausforderung, die Möglichkeiten der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung für ihren Warenumschlag zu nutzen. Wir konnten uns als Partner zeigen, der diese Herausforderungen bestens versteht und dadurch konsequent zukunftsweisende Lösungen für die verschiedensten Branchensegmente entwickelt, anbietet und anpasst. Gleichzeitig konnte man spüren, dass die vertrauensvollen Gespräche mit den Kunden auf einer langjährigen, verlässlichen und partnerschaftlichen Beziehung basieren. Die Begeisterung und Motivation des Linde-Teams, die beste Performance für unsere Kunden zu erreichen, ist von unseren Gästen deutlich herausgehoben worden.“ Das führte unter anderem dazu, dass verschiedene internationale Großkunden an Ort und Stelle Aufträge mit einem Volumen von mehreren hundert Geräten unterzeichneten, darunter beispielsweise ein Großauftrag über 150 Elektro-Stapler Linde E30. Diese werden künftig bei einem französischen Baustoffhändler eingesetzt, der auf die Leistungsstärke, Effizienz und Verfügbarkeit der Linde-Geräte sowie die ausgezeichnete Beziehungsqualität und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den regionalen Vertriebspartnern setzt.


„Wir wollen unseren Kunden helfen, Prozesskosten zu senken, Durchlaufzeiten zu optimieren und die Prozessqualität zu steigern. Dies setzt einen intensiven, fortwährenden Dialog voraus, um die richtigen Produkte, Dienstleistungen und Lösungen entwickeln und passgenau anbieten zu können. Die ,World of Material Handling‘ leistet dazu einen wertvollen Beitrag, denn unsere Kunden haben die Möglichkeit, sich kompakt, aber intensiv einen ganzen Tag lang über alle Neuheiten von Linde Material Handling zu informieren und mit uns über zukünftige Anforderungen zu sprechen. Dies ist für uns ein sehr wichtiger Input“, sagte Andreas Krinninger, CEO und CFO von Linde Material Handling, abschließend.

 

Intralogistik von übermorgen


Waren, die sich selbst bewegen. Fahrzeuge, die während ihrer Arbeit mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Das komplett vernetzte Warenlager als Schwarmlogistik. Science-Fiction? Ja, aber mit der Betonung auf Science-Wissenschaft. Linde Material Handling wirft auf Basis der eigenen Fähigkeiten, Produkte und konkreter Pläne einen Blick in die Zukunft: Wie könnte Intralogistik im Jahr 2030 aussehen? Welche Trends lassen sich bereits erkennen, welche Voraussagen treffen? Die Antworten wurden in Form einer 3D-Hologramm-Präsentation auf der WoMH geliefert.


„Unsere Welt bekommt eine neue Architektur. Die Architektur der Daten“, fasst Massimiliano Sammartano, Vice President Sales & Service Marketing & Operations bei Linde Material Handling, zusammen. „Schon in naher Zukunft werden wir es mit aus heutiger Sicht gigantischen Datenmengen zu tun haben, die sich nicht nur auf unseren Alltag, sondern auch auf die Art und Weise auswirken, wie Waren bewegt werden.“ Vernetzung ist eines der Kernthemen der WoMH, und längst ein Trend. In den kommenden Jahren wird die Bedeutung des Themas weiter rasant ansteigen.

 

Zukunftstrends: Vernetzung, Automatisierung, Individualisierung, Energiesysteme


Was aber bedeutet es für die Intralogistik, wenn alle Abläufe Teil eines intelligenten Netzwerks werden? Die Antwort auf diese Frage ist gleichzeitig auch die Antwort darauf, welche Produkte und Dienstleistungen im Lagerhaus der Zukunft gefragt sein werden. Linde bereitet sich schon jetzt darauf vor und präsentierte auf der Kundenveranstaltung konkrete Ideen und vorausschauende Pläne. „Waren werden mit ihren Trägern kommunizieren und so den gesamten Warenfluss mitsteuern“, ist Sammartano überzeugt. Auch Fahrzeuge werden zunehmend autonom agieren, selbst Wartung und Service sind dabei mit einkalkuliert, es gibt keine Ausfälle mehr. Gleichzeitig passen sich die Fahrzeuge variabel und individuell sowohl dem Fahrer als auch der konkreten Aufgabe an. „Automatisierung“ und „Individualisierung“ sind weitere Zukunftstrends, auf die Linde bereits reagiert hat und an weiteren Modellen und Ideen für die bevorstehenden Jahrzehnte forscht: Schon heute kann Linde eine Vielzahl an Fahrzeugen auf verschiedene Weise automatisieren.


Auch Energie wird zum Fokusthema der Zukunft werden. „Der Verbraucher wird zum Erzeuger“, prognostiziert Sammartano, „es gibt unzählige Möglichkeiten, in Prozessen Energie zu erzeugen, wo sie teilweise ganz natürlich entsteht.“ Zentral wird dabei auch die Frage, von welchen Energiequellen überhaupt die Rede ist. Auch dafür entwickelt Linde bereits heute Antworten, indem man den Blick auf die Antriebstechnologien Lithium-Ionen-Batterie und Brennstoffzelle gerichtet hat.

www.linde-mh.de

 

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Beitrag aus dhf 6.2016

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