Bild: Fritzmeier
Hightech-Kabine für die Off-Highway-Industrie

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Fritzmeier Cabs ist europäischer Marktführer im Kabinenbau für Off-Highway-Fahrzeuge und Initiator des CAB Concept Cluster. Ziel des Netzwerks ist es, OEMs der Baumaschinenindustrie und Landtechnik sowie Herstellern von Flurförderfahrzeugen das große Potenzial effizienter Systemintegration zu verdeutlichen. Auf der Bauma 2016 wird erstmals die gemeinsam entwickelte Genius Cab präsentiert.

 

Fritzmeier Cabs mit Hauptsitz in Großhelfendorf im Landkreis München fertigt derzeit weltweit an elf Produktionsstandorten von Österreich, Frankreich, Tschechien bis Indien. Als Spezialist für Kabinendetail-Entwicklungen steht kontinuierliche Innovation bei Fritzmeier seit jeher im Vordergrund.


Während die Anforderungen und die Erwartungshaltung der Kunden an den Fahrer-Arbeitsplatz ständig wachsen, werden die Entwicklungs- und Produktlebenszyklen drastisch verkürzt. Was erwartet der Kunde und Markt von morgen? Wie lässt sich das schon heute in der Entwicklung umsetzen? Gefragt sind kontinuierliche Marktanalysen, die Mitarbeit in verschiedenen Forschungsprojekten und in Normgremien sowie der ständige Dialog mit Kunden und Lieferanten.

 

Teamarbeit für Fortgeschrittene


Jetzt ist das Unternehmen den nächsten konsequenten Schritt gegangen: In Gesprächen mit der Technischen Universität (TU) Dresden entstand 2014 die Idee zum CAB Concept Cluster (CCC), einem Netzwerk bekannter OEM-Zulieferer und renommierter Wissenschaftler der Branche. Zu den weiteren Cluster-Partnern gehören: Die Unternehmen Aurora, Bosch, Grammer, Hella, Hydac, Mekra Lang, Savvy Telematic Systems AG, S.M.A., die Designagentur Lumod, der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) sowie Max Bögl.


Im Zeitraum von zwölf Monaten wurden die Innovationen aller Partner zu einem intelligenten Gesamtkonzept vernetzt und in eine Modellkabine integriert. Sie setzen hinsichtlich Sicherheit, intuitiver Bedienbarkeit, Fahrerkomfort, Wartung oder Design Maßstäbe auf den internationalen Märkten.


Dabei war es Aufgabe des Fritzmeier-Entwicklungsteams, in kontinuierlichen Life- und Web-Meetings mit den Partnern die Ideen abzustimmen und bestmögliche Schnittstellen zu generieren.


„Alle in die Genius Cab eingebauten Innovationen bedienen konkrete Nutzerbedürfnisse mit seriennaher Technik“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Jens Krzywinski von der TU Dresden. „Das bedeutet für die OEMs die Möglichkeit zur finalen Serienumsetzung bei überschaubaren Risiken und Kosten. Das wirtschaftliche Potenzial für die Kunden und die Hersteller ist erheblich“, so Prof. Krzywinski weiter.


Grundlegend neu ist dabei der Ansatz, bei der Konzeption der Kabine das Exterieur und Interieur gemeinsam zu denken und entsprechend zu gestalten. „Die diesbezügliche Projektarbeit unter Einbindung konkreter Nutzer ist in Tiefe und Breite vorbildlich“, so Prof. Krzywinski.

 

Flexibilität durch modularen Aufbau


Die Hauptinnovation von Fritzmeier Cabs besteht in der Entwicklung einer integrativen Strukturlösung, die sich auffällig von konventionellen ROPS-Varianten unterscheidet. Die Besonderheit ist ihr modularer Aufbau: mit einer Softcab aus verschweißten Aluminium-Spezial-Profilen und dem formfolgenden EXO-ROPS aus Stahl, der additiv über der Kabine angebracht ist.


Die Softcab kann nach Berechnungen alleine neun Tonnen tragen und zeichnet sich infolge der Materialauswahl durch eine deutliche Massenverringerung im Vergleich zu Baustählen aus. Der EXO-ROPS ist für die Gewichtsklassen von 10 bis 40 Tonnen variabel einsetzbar.


Die Gewichtsreduzierung durch den Einsatz von Aluminium gegenüber Stahl beträgt 30 Prozent. Dafür haben die Ingenieure am F & E-Standort des Unternehmens in Sibiu/Hermannstadt in Rumänien verschiedene Kabinenprofile in unterschiedlichen Größen ausführlich analysiert.


Die in die Struktur integrierten Fensterelemente und Innenverkleidungen führen in der Serienherstellung zu erheblichen Kostenvorteilen.


Dazu kommen viele weitere in Sibiu neuentwickelte Features für die Kabine, wie zum Beispiel der Ergo-Griff, und die elektrisch verfahrbare Sonnenblende.

www.fritzmeier.de

 

Beitrag aus dhf 3.2016

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