Foto: Stöcklin
Effiziente Schnellläufer

Stöcklin liefert 15 Doppelstock-Elektro-Mitfahrgeräte an das Logistikzentrum von Hellmann Kunze aus.

Mit ergonomischem Fahrerstand, übersichtlichem Bedienfeld, sicherem Handling sowie hoher Leistung und robuster Konstruktion eignen sich die Stapler ideal für den mehrschichtigen Crossdocking- und Umschlagbetrieb. 

 

Die „Schnellläufer“, so die interne Bezeichnung für die Stöcklin-Geräte, werden teilweise zur Be- und Entladung der Lkw eingesetzt. Hauptsächlich aber für den Transport der Paletten von der Entladezone zum jeweiligen Verladeplatz für den Weitertransport. Derzeit werden durchschnittlich rund 2200 Sendungen mit 5000 bis 6000 Colli pro Tag umgeschlagen.

 

Kompakte und wendige Schnellläufer


Obgleich Hellmann bereits seit fünf Jahren Stapler von Stöcklin einsetzt, wurde für den neuen fünfjährigen Full-Service-Vertrag umfassend verhandelt, ehe die Stöcklin Logistik AG aus Dornach, Schweiz, und die Albert Wasmer GmbH aus Karlsruhe erneut den Zuschlag erhielten. So mussten sich die Stapler von Stöcklin, wie auch alle Geräte der Mitbewerber, dem bei Hellmann üblichen strengen Inhouse-Test unterziehen. Neben der Leistung und Ergonomie wurden die Betriebswirtschaftlichkeit sowie die Energiebilanz und Nachhaltigkeit der Geräte geprüft. Der Einsatz der Stapler bei Hellmann Kunze ist insofern fordernd, da sie einen relativ großen Höhenunterschied zwischen Umschlagshalle und den Andockstellen für die Lkw haben. Jedes Grad Steigung mehr bedeutet auch immer einige Prozent mehr harten Einsatz, den die Geräte bewältigen müssen. Die Flurförderzeuge von Stöcklin haben sich bei den Praxistests bei den Laderampen, die teilweise bis zu zehn Prozent Steigung aufweisen, gut bewährt.

 

Stabilität und optimale Traktion


Überzeugt haben die Anwender auch weitere Ausstattungs- und Leistungsmerkmale: So haben die nur 800 Millimeter breiten und mit 2013 Millimeter vergleichsweise kürzesten Geräte dieser Art einen Wenderadius von nur 1823 Millimeter und sind mit 11 Kilometer pro Stunde Fahrgeschwindigkeit und Last entsprechend agil.


Der Seitenantrieb und Geländeausgleich bieten eine gute Stabilität und eine optimale Traktion beim Güterumschlag. Die wartungsfreien Drehstrommotoren AC bieten ein hohes Drehmoment bei kleinster Drehzahl und eine hohe Laufruhe. Der AC-Fahr- und Lenkmotor sowie der drehzahlgeregelte DC-Hubmotor sind energiesparend ausgelegt. Zudem wird beim elektronischen Abbremsen Strom rückgespeist. Das so genannte LOS-System, „Limited Operating Strategy“, ermöglicht ein limitiertes Fahren, auch nach Defekten. Das Fahrverhalten und weitere Parameter lassen sich per Handprogrammierkonsole leicht auf die jeweiligen Anwenderbedürfnisse einstellen.

 

Ergonomischer und robuster Multifunktionsgriff


Zu den auffälligsten und gleichzeitig wichtigen Details, auch in puncto Arbeits- und Betriebssicherheit sowie Ergonomie und Handling-Effizienz, zählt der von Stöcklin selbst entwickelte Multifunktionsgriff, der auch bei den Frontsitzstaplern von Stöcklin zum Einsatz kommt. Dieser ermöglicht das Auslösen von Vor- und Rückwärtsfahrten per leichter Hebelbewegung in die gewünschte Richtung.


Mit dem gleichzeitig für die Bedienung des Staplers wie auch als - dank der im Chassis auf der Rückseite angebrachten Metallplatte als Sicherung - Einstieghilfe fungieren dem Griff, der so unterschiedliche Attribute wie Robustheit, maximale Funktionalität auf engstem Raum und sensible Bedienungsmöglichkeiten in sich vereint, lassen sich Vor- und Rückwärtsfahren per einfacher Bewegung mit dem Daumen in die entsprechende Fahrtrichtung initiieren.


Für die Funktionen Heben und Senken sind an der Seite des Hebels Knöpfe angebracht, mit denen sich sowohl der Initialhub als auch Heben und Senken ebenfalls per Daumen auslösen lassen. Zu den weiteren Features zählen die zweistufige, lenkwinkelabhängige Geschwindigkeitsreduktion und die geschwindigkeitsabhängige Lenkradempfindlichkeit.

 

Umfassender Full-Service-Vertrag


Als Händler ist die Albert Wasmer GmbH seit Jahrzehnten in der Flurförderzeugbranche als Repräsentant einiger renommierter Marken und wichtigem Zubehör wie Batterien und Ladegeräte sowie als Partner für Verkauf, Miete und Leasing sowie jede Art von Services, Wartung und Ausstattungen rund um die Stapler aktiv. „So haben wir auch bei dem neuen Full-Service-Vertrag eine Reihe von Verbesserungen von uns aus in die Auftragsverhandlung eingebracht und dann durchgeführt“, so Albert Wasmer, Geschäftsführer der Albert Wasmer GmbH.


Hierzu zählen der neue Initialhub-Zylinder und die neue Not-Ausschaltung, bei der das Gerät anhält, wenn der Fahrer seinen Fuß von einer kleinen kreisrunden Plattform hebt, die neue Lenk- und Fahrsteuerung, die einem 24-Stunden-Einsatz in jeder Hinsicht entgegenkommt sowie die neue Batterie- und Ladegerät-Technologie samt optimiertem, als voll geschlossene Einheit realisiertem Batterieraum, der einen seitlichen Batteriewechsel schnell und ohne Beschädigungsgefahr ermöglicht.

 

Energie- und kostensparende Staplerbatterien


Die neu eingesetzten Batterien mit Elektrolyt-Umwälzung bieten bis zu 13 Wochen lange Wartungsintervalle. In Kombination mit den Hochfrequenz-Ladegeräten mit ihrem vergleichsweise geringen CO2-Ausstoß bieten sie je nach Betriebsstundenleistung bis zu 1300 Euro Einsparung pro Stapler und Jahr und waren, gerade bei der dezidierten Umwelt- und Nachhaltigkeits-Philosophie von Hellmann Worldwide Logistics, eines der wesentlichen Kriterien für die Wahl der Stöcklin-Stapler.


Die Elektrolyt-Umwälzung generiert optimale Leistung und maximierte Batterielebensdauer und ermöglicht auch kurze Zwischenaufladungen, etwa in Pausenzeiten. Ein etwa erforderlicher Batteriewechsel lässt sich so auf das Schichtende verschieben. Gerade für den Mehrschichtbetrieb bei Hellmann ein großer Einsatzvorteil. Als optischer Support für den schnellen Check signalisiert ein auf der Batterieoberfläche installiertes Lämpchen den Batteriestatus: die Farbe Grün bedeutet „in Ordnung“, Orange bedeutet „Nachfüllen“ oder „Wartungs-Bedarf“.

 

Erhöhte Arbeits- und Betriebssicherheit


Ein weiteres wichtiges Kriterium bildet das Shock-System, das unter anderem zur Erhöhung der Arbeits- und Betriebssicherheit beiträgt und auch Fuhrparkmanagement- Funktionen übernimmt. So werden Schäden, die etwa durch Kollision entstehen, unmittelbar vom Shock-System erfasst und auf den Rechner des Betriebsleiters übertragen. Dadurch wird Zeit und Aufwand bei der Dokumentation eingespart. Auch die Zahl der Gewaltschäden wird erheblich reduziert, gerade bei mehrjährigen Full-Service-Verträgen ein wichtiger Faktor.


Das als Flottenmanagementsystem fungierende Shock-System besteht aus zwei Modulen: Der Konsole, die unter anderem der Fahreranmeldung dient, und dem in einem stabilen Rahmen installierten Shock-Sensor, der auch etwaige Kollisionen direkt übertragen kann.


So vereint das Shock-System die Funktionen eines Fuhrpark-Managementsystems mit den Features Fahrer- und Geräteprofile sowie Einsatzmanagement. Zudem minimiert es Gewaltschäden, da der Verursacher sofort bekannt ist und die Verantwortlichen sofort eingreifen können.

www.stoecklin.com

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Beitrag aus dhf 12.2015

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