Foto: Dobülog
Witt Gasetechnik vertraut Dobülog

Logistikberater empfehlen Austausch manueller Systeme gegen hoch moderne Shuttles.

Die Witt Gasetechnik GmbH, kurz Wittgas, mit Sitz im nordrhein-westfälischen Witten befindet sich im logistischen Umbruch: Das 1945 gegründete, mittelständische Traditionsunternehmen, das heute ein führender Hersteller von Gassicherheitsarmaturen, Gasmischanlagen und Gas-Sonderanlagen ist, erneuert seine Kleinteile-Lagertechnik grundlegend.

Schon im Mai 2017 sollen alte, seit Jahrzehnten genutzte manuelle Systeme gegen automatisierte ausgetauscht werden – eine Entscheidung, die auf Empfehlung des Planungsbüros Dobülog Domnik und Bücker Logistik, Beraten + Planen GbR, Bad Sassendorf und Dortmund, getroffen wurde. Nach umfangreichen Prüfungen der Witt-Bestandslogistik, der Entwicklung verschiedener Konzeptstudien einschließlich Wirtschaftlichkeitsberechnungen konnten Dobülog-Inhaber Andreas Bücker und Federico Domnik den Gastechnik-Spezialisten davon überzeugen, dass moderne Shuttle-Technik den besten Return-on-Investment verspricht. Zum Zuge kommt das YLOG-Shuttle der Knapp Industry Solutions GmbH, Dobl/Österreich.


„Das Thema Logistikoptimierung beschäftigt uns bereits seit dem Jahr 2010 intensiv“, erläutert Holger Landmann, Leiter Einkauf und Materialwirtschaft von Wittgas. Vor Dobülog hatte das Technikunternehmen bereits mit anderen Beratern zusammengearbeitet, doch, so Landmann: „Deren Lösungsvorschläge überschritten unseren Budgetrahmen teils erheblich und trafen zudem nicht zu 100 Prozent unsere Leistungsanforderungen.“ Die im Jahr 2013 beauftragten Planer Domnik und Bücker hingegen gingen den sparsamen Weg: Statt, wie ihre Mitbewerber, von kostspieligen Logistikneubauten auszugehen, nutzten sie für ihr Konzept vorhandene Gebäude des Gase-Spezialisten aus. „Es galt nicht nur, auf engem Raum Platz für mehr Lagerware zu schaffen und sämtliche Kommissioniervorgänge zu optimieren“, beschreibt Andreas Bücker das Pflichtenheft: „Es sollten auch unter ein und demselben Dach Expansionsmöglichkeiten für die Produktion zur Verfügung gestellt werden.“


Dieses Anforderungsprofil fokussierte auf eine Kompaktlager-Lösung, die weitgehend automatisiert ist. In die engere Wahl kamen ein eingassiges Automatisches Kleinteilelager (AKL) mit Regalbediengerät und bis zu fünffach tiefer Lagerung und ein dreigassiges AKL mit Shuttle-Technik. Die doppelt so hohe Skalierbarkeit und konstruktiv leichte Erweiterbarkeit bei zugleich hohem Innovationsgrad und ähnlichem Investitionsvolumen ließen das Pendel letztlich zugunsten des Shuttle-Systems ausschlagen. Wittgas erhält ein neues Lager mit zunächst rund 5.500 Behälterstellplätzen, fünf Shuttles und zwei Kommissionierarbeitsplätzen, dazu ein modernes Lagerverwaltungssystem.

www.dobuelog.de

spacer
Herstellerumfrage
Lagerlogistik
16_10_Herstellerumfrage_LL_.jpg
spacer
Online Werbung @ dhf