Foto: Winkel
Maßgeschneiderte Linear- und Handhabungstechnik

Der Name Winkel steht seit mehr als 30 Jahren für innovative Linear- und Handhabungstechnik. Vom Komponentenhersteller für Flurförderzeuge hat sich das Unternehmen aus dem württembergischen Illingen zum Technologieführer und zum Partner namhafter Systemintegratoren entwickelt.

Das Portfolio reicht von robusten Linearführungen über flexible Mehrachs-Linearsysteme und leistungsfähige Roboterachsen bis zu effizienter und ergonomischer Lager- und Kommissioniertechnik.

 

Die Winkel GmbH hat bereits tausende Projekte in der Linear- und Handhabungstechnik erfolgreich umgesetzt. Das Unternehmen ist zudem Marktführer für Schwerlast-Linearführungen. Nach ihrer Gründung durch August Winkel im Jahr 1981 beschäftigte sich die Firma zunächst mit Komponenten für Flurförderzeuge, Hubmastführungen und Hubmasten für Gabelstapler. Daraus entwickelte sich mit der Zeit ein breites Produktsortiment für sämtliche Industriezweige. Um die unterschiedlichen Anforderungen der Kunden bestmöglich zu erfüllen, lassen sich die einzelnen Winkel-Lösungen perfekt miteinander kombinieren. Das Portfolio umfasst unter anderem Hub- und Handhabungssysteme, Roboter-Linearachsen, Mehrachs-Linearsysteme und Regalbediengeräte. Winkel beschäftigt etwa 150 Mitarbeiter.

 

Zuverlässige Linearführungen mit der Winkel-Rolle


Mit die bekanntesten Produkte aus dem Winkel-Sortiment sind die Linearführungen, bestehend aus den Winkel-Rollen sowie den dazu passenden Anschraubplatten und Profilschienen. Dieses System bietet vor allem eine kostengünstige Alternative zu den teureren Kugelumlaufführungen. Zur Anwendung kommt die Winkel-Rolle etwa in der Automobilfertigung, der Automation oder der Intralogistik. Das Führungssystem trägt Traglasten von zehn Kilogramm bis 100 Tonnen. Neben Stahlausführungen gibt es auch vulkollan- und polyamidbeschichtete Laufrollen sowie Ausführungen in Edelstahl. Das Führungssystem ist robust und leistungsstark.


Auch gegenüber Schmutz ist die Winkel-Rolle unempfindlich. Aufgrund seiner Konstruktion ist das Führungssystem besonders geeignet für ein raues Umfeld. Zum Schutz vor Korrosion und Verschleiß gibt es die Winkel-Rollen auch in einer hartverchromten Ausführung. Die guten Gleiteigenschaften reduzieren zudem die Reibung und erhöhen dadurch die Lebensdauer. Die Profilschienen können je nach Anwendung sandgestrahlt, lackiert oder oberflächenbeschichtet sein. Bei Bedarf sind die Winkel-Führungssysteme auch als Hochtemperatur- oder Präzisionsausführung sowie als besonders robuste Heavy-Duty-Variante erhältlich. Die Führungsprofile liefert Winkel komplett einbaufertig, die Schienen mit den Rollenlaufflächen können direkt auf die Konstruktion geschweißt oder geschraubt werden. Das spart Zeit und Aufwand bei der Montage.

 

Mehrachs-Linearsysteme für jede Anforderung


Für anspruchsvolle Anwendungen in der Produktion und Logistik verfügt Winkel über ein umfangreiches Portfolio an Mehrachs-Linearsystemen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Die Stahl-Linear-Einheit SLE beispielsweise hebt Lasten bis zu sechs Tonnen und ist besonders unempfindlich gegenüber Schmutz und Staub. Sie wird unter anderem in Gießereien sowie in der Baustoff- und Glasindustrie eingesetzt. Durch ihren einfachen, modularen Aufbau ist die SLE äußerst kostengünstig. Trotz der robusten Ausführung ist das Linearsystem mit einer Geschwindigkeit von bis zu zwei Meter pro Sekunde sehr dynamisch und mit einer Wiederholgenauigkeit von bis zu plus/minus 0,5 Millimeter auch überaus präzise.


Die Dynamik-Linear-Einheit DLE ist für besonders exakte Anwendungen geeignet, etwa in der Robotertechnik oder im Automobilbau. Sie ist in Stahlprofilbauweise mit hochgenauen Kugelumlaufführungen konzipiert. Das Linearsystem überzeugt nicht nur durch eine Wiederholgenauigkeit von bis zu plus/minus 0,1 Millimeter, sondern auch durch eine hohe Geschwindigkeit von bis zu fünf Meter pro Sekunde. Die Beschleunigung ist mit bis zu 6,5 Meter in der Quadratsekunde sehr dynamisch. Die DLE hebt Lasten von zehn Kilogramm bis zu vier Tonnen und ist wahlweise mit AC- oder Servomotoren erhältlich.

 

Mehr Bewegungsfreiheit für Industrieroboter


Um die Mobilität von Industrierobotern in automatisierten Anwendungen quer durch alle Branchen zu erhöhen, bietet Winkel ein breites Sortiment von Roboterachsen in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Die Achsen kommen dann zum Einsatz, wenn sich ein Industrieroboter zur Bewältigung seiner Aufgabe linear bewegen muss, beispielsweise entlang einer Fertigungsstraße. Kombiniert mit einer Horizontal-Linearachse lässt sich der Arbeitsraum eines Sechs-Achs-Roboters einfach und effektiv vergrößern. Die Roboter lassen sich sowohl stehend, seitlich oder hängend aufgeständert als auch auf einem Sockel oder bodengebunden montieren. Ihr Gewicht kann dabei, je nach Achsentyp, zwischen 100 und 2000 Kilogramm betragen. Auf einer längeren Linearachse hat der Anwender zudem die Möglichkeit, mehrere Roboter unabhängig voneinander zu bewegen.


Die Linearachsen werden mit gehärteten Zahnstangen und Ritzeln angetrieben. Als Führungselemente kommen wahlweise gehärtete Kugelumlauf- oder Flachführungen zum Einsatz. Dies macht die Achsen besonders präzise: Die Wiederholgenauigkeit liegt bei allen Winkel-Modellen unter plus/minus 0,1 Millimeter. Mit Verfahrgeschwindigkeiten von über 2 Meter pro Sekunde sind die Roboterachsen zudem äußerst dynamisch. Ihre Stahlprofilbauweise macht sie besonders steif und damit robust. Darüber hinaus sorgt eine Zentralschmierung für einen geringen Wartungsaufwand.

 

Lösungen zum Lagern und Kommissionieren


Für den effizienten Betrieb automatischer Lager hat Winkel mehrere leistungsfähige Regalbediengeräte (RBG) im Portfolio. Mit den Modellen Colibri für Behälter und Kartons sowie Puma für Paletten und Gitterboxen bietet das Unternehmen zwei innovative und bewährte Standard-Lösungen, die durch ihre schlanke Konstruktion, ihr praktisch schwingungsfreies Verhalten und ihre hohe Beschleunigung punkten. Winkel-Geräte können deutlich leichter und steifer gebaut werden und sind damit erheblich dynamischer. Sie erreichen einen um 25 Prozent höheren Durchsatz als die Produkte des Wettbewerbs und verbrauchen dabei wesentlich weniger Energie. Auch nutzen sie durch ihr einzigartiges Bremssystem und ihre kompakte Bauweise das zur Verfügung stehende Lagervolumen besser aus. Lagerbetreiber und Systemintegratoren können damit auf gleicher Fläche und Höhe mehr Regalfelder und Ebenen unterbringen.


Um die Ergonomie beim Palettieren, Depalettieren und Kommissionieren zu erhöhen, hat Winkel die Fast Pick Station entwickelt. Diese Lösung sorgt zudem für schlanke Prozesse, hohe Pick-Leistungen und Kommissionierqualität sowie schonendes Warenhandling. Sie besteht aus einem Kommissioniertisch auf einer Plattform, einem darunterliegenden Schacht sowie einem darin integrierten Folienstretcher. Auf dem Tisch lassen sich Ladungsträger mit unterschiedlichen Waren beladen. Der Mitarbeiter kann dabei die Höhe individuell anpassen. Der volle Ladungsträger wird über den Schacht nach unten gefördert. Ein Wickelstretcher umhüllt dort die Ware mit einer Folie, um sie für den weiteren Transport zu sichern. Gleichzeitig stellt ein Zwischenspeicher einen neuen Ladungsträger bereit, so dass der Kommissionierer ohne Unterbrechung weiterarbeiten kann. Die Fast Pick Station kommt bereits in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz, unter anderem in der Automobil- und Zulieferindustrie, dem Lebensmittelhandel, der Textilindustrie oder in der Drogeriebranche.


Darüber bietet Winkel mit der Smart Pick Station eine Lösung, mit der sich Hochleistungs-Kommissionierplätze ergonomisch gestalten lassen. Die Station stellt palettierte Waren bequem auf der optimalen Höhe bereit, und auf Wunsch kann der Mitarbeiter die Palette sogar verfahren oder kippen. Das schont den Rücken und sorgt für angenehme Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig ermöglicht die Station hohe Pickraten und eine niedrige Fehlerquote. Zum Portfolio von Winkel gehören auch verschiedene Hubsysteme, mit denen sich Kisten, Paletten und andere Ladungsträger einfach und bequem auf eine angenehme Arbeitshöhe bewegen lassen.

www.winkel.de

 

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Beitrag aus dhf 5.2016

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