Foto: Beumer 
Ein verlässlicher Partner

Ob für Unternehmen in der Zement-, in der Chemieindustrie oder Versandhändler, die Beumer Group bietet zukunftweisende Anlagen und Systeme aus einer Hand.

Dabei ist der Intralogistik-Anbieter Partner der Unternehmen, der auf die individuellen Anforderungen der Anwender eingeht, damit diese stets wettbewerbsfähig bleiben. 

 

 

„2015 ist für uns ein ganz besonderes Jahr“, betonte Dr. Christoph Beumer, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der Beumer Group, auf den diesjährigen Fachpressetagen. „Wir feiern unser 80-jähriges Bestehen.“ 1935 hatte sein Großvater Bernhard Beumer das Unternehmen in Beckum gegründet. Heute blickt der Anbieter intralogistischer Lösungen mit einem Umsatz von 680 Millionen Euro auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. „Unser Erfolg ist nur möglich, weil wir uns auf unsere unternehmerischen Kernkompetenzen konzentrieren, innovativ sind und auch unsere Internationalisierung strategisch und konsequent vorangetrieben haben“, sagte Dr. Beumer. Sehr wichtig sind für ihn dabei die gemeinsamen Werte des Familienunternehmens. Denn auf deren Basis gelingt es dem Systemanbieter, die inzwischen rund 4100 Mitarbeiter mit unterschiedlichen Mentalitäten und Kulturen zu integrieren. Besonders die, die durch Unternehmens-Zukäufe Teil der Gruppe geworden sind.

 

Systemlieferant für die Zementbranche


Als Bernhard Beumer vor 80 Jahren das Unternehmen gründete, brachte er als Oberingenieur die ersten Aufträge aus der Baustoff- und Zementindustrie sowie aus dem Bergbau mit. Diese Industrien nehmen nach wie vor einen wichtigen Platz bei Beumer ein. „Heute unterstützen wir als Systemlieferant und Komplettanbieter international tätige Zementkonzerne“, betonte Kay Wieczorek, Sales Manager OEM & Technical Centers bei der Beumer Group. Dazu hat die Gruppe das Kompetenz-Zentrum Zement geschaffen. „Wir bündeln die Kompetenzen aller Niederlassungen der Unternehmensgruppe, die in diesem Bereich aktiv sind, und nutzen die Synergien“, sagte Wieczorek. Denn bis ein Sack Zement auf einer Baustelle ankommt, hat er einen langen Weg hinter sich. Vom Abbau im Steinbruch über die Verarbeitung im Werk bis zur Auslieferung durchläuft das Material viele verschiedene Stationen. An diesen sorgen spezielle Systeme für einen reibungslosen, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Ablauf. „Wir liefern an Zementproduzenten weltweit stets optimale Anlagen und Systeme“, so Wieczorek. „Dazu haben wir innovative Förder-, Belade-, Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen sowie Mischbetten und Kreislager im Programm, mit denen wir auf die speziellen Gegebenheiten der Werke eingehen können.“

 

Branchengerecht verpackt


Nicht nur Zement, sondern auch Produkte aus der Chemie und Petrochemie oder Nahrungsmittel wie Mehl und Kakaopulver müssen in einwandfreiem Zustand in Säcken abgefüllt und dann, genau wie Chemieprodukte, in PE-Säcken, Kartons, Eimern oder anderen Gebindearten ordentlich auf Paletten gestapelt und anschließend mit Folie verpackt zu den Kunden und Händler transportiert werden. Beumer liefert als Systemlieferant komplette Verpackungslinien. „Doch jedes Produkt hat andere Eigenschaften und jede Branche stellt damit auch ihre besonderen Anforderungen an eine sichere Verpackungslösung“, wusste Peter Schmidt, Head of Palletizing & Packaging bei der Beumer Group. Empfindliche Waren können sich auf Lkw-Ladeflächen durch scharfes Bremsen oder plötzliche Lenkmanöver aus dem Verbund lösen und zu Bruch gehen. Nahrungsmittel sind insbesondere bei Transport und Lagerung vor Witterungseinflüssen und Feuchtigkeit zu schützen. Chemische Produkte besitzen zum Teil hohe Produkttemperaturen und können ein ungewöhnliches Fließverhalten aufweisen, so dass die Produktsäcke wenig formstabil sind. Die Beumer Group liefert und installiert komplette Verpackungslinien aus einer Hand, die sich individuell anpassen lassen. Dazu gehört eine neue hocheffiziente Form-Fill-Seal-Anlage, verschiedene Palettierlösungen oder auch eine Hochleistungs-Verpackungsanlage mit ausgefeilten Features. Betreiber erreichen damit stets reproduzierbar präzise Ergebnisse. „Und weil er alles aus einer Hand bekommt, hat der Kunde auch nur einen Ansprechpartner“, betonte Peter Schmidt.

 

Viel mehr als Service


Alles aus einer Hand? Dazu gehört natürlich auch ein umfassender Customer Support. Für Kornelius Thimm, Leiter dieses Geschäftsbereichs, ist das die Basis für eine gute Beziehung zwischen Anbieter und Anwender. „Wir haben Kunden, die uns schon seit vielen Jahrzehnten treu sind. Das beruht auf einem tiefen Vertrauensverhältnis.“ Denn die Maschinen und Systeme laufen bei den Kunden zuverlässig. Seine Kollegen sorgen für eine hohe Anlagenverfügbarkeit über die komplette Laufzeit.


Weil Betreiber immer höhere Anforderungen an die Maschinenverfügbarkeit und damit an den Kundenservice stellen, hat Beumer den Customer Support zu einem eigenständigen Geschäftsfeld entwickelt und ausgebaut. Insbesondere durch ihre globale Aufstellung hat die Gruppe diese Dienstleistung in den vergangenen Jahren konsequent optimiert und mit speziell dafür ausgebildeten Mitarbeitern ausgeweitet. „Wir bieten verschiedene Vereinbarungen an“, erklärte Thimm. „Diese stimmen wir individuell auf die Kundenanforderungen ab.“ Die Konzepte entwickeln die Mitarbeiter jeweils individuell mit den Kunden und passen sie auf die Anforderungen an. Tritt ein Anlagenstillstand ein, sind die weltweit positionierten Techniker schnell vor Ort und verhindern damit längere Ausfallzeiten. „Um diese auf ein Minimum zu reduzieren, bieten wir mit unserer Hotline, die rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr erreichbar ist, auch eine kompetente telefonische Unterstützung an“, versprach Thimm. Die Techniker erstellen Ferndiagnosen und beheben jede Störung schnell und zuverlässig. Einen besonderen Part nimmt der Residential Service ein. Damit können Kunden die Verantwortung für Verfügbarkeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit ihrer Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik, aber auch von Sortier- und Verteilanlagen in Logistikzentren oder auf Flughäfen komplett an Beumer übertragen.

 

Der Blick durch die Datenbrille


Um die Arbeit der Service-Techniker zu erleichtern, insbesondere bei den immer komplexer werdenden Systemen, beschäftigen sich die Ingenieure in der Beumer Entwicklungsabteilung mit Augmented Reality, also der erweiterten Realität. „Mit einer Smart-Maintenance- App auf mobilen Endgeräten haben unsere Techniker bereits heute alle wichtigen Daten schnell zur Verfügung“, beschrieb Dr. Andreas Werner. Er leitet die Forschung und Entwicklung bei Beumer. Im Privatleben sind Tablets, Smartphones und Smartwatches schon lange nicht mehr wegzudenken. Selbst Datenbrillen halten immer mehr Einzug. „Diesen Technologietrend, die Realität mit digitalen Informationen zu ergänzen, haben wir aufgegriffen“, sagte Dr. Werner. „Mit einer Smart-Maintenance- App sollen zukünftig Wartungsarbeiten an intralogistischen Anlagen für Mitarbeiter des Beumer Customer Supports einfacher und schneller erfolgen.“ Durch AutoID-Merkmale auf dem Logistikelement, beispielsweise einem Förderer, und der Smart-Maintenance-App ließen sich die dazugehörigen Informationen erzeugen. Das können Stromlaufpläne, Wartungsanweisungen oder Steckerbelegungen sein.

 

Intralogistik in Zeiten des Online-Handels


Wie wichtig effiziente Materialflüsse in Zeiten des E-Commerce sind, berichtete Thomas Wiesmann, Director Sales Logistic Systems bei Beumer. Denn bei dem stetig wachsenden Online-Handel hat das Lieferversprechen des Anbieters einen hohen Stellenwert. Kunden erwarten ihre bestellte Ware pünktlich, in der richtigen Ausprägung und Qualität und am gewünschten Ort. Wird dieser Anspruch nicht erfüllt, wechselt der Kunde schnell den Anbieter. Für eine hohe Zuverlässigkeit ist somit eine wirtschaftliche Intralogistik erforderlich, von der Lagerhaltung über die Sortierung bis zum Transport. „Diese muss wandlungsfähig sein, Komplexität beherrschen und sich in der Effizienz steigern lassen“, erläuterte Wiesmann. Die Beumer Group unterstützt Versandhändler und -dienstleister mit Kompetenz sowie mit leistungsstarker Sortier- und Fördertechnik, die modular aufgebaut ist.


„Die Leistung in bestehenden Gebäuden lässt sich erhöhen, indem eine maschinenunterstützte Pulkentladung von Wechselbrücken die manuelle Entladung ablöst“, erklärte Wiesmann. „Denn dadurch ist ein deutlich höherer Tor-Durchsatz möglich.“ Beumer hat dazu die erste Generation einer semiautomatisch arbeitenden Maschine, den Beumer Parcel Picker, auf den Markt gebracht. Dieser entlastet Mitarbeiter von körperlich schwerer Arbeit und erhöht gleichzeitig die Produktivität. Das Personal in Post- und KEP-Unternehmen kann damit unterschiedlich große und schwere Pakete, Päckchen und Versandeinheiten mit hoher Leistung aus Wechselbrücken und Trailern entladen. 

Weitere Informationen in der Videothek bzw. dhf Intralogistik TV youtube.jpg

www.beumergroup.com

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Beitrag aus dhf 10.2015

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