Foto: Knapp
Kommissionierautomat managt Krankenhausapotheke

In den 1970er Jahren hat die Knapp AG Pionierarbeit bei der Automation von Distributionslagern in der Pharmabranche geleistet. Seitdem ist Knapp erster Ansprechpartner für Produzenten und Großhändler im Bereich Healthcare.

 

Mit der Beteiligung an der Gelsenkirchner Apostore GmbH hat das steirische Unternehmen mit Sitz in Hart bei Graz sein Portfolio um zukunftsweisende Automationslösungen für Apotheken und Krankenhäuser erweitert. Logistische Routinearbeiten gehören damit der Vergangenheit an.


Mit dem Bau eines neuen Gebäudes für zentrale Dienste am Universitätsklinikum Graz, siedelte auch die Krankenhausapotheke, die auch als Zentralapotheke der KAGES fungiert, in die neuen Räumlichkeiten. Miteingezogen ist ein High-Tech-Kommissionierautomat von Apostore aus der Knapp-Gruppe. Vorbei die Zeiten, wo Mitarbeiter mit Bestelllisten auf Papier durch Regalzeilen liefen, um Medikamente einzuordnen oder Auslieferungen zusammenzustellen. Heute erfolgt die Apothekenlogistik im LKH Graz Dank des Hightech-Lagerautomaten vollkommen automatisiert und bildet das Herzstück zwischen Warenwirtschaft und Transportdienstleistung.


„Zu den Vorteilen des Hightech-Systems zählen vor allem die Personalentlastung, die platzsparende Lagerung der Medikamente sowie mehr Ordnung und Überblick, wie beispielsweise durch die Rückverfolgbarkeit der Chargen“, so Frau Mag. Dr. Marianne Leitner von der Krankenhausapotheke des LKH Graz. Begeistert ist auch die Managerin des Logistikprojekts, Frau Mag. Maria Lanz: „Das Einlagern und Kommissionieren von rund 90 Prozent aller bei Raumtemperatur zu lagernden Medikamente erfolgt nun vollautomatisiert. Dadurch werden unsere Mitarbeiter entlastet und Spitzenzeiten können abgebaut werden. Darüber hinaus liefert das System tagesgenaue Inventurdaten und bietet eine fehlerfreie Lagerhaltung und -führung.“

 

Höchste Verfügbarkeit und Leistung


Im Vergleich zum Apostore-Roboter für öffentliche Apotheken ist der Kommissionierautomat im LKH Graz für die vierfache Menge ausgerichtet. Krankenhäuser bestellen Arzneien in Großmengen, und das gleich palettenweise. Im Kommissionierautomat lagern 60000 Medikamentenpackungen. 1500 Medikamentenpackungen pro Stunde übernimmt der Roboter zur Einlagerung und erfasst gleichzeitig die Chargen- und Verfallsdaten. Bis zu 2250 Packungen pro Stunde können auf Abruf an die einzelnen Krankenhausstationen beziehungsweise an die 17 Krankenhäuser im KAGES-Verbund ausgegeben werden. Der Kommissionierroboter ist zudem ein redundantes System. Bei einer Störung arbeitet der zweite Roboter weiter und garantiert so die maximale Sicherheit und Verfügbarkeit.

 

Produktpalette für Krankenhaus- und öffentliche Apotheken


Ansprechpartner bei Knapp ist Harald Hartl: „Wir bieten mit unseren modularen Lösungen eine ausgereifte und sehr ausgewogene Produktpalette. Die Automaten können maßgeschneidert die jeweilige Kundenanforderung abbilden. Auch die räumliche Nähe bietet viele Vorteile. So werden der Service und die laufende Betreuung in Österreich zunehmend von unserem Hauptsitz in Hart bei Graz durchgeführt.“

www.knapp.com

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Beitrag aus dhf 7-8.2016

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