Big Data gut, Smart Data besser! 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Informationstechnologie“ heißt das Special der aktuellen Ausgabe – und das Thema ist brisanter denn je. Die fortschreitende Digitalisierung in der Intralogistik trägt dazu bei, dass in Unternehmen immer mehr Daten produziert werden.

Denn egal ob Lagerverwaltungssoftware, Materialfluss- und FTS-Steuerungen oder Predictive Maintenance-Applikationen – jede Logistik 4.0-Anwendung basiert auf der Erfassung, Übertragung und Auswertung von Daten. Bei der Erfassung laufen die Eingabegeräte und Sensoren zu absoluter Hochform auf und sammeln solch riesige Datenmengen, dass klassische Datenbanksysteme schnell an ihre Grenzen stoßen. Die Frage, die spätestens dann die IT-Leitung zusammen mit der Geschäftsführung klären sollte, lautet: Wie wird langfristig mit dem riesigen Informationsberg umgegangen?


Doch auch große Datenmengen verlieren schnell ihren Schrecken, wenn der ständige Zuwachs an unstrukturierten Informationen nicht einfach nur gespeichert und abgelegt wird, sondern die Anwender genau wissen, was mit den Informationen geschehen soll und wie sich diese am sinnvollsten nutzen lassen. Aber Achtung: Ob es sich dabei um Big Data oder komprimierte Small Data handelt, ist unwichtig. Erfolgsentscheidend sind vielmehr Smart Data – egal in welcher Größenordnung. Smart Data sind Daten, die analysiert und klassifiziert wurden und nur noch bestimmte, für das Unternehmen relevante Informationen darstellen. Aber auch die „smarten Daten“ sind nur dann wirklich sinnvoll und hilfreich, wenn sie gewinnbringend eingesetzt werden können.


Was lässt sich also aus den analysierten Daten machen? Im Interview erklärt Caroline Pitzer, Marketing-Leiterin bei Pro Logistik, zum Thema Big Data: „Wir versetzen Logistikleiter in die Lage, alle relevanten, unternehmensinternen und auch übergreifende Informationen systematisch zu analysieren und stimmig aufzubereiten. Auf Grundlage von Reports, etwa über Bestände und Lagerumschlagshäufigkeit, lassen sich Entscheidungshilfen für die operative Ausrichtung ableiten, welche auf eine bestmögliche Nutzung vorhandener Ressourcen in Abhängigkeit von der jeweiligen Auftragslage zielt.“ Lesen Sie das komplette Interview „Lagerverwaltung weiter gedacht“ ab Seite 16.


Smart Data bieten eine hohe Transparenz über sämtliche Unternehmensprozesse und sind somit auch das Fundament für zukünftige Logistik 4.0-Anwendungen. Stehen die passenden Daten zur Verfügung, lassen sich damit zuverlässig alle relevanten Fragen beantworten. Der Wettlauf um immer größere Datenmengen bringt kein Unternehmen weiter, sondern birgt eher die Gefahr, naheliegende Antworten aus den Augen zu verlieren.


Herzlichst

Christoph Scholze

 

 

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Christoph Scholze
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Editorial aus dhf 7-8.2017

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