Software sorgt für Sicherheit

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die aktuellen Trends bei Flurförderzeugen sind ganz offensichtlich. Auch in diesem Bereich der Intralogistik sind zukunftsweisende Technologien rund um Digitalisierung, Industrie/Logistik 4.0, Konnektivität, Automatisierung und Big Data die Entwicklungstreiber. Dabei heißen die Maxime: Effizienz steigern, Produktivität erhöhen und gleichzeitig Kosten senken. Doch wie sieht es mit der Sicherheit der technisch immer raffinierter ausgestatteten Flurförderzeuge aus – steht die Unversehrtheit des Bedieners nach wie vor im Mittelpunkt von Neuentwicklungen? So eine der beiden Fragen, die dhf Intralogistik führenden Flurförderzeugherstellern im Rahmen der diesjährigen „Trendumfrage zu Flurförderzeugen“ gestellt hat. Die zweite Frage adressierte die Bedeutung der Software, die in den Fahrzeugen zum Einsatz kommt, und welche Anforderungen diese zukünftig erfüllen muss. Die Ergebnisse und kompletten Hersteller-Antworten unserer Flurförderzeug-Umfrage lesen Sie ab Seite 34.


Die Umfrage-Resultate zeigen deutlich, welch hohen Stellenwert die Software bei der Konzeption von Flurförderzeugen erreicht hat. Eigentlich dreht sich bei modernen Staplern inzwischen alles um die gewonnenen Betriebsund Zustandsdaten und darum, wie sich Assistenzsysteme, wie etwa Crowns Inherent Safety, Stills Curve Speed Control oder Lindes Safety Pilot, damit am besten füttern lassen. Die Qualität der Daten sowie die verwendeten Algorithmen zur Berechnung bestimmen das Verhalten der Flurförderzeuge und sind dadurch maßgeblich für die Betriebssicherheit verantwortlich. Die Software sorgt für Sicherheit! Mit den gewonnenen Fahrzeugdaten lässt sich aber noch mehr für die Unfallvermeidung tun. Viele Hersteller bieten Software-Tools an zur Überprüfung des Staplerzustands vor Fahrtbeginn, so beispielsweise Linde mit der pre-op check-App oder Jungheinrich mit Start Safe. Natürlich können die Daten auch als Basis für Flottenmanagementsysteme verwendet werden, um damit die gewünschten Kostensenkungen zu erreichen.


In diesem Zusammenhang überrascht es nicht, dass einige Gewinner des diesjährigen IFOY Awards Lösungen präsentierten, bei denen intelligente Software im Mittelpunkt steht: Auf der Siegertreppe in der Kategorie „Lagertechnikgeräte“ stand der iGo neo CX 20 von Still, der durch hochintegrierte (Software-)Technik die Lücke zwischen Robotik und Intralogistik schließt. Als Gewinner in der Kategorie „Special of the Year“ überzeugte Jungheinrich mit seiner softwarebasierten Indoor-Ortung. Lesen Sie auf den Seiten 24 und 26, wie sich diese „Gewinner“ in bestehende Logistikanlagen integrieren lassen und wie hoch der Kundennutzen ist, den die neuen Lösungen bieten.


Herzlichst

Christoph Scholze

 

 

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Christoph Scholze
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Editorial aus dhf 6.2017

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