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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in diesem Jahr ging es auf dem 33. Deutschen Logistik-Kongress der BVL in Berlin neben aktuellen Trends, neueste Technologien und Logistik-Anwendungen vor allem um den „Wind of Change“ in der Logistik.

Dem Veranstaltungsmotto folgend thematisierte Prof. Raimund Klinkner, Vorstandsvorsitzender der BVL, in seiner Eröffnungsrede insbesondere die Chancen und Risiken der derzeitigen digitalen Transformation und fasste zusammen: „Digitalen Zugang zu Kunden hat nur, wer die Spielregeln des digitalen Markts versteht.“


Der Frage nach der digitalen Transformation geht aktuell auch eine von Dassault Systèmes beauftragte IDC-Studie nach. 55 Prozent der Befragten sagen, durch interne Abstimmungsprozesse werde zu viel Zeit vertrödelt. 44 Prozent geben an, deswegen sogar Umsatz zu verlieren. Oft stünden etablierte Strukturen und mangelnder Veränderungswille einem breiten Rollout im Weg. In vielen Unternehmen ist das Thema nur in der IT-Abteilung angesiedelt. Im Engineering, in der Produktion oder der Logistik interessiert das nur etwa 45 Prozent. Als große Hürde wird das Schaffen einer gemeinsamen Datenbasis sowie die Abstimmung zwischen den Abteilungen erkannt. Die Macher der Studie geben fünf Empfehlungen: Organisatorische Weichen stellen, Datensilos aufbrechen, Mehrwert für das Unternehmen definieren, Digitalisierungs-Know-how aufbauen, Datensicherheit berücksichtigen.


Wie weit sind wir heute wirklich in Sachen Digitalisierung? Im Grunde genommen ist alles da: Intelligente Komponenten, Kommunikation in Echtzeit, leistungsfähige Rechner und hohe Speicherkapazitäten stehen kostengünstig zur Verfügung. Es mangelt nicht an Daten und Informationen – Big Data ist kaum zu stoppen. Mit intelligenten Algorithmen entstehen Strukturen daraus. Zudem ergänzen Simulationen, als virtuelle Zwillinge der Objekte, die digitale Transformation.


Also können wir starten: Maschinen werden intelligent vernetzt, um optimale Automatisierungsprozesse zu realisieren. Außerdem können die gesammelten Daten effektiv und gewinnbringend eingesetzt werden. Allerdings lässt sich der Datenschatz nicht so einfach heben. Vielmehr gehören Kooperationen und vor allem Vertrauen dazu. Denn letztendlich müssen die Betreiber der Maschinen und Logistikanlagen bereit sein, den Maschinenherstellern und Automatisierungspartnern Online-Zugriff auf ihre Daten zu gestatten. Nur so können sie automatisiert neue Lösungen implementieren, die Qualität der gesamten Anlagen immer weiter optimieren oder vorausschauende Wartung anbieten, um Anlagenausfälle zukünftig gänzlich zu vermeiden.


Herzlichst

Christoph Scholze

 

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Christoph Scholze
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Editorial aus dhf 11.2016

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