Total vernetzt!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das unternehmerische Credo „Der Kunde ist König“ bekommt in Zeiten des florierenden Internethandels einen noch tieferen Sinn. Denn oftmals beeinflusst gar nicht mehr ein möglichst breitgefächertes Angebot die Kaufentscheidung der Konsumenten. Weitaus attraktiver ist in vielen Fällen die Aussicht auf schnellstmögliche Verfügbarkeit der Ware. Wenn schon nicht am selben Tag, dann aber doch bitte spätestens innerhalb von 24 Stunden. Mit jedem Mausklick zur Bestellung wird eine Logistikmaschinerie in Gang gesetzt, die angesichts der zunehmend individualisierten Anforderungen zu Höchstleistungen aufläuft. Der Kunde als König gibt also nicht nur den Takt vor, sondern nimmt direkt Einfluss auf die Prozessgestaltung.


Intralogistik-Anbieter gehen diese Entwicklung gleichermaßen kreativ wie pragmatisch an. Das zeigt unsere diesjährige Umfrage zu „Lagerlogistik und Materialfluss“, die nicht nur den aktuellen Entwicklungsstand im Bereich der Lager-, Sortier- und Kommissioniertechnik widerspiegelt. Die dhf-Redaktion hat die Anbieter darüber hinaus um Tipps gebeten, was Unternehmen beachten sollten, die ergänzend zum stationären Handel den Einstieg in das Multioder Omnichannel-Geschäft planen. Wie etwa Peter Bimmermann, Business Development Manager bei Vanderlande Industries, betont, darf an dieser Stelle nicht differenziert werden. Nur eine ganzheitliche Betrachtung aller zu bedienenden Vertriebskanäle schaffe den Nährboden für Einkaufserlebnisse, die den Kunden nachhaltig begeistern.


Die Intralogistik übernimmt hier eine Schlüsselfunktion und steht gleichermaßen für Kundengewinnung und Kundenbindung. Nach übereinstimmender Einschätzung der befragten Lagerlogistiker setzt der E-Commerce eine hochgradige Automatisierung voraus. Wichtig dabei ist, dass die Technik uneingeschränkt zuverlässig arbeitet – 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche.


Stichwort: Instandhaltung. Auch zu diesem Teil der Herstellerumfrage haben uns umfassende Stellungnahmen erreicht. Während Service-Apps auf Smartphones oder Tablet-PCs in vielen Fällen schon Standard für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind, kommen aktuell auch immer öfter Datenbrillen und Maintenance-Management-Systeme zum Einsatz. Hierbei geht der Trend eindeutig in Richtung „Predictive Maintenance“, der vorausschauenden Wartung. Das datenbasierte Diagnoseverfahren nutzt dabei die „große Menge“ an Informationen, die im laufenden Betrieb ermittelt werden, um mögliche Fehler vorauszusehen. Aber es geht nicht immer nur um Big Data und hochmathematische Analysen. Wie Christoph Höger, Bereichsleiter Automatisierung bei Kardex MLog, anmerkt, trage nicht zuletzt auch eine optimierte Bedienoberfläche der mobilen Endgeräte dazu bei, die Effizienz der Instandhaltungsprozesse zu verbessern.

 

Herzlichst

Christoph Scholze

 


Über Ihre Antworten und Anregungen freue ich mich:

Christoph Scholze
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Mobil 0171 / 8638103
Mail scholze@agt-verlag.de

 

Editorial aus dhf 10.2016

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