Trends im Staplermarkt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

eine gute Nachricht zum Jahresausklang! Nach Auswertung des umfangreichen Zahlenmaterials der diesjährigen „Weltrangliste für motorisierte Flurförderzeuge“ hat der Markt im Jahr 2014 erneut kräftig zugelegt und verzeichnet aktuell über 1,08 Millionen Fahrzeuge. Im Vergleich zum Jahr davor bedeutet dies eine Steigerung von 7,7 Prozent.


Nicht ganz so rosig sehen dagegen die aktuellen Verkaufszahlen aus. Da das Weltmarktvolumen an Flurförderzeugen nach Auftragseingängen in Stückzahlen bis einschließlich September nur moderat gewachsen ist und sich zudem im dritten Quartal leicht abgeschwächt hat, ist für das Geschäftsjahr 2015/2016 mit dem Ergebnis des Vorjahres zu rechnen. In Westeuropa ist ein Plus von elf Prozent, in Osteuropa – bedingt auch durch die Russland-Krise – ein Minus von zwölf Prozent zu erwarten. In Asien ist mit einem Minus von sechs Prozent zu rechnen, allerdings hat sich die Nachfrage außerhalb Chinas um vier Prozent erhöht. Das geringere Wachstum des Gesamtmarkts basiert unter anderem auf dem Rückgang bei verbrennungsmotorisch angetriebenen Flurförderzeugen, da die Dieselstapler von der sinkenden Nachfrage in China betroffen sind. Hinsichtlich der Bestellungen von Elektrostaplern und Lagertechnikgeräten ist dagegen eine höhere Nachfrage zu erkennen.


Bleiben wir beim Blick in die Zukunft. Interessant ist immer die Frage, welchen Technologietrends die kommenden Flurförderzeuge folgen werden. Anfang des Monats gab Dr. Oliver Lücke, Vorstand Technik bei Jungheinrich, auf der Fachpressekonferenz des Unternehmens dazu klare Antworten. Höchstes Augenmerk richtet das Unternehmen auf die Weiterentwicklung und Optimierung der Antriebssysteme, sei es mit innovativer Batterietechnik oder durch die Verwendung von zum Beispiel Synchron- Reluktanz-Motoren. Genauso stehen die Ergonomie und die Sicherheit der Fahrzeuge im Fokus. Ebenfalls ein Schwerpunkt in der Entwicklungsabteilung ist das Thema „Vernetzung und Intelligenz“. Unter Nutzung neuester Technologien wie Cloud, Big und Great Data, RFID und NFC soll die Optimierung der Fahrzeuge immer weiter nach vorne getrieben werden, gleichermaßen in puncto Betriebskosten, Einsatzeffizienz oder Ausfallsicherheit.


Die Weiterentwicklung immer komplexerer Flurförderzeuge geht also in großen Schritten voran. Lassen wir uns überraschen, welche technischen Raffinessen uns die Staplerhersteller in den nächsten Monaten präsentieren werden.


In diesem Sinne, genießen Sie die Feiertage und schöpfen Sie Kraft für die kommenden Herausforderungen. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine erholsame Weihnachtszeit und ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2016! 

 

Herzlichst

Christoph Scholze

 


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freue ich mich:

Christoph Scholze
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80686 München
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Editorial aus dhf 12.2015

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