Krane für Industrie 4.0 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in dieser Ausgabe widmet sich dhf Intralogistik ausführlich dem Thema Krane und Hebezeuge. Im Rahmen einer großen Herstellerumfrage stehen uns gleich neun Anbieter von Kranen und Krantechnik Rede und Antwort. Nachgefragt wurde, ob Krane schon heute „Industrie-4.0-ready“ sind, wie sich Arbeitssicherheit und Ergonomie noch weiter verbessern lassen und wie die Hersteller auf Kundenanfragen nach individuellem Customizing ihrer Kran-Lösung vorbereitet sind.


Nach Meinung der Befragten sind Krane schon seit geraumer Zeit wesentlich mehr als reine Handhabungslösungen für den Güterumschlag. Ganz im Gegenteil: Moderne Kran-Systeme haben sich zu intelligenten Hebehelfern entwickelt, die schon heute eine Vielzahl der Anforderungen erfüllen, die erst kommende Industrie-4.0-Anwendungen mit sich bringen werden. Die Digitalisierung ist im Bereich Kran- und Hebezeuge keine Zukunftsmusik, sondern längst Realität und schon sehr weit fortgeschritten. „Die Kommunikation zwischen Kranen untereinander oder von Kranen mit anderen Maschinen wurde bereits praktiziert, bevor der Begriff Industrie 4.0 aufkam“, erklärt uns Dr. Oliver Kempkes, Geschäftsführer von KULI Hebezeuge – Helmut Kempkes GmbH, eines an der Herstellerumfrage beteiligten Unternehmen. Für Hannes Döllinger, General Manager Equipment bei der Konecranes GmbH, sind Krananlagen sogar Vorreiter für das viel diskutierte 4.0-Zukunftsthema. Sichtbar, oder besser spürbar, wird die hochintegrierte Technik zum Beispiel durch den Einsatz von Assistenzsystemen für sanftes Anfahren, exakte Positionierung, Tandembetrieb oder spezielle Überwachungs- und Diagnose-Tools. Intelligente Sensorik erhöht zudem die Sicherheit beim Kranbetrieb. So wird heute beispielsweise das Aufpendeln von Lasten automatisch verhindert, und mit Hilfe der Schlaffseilfunktion „Slack Rope Prevention“ stoppt der Kran den Senkvorgang automatisch, sobald die Last den Boden erreicht hat.


Ein weiteres wichtiges Thema bei der Gesamtbetrachtung moderner Krane ist die Ergonomie. Leichtlaufkräne aus Aluminium oder Karbon, Lagereinheiten aus wartungsfreiem Hochleistungskunststoff sowie ergonomisch geformte Schalter und Funksteuerungen erleichtern dem Kranführer die tägliche Arbeit und tragen aktiv zum Gesundheitsschutz bei. Eine positive Entwicklung, auf die die Hersteller größtes Augenmerk legen und deshalb immer neue Lösungen für ermüdungsfreies Arbeiten anbieten. Darüber hinaus stehen nach wie vor die Energieeffizienz, Präzisionsverbesserungen und Vereinfachung der Inbetriebnahme bei Neuentwicklungen im Fokus.

Viel Spaß beim Lesen.

 

Herzlichst

 

 

Christoph Scholze

 


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Christoph Scholze
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Editorial aus dhf 7/8.2015

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