Neuen Batterietechnologien gehört die Zukunft 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Einfluss alternativer Batterietechnologien und Antriebskonzepte auf die Entwicklung von neuen Staplermodellen und die immer wichtiger werdende Gesamtkostenbetrachtung der Fahrzeuge stehen im Fokus der aktuellen Herstellerumfrage „Flurförderzeuge“ von dhf Intralogistik. Für einen repräsentativen Gesamteindruck vom deutschen Markt wurden insgesamt 14 Flurförderzeug-Hersteller unterschiedlicher Unternehmensgrößen befragt.


Unter den Herstellern besteht weitgehend Einigkeit, dass die Verwendung von technisch zukunftsweisenden Energiespeichern, wie Lithium-Ionen-, Eisen- Phosphat- oder Lithium-Schwefel-Akkus, statt klassischer Blei-Säure-Batterien ein Schritt in die richtige Richtung ist. Die Vorteile moderner Batterietechnik, wie deutlich kürzere Ladezeiten, höhere Ladezykluszahlen und geringere Wartung, sprechen für sich. Zeitaufwändige Batteriekontrollen sowie Wassernachfüllungen erübrigen sich, und durch den Wegfall der Gasung werden spezielle Räume zum Aufladen der Batterien mit komplexer Infrastruktur überflüssig.


Der chinesische Staplerhersteller BYD ist sogar der Meinung, dass die Eisen-Phosphat-Batterien in seinen Fahrzeugen überhaupt nicht mehr ersetzt werden müssten – so lange ist die Lebensdauer und so kurz sind die Ladezeiten. Laut BYD werden für eine Vollladung von fünf auf 100 Prozent, je nach Batterietyp und Ladegerät, gerade mal 54 Minuten benötigt. Nur 15 Minuten Nachladen mit einem Hochleistungsladegerät reichen aus, um eine 200-Ah-Energiezelle auf einen Ladestand von 28 Prozent zu bringen. Das bedeutet: Nach der Mittagspause sind die Batterien von BYD-Staplern fast wieder voll.


In Hinblick auf alternative Antriebssysteme wird, parallel zur Batterietechnik, an Brennstoffzellen und Erdgasantrieben geforscht. Dabei werden Wasserstoff- Brennstoffzellen mittelfristig gute Chancen eingeräumt, denn sie vereinen die Vorzüge verbrennungsmotorischer mit denen elektrischer Fahrzeuge. Wirtschaftlich interessante Antriebssysteme mit flüssigem oder gasförmigem Erdgas adressieren in erster Linie Unternehmen mit größeren Staplerflotten, denn sie setzen eine Infrastruktur von Gastankstellen voraus.


Das zweite Thema der Herstellerumfrage heißt Total Cost of Ownership (TCO). Hierzu zählen neben dem Anschaffungspreis alle weiteren im Leben eines Staplers anfallenden Kosten, wie Instandsetzung, Wartung und Service-Überwachung. Die Betrachtung der TCO ist zudem entscheidend für Investitionen, denn das Gros der Gesamtkosten eines Flurförderzeugs fällt im täglichen Betrieb an. Weitere Details und alle Antworten der Hersteller zur aktuellen „Flurförderzeug“- Umfrage finden Sie ab Seite 22.


Herzlichst

 

 

 

 

Christoph Scholze

 


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Editorial aus dhf 6.2015

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