Es liegt was in der Luft 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Wir müssen Software wie Autos produzieren“, forderte Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML in seiner Ansprache zur Eröffnung des diesjährigen „Zukunftskongresses Logistik – 32. Dortmunder Gespräche“. Der Grundstein hierfür wurde am 16. September 2014 mit der Gründung des „Fraunhofer-Innovationszentrums für Logistik und IT“, kurz FILIT, gelegt.

Statt mit den Systemen zu leben, die die Software-Industrie anbietet, müsse die Logistik zur führenden Instanz werden, hieß es dort vor der versammelten Community im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund. Gefragt sind innovative Lösungen, die optimal auf die Bedürfnisse der Logistik abgestimmt sind und keine Standardanwendungen, die lediglich angepasst werden.


Dabei soll nicht nur die Software-Produktion revolutioniert, sondern gleichzeitig sollen auch neue Wettbewerbsfelder für Deutschland erschlossen werden. In diesem Zusammenhang war der Vergleich von Prof. ten Hompel geschickt gewählt. Denn schließlich ist der Automobilbau die Schlüsselindustrie unseres Landes, der Motor für Beschäftigung und Wachstum. Doch gibt es hierzulande hinreichend Potenzial, Software ebenfalls zu einem Exportschlager erheben zu können? Ich behaupte: Ja! Tatsache ist, dass deutsche Entwicklungen die digitale Zukunft in vielen Bereichen schon jetzt vorantreiben, sei es das Internet der Dinge und Dienste oder Industrie 4.0. Das „Digitale Ruhrgebiet“, in dessen Herzen das Fraunhofer IML mit seinen Partnern agiert, ist sicherlich einer der wichtigsten Taktgeber und Innovationstreiber. „Silicon Valley“ lässt grüßen.


Doch der Wettbewerb schläft nicht. Jetzt heißt es, schneller zu sein als die anderen und natürlich auch besser. Unter der Ägide des rührigen Wissenschaftlers Michael ten Hompel ist das auch schon mehrfach gelungen. Verstärkung holt man sich von Seiten der Unternehmen. Mit der Schenker Deutschland AG hat man bereits einen weiteren hochkarätigen Mitstreiter gefunden. Im „DB Schenker Lab for Logistics and Digitization“ soll zukünftig an neuen Logistiklösungen und Prozessinnovationen rund um die Digitalisierung gearbeitet werden.


Das FILIT, eine Kooperation des Fraunhofer IML mit dem ebenfalls in Dortmund beheimateten Fraunhofer ISST, konzentriert sich zunächst auf die Entwicklung von Software für Industrie 4.0-Anwendungen, Themen wie Big Data und Cloud Computing, digitale Geschäfts- und Prozessmodelle, IT-Sicherheit und eine IT-gestützte Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

Wie sagt(e) man im Revier? Glück auf!

 

Herzlichst

Christoph Scholze

 


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Christoph Scholze
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Editorial aus dhf 10.2014

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