Trendthemen im Blick

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

ich freue mich, Sie zukünftig an dieser Stelle als Chefredakteur der dhf Intralogistik begrüßen zu dürfen.

 

Kurz zu meiner Person: Christoph Scholze, 50 Jahre, seit fast 25 Jahren im Journalismus tätig und von der Pike auf das Blattmachen gelernt. Karrierestart als Testredakteur für IT-Produkte im Hardware-Labor von PC Professionell und später in der Funktion des Chefredakteurs verantwortlich für das auflagenstarke Computer-Fachmagazin. Weiter zu Burda Yukom als Chefredakteur für digitale Medien in die Welt des Corporate Publishings. Anschließend folgten drei Jahre Chefredaktion bei der „:K“, einem Fachmagazin für Konstruktionstechnik im Bereich Maschinen- und Anlagenbau.


Ab jetzt heißt meine neue Herausforderung „Intralogistik“, und ich bin gespannt auf die Aufgabe, das anerkannte Fachmagazin dhf Intralogistik nach Sabine Barde weiterzuführen und in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln.


Die Intralogistik ist eine Branche mit enormem Potenzial. Nach Wilfried Neuhaus- Galladé, Vorstandsvorsitzender des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik, lag der Branchenumsatz im Jahr 2013 bei geschätzten 19,7 Milliarden Euro und damit rund 600 Millionen Euro über dem von 2012. „Da sich alle wesentlichen Rahmenbedingungen kaum verändert haben, gehen wir für 2014 von einem ähnlichen Wachstum aus“, erklärte Neuhaus-Galladé auf der CeMAT-Preview und gab damit ein positives Signal. Konkret bedeutet das eine Prognose von circa drei Prozent Wachstum. Insgesamt konnten die deutschen Hersteller wie auch schon in den vergangenen Jahren ihre Führungsposition im Exportgeschäft weiter ausbauen. Mit einem Volumen von 13,1 Milliarden Euro rangierten sie im Berichtsjahr 2012 (VDMA) deutlich vor China mit 9,4 sowie den USA mit 7,8 Milliarden Euro.


Aber die Intralogistikbranche ist auch im Wandel. Einerseits gilt es Strategien zu entwickeln, um die Möglichkeiten der stetig wachsenden Globalisierung positiv zu nutzen, anderseits zukunftsweisende Technologien zu entwickeln und in neue Produkte und Lösungen zu implementieren. Ging es früher darum, möglichst schnell und präzise Waren zu bewegen und Materialflüsse zu lenken, stehen heute Aspekte wie Sicherheit, gleichermaßen Betriebs- und Ausfallssicherheit, sowie Energieeffizienz, zum Beispiel bei Antrieben von Regalbediengeräten oder verbrauchsarmen Fahrzeugen, im Fokus neuester Entwicklungen. Der Blick ist auf Nachhaltigkeit gerichtet und einen schonenden Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Die „On-Demand“-Welt verlangt es auf Kundenwünsche direkt, flexibel und individuell zu reagieren. Ebenso müssen Unternehmen auf Zukunftstechnologien, wie Industrie 4.0, Cyber Physical Systems, Big Data und Datability, die immer stärker in der Intralogistik Einzug halten werden, vorbereitet sein. Dann geht es nicht mehr nur um die Gerätesicherheit, sondern auch um Datensicherheit und -management, Analyse- und Backup-Lösungen und den sinnvollen Einsatz von Cloud-Services.


Es gibt viele spannende Themen, und ich freue mich, Sie künftig in der dhf Intralogistik über kommende Technologien, neueste Anwendungen und Produkte sowie über alle wichtigen Branchennews zu informieren.


Herzlichst 

Christoph Scholze


Ich bin gespannt auf Ihre Reaktionen und Anregungen:


Christoph Scholze
Ossietzkystr. 1, 80686 München
Telefon 0 89 / 58 99 89 85
scholze@agt-verlag.de

 

Editorial aus dhf 7/8.2014

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