Zeitalter Industrie 4.0 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

die LogiMAT 2014, die vom 25. bis 27. Februar in Stuttgart unter dem Motto „Intelligent vernetzen – Komplexität beherrschen“ stattgefunden hat, bewies auch in diesem Jahr wieder einmal, dass sie ihrem Anspruch, Trendbarometer der Intralogistikbranche zu sein, durchaus nachkommen kann.

Mehr als 1 000 Aussteller präsentierten insgesamt 32 800 Fachbesuchern innovative Lösungen für ein komplexes Zusammenspiel und eine intelligente Vernetzung der Informationsund Warenströme.


Dabei stand die Messe ganz im Zeichen der Industrie 4.0, die für ein Verschmelzen der virtuellen und physikalischen Welt in der Fertigung steht, also für sogenannte cyberphysische Systeme.


Nicht nur an die Produktion, sondern auch an die Warenverteilung werden immer höhere Anforderungen gestellt: Intelligente Warenströme, skalierbare Prozesse sowie Effizienz und Nachhaltigkeit sind hier die Schlagworte. Eines der Ziele ist es, die Losgröße „Eins“ zu den Kosten einer Massenproduktion anbieten zu können. Die Lösung dieser Problematik ist eine smarte Automatisierung. Hierbei werden mikroelektronische Systeme mit Informations- und Kommunikationstechnik kombiniert, so dass sich zukünftig Produktionsprozesse sowie Lager und Distributionszentren selbst organisieren können.


Wie tief die Intralogistik bereits in die Industrie 4.0 eingetaucht ist, zeigten die Aussteller intralogischer Lösungen auf der LogiMAT 2014 sehr eindrucksvoll – sei es mit intelligenten Shuttlesystemen, futuristisch anmutenden Kommissionierhilfen, wie beispielsweise der Google Datenbrille, oder auch mit pfiffigen Entwicklungen, wie sie das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund mit dem Coaster vorgestellt hat. Der Coaster (zu Deutsch: Bierdeckel), der tatsächlich nur die Größe eines Bierdeckels hat, ist eine Art iPod fürs Lager, der sozusagen als Schnittstelle zwischen Mensch und Lagerprozessen fungieren soll. „Er kann sich mit allem und jedem vernetzen – vom cyberphysischen System der Industrie 4.0 über die Cloud bis hin zu sozialen Netzwerken eines zukünftigen Suppy Chain Managements“, erläutert Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML. Der Coaster verfügt über eine hochauflösende Kamera, mit der Barcodes gelesen werden können, aber auch Mensch und Maschine erkannt werden. Kurzum, er soll Qualität sichern, indem er den Menschen in die Welt der Industrie 4.0 einbindet.


Wir stehen also nicht mehr nur an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution, sondern wir sind bereits mittendrin ...

Ihre

Sabine Barde

 

 

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Sabine Barde
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Editorial aus dhf 3.2014

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