Alles steht Kopf

Auch wenn sich viele Maschinenbauer konform mit den Zielen von Industrie 4.0 geben, es bleibt noch ein weiter Weg. Dennoch, Digitalisierung und Vernetzung sind allgegenwärtig. Die Politik, die Industrieverbände, die großen Automatisierer reden pausenlos davon, und die Fachzeitschriften berichten gerne darüber, wie die Digitalisierung unsere Industrie verändert und wettbewerbsfähiger macht.

 

Ein sehr großer Automatisierer verkündet, dass er die digitale Transformation aktiv vorantreibt. Er baue sein Angebot vor allem im Bereich der Cloud Data Platforms und damit neuer digitaler Geschäftsmodelle konsequent aus. „Damit können unsere mittelständischen wie großen Kunden noch mehr in ganzheitliche Ansätze für die durchgängig digitalisierte Industrie investieren.“ Hört sich gut an.


Aber wie weit sind Unternehmen tatsächlich auf dem Weg der digitalen Transformation? Ist wirklich schon alles auf den Kopf gestellt, was die neue Botschaft aus dem Silicon Valley, dem Tal der digitalen Hoffnung, suggeriert und „Disruption“ nennt.


Doch bevor der Big Bang 4.0 kommt, ist es wahrscheinlicher, dass zumindest in vielen kleineren und mittleren Unternehmen eine Weiterentwicklung in kleinen Schritten auf der Tagesordnung steht, die aber nicht unbedingt überall befolgt wird. Klar, jede Branche hat ihre Leuchttürme, die zeigen, wo es langgeht und die immer wieder gerne zitiert werden. Davon nehmen sich unsere Fachmagazine nicht aus. Schließlich ist es unsere Aufgabe, anhand guter Beispiele und realistischer Anwendungen die Richtung vorzugeben.


Deshalb nimmt sich unsere „agile technik“ einiger Fragen an. Zum Beispiel, wie Unternehmen die Prozesse der Digitalisierung und Vernetzung bewältigen, die Industrie 4.0 charakterisieren.


Da wäre noch die Sache mit dem Hype um Industrie 4.0. Hier geben die Großen eindeutig den Ton an. Aber wie kommt ein kleines und mittleres Unternehmen damit zurecht?


Soviel vorweg, wie unsere Beispiele zeigen, können auch kleinere und mittlere Unternehmen ihre Claims in Sachen Industrie 4.0 besetzen.


All diesen Fragen geht unser Supplement „agile technik“ nach. Wir wollen mit unserer agilen Technik auf interessante Lösungsansätze hinweisen, die zeigen, wie wir uns den Herausforderungen stellen können, also wie man Industrie 4.0 praktisch macht.

 

Viel Spaß beim Lesen

 

Ihr agt-Redaktionsteam

Peter Schäfer, Christoph Scholze, Gerd Fahry, Dr.-Ing. Michael Hobohm

 

Editorial aus:

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agt agile technik verlag gmbh
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71634 Ludwigsburg

Vertrieb, Frau Beate Cedra
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