Foto: Rocla-agv
Optimierung der Verfahrbahnen von FTS

Für die neue Automatisierungslösung von Rocla, den Log IQ Route Optimizer, wurde Anfang 2016 die Firma IDO als Pilotkunde ausgewählt. Mit der zum Patent angemeldeten Optimierungslösung steigert Rocla die Transportkapazität bei IDO um 15 Prozent und sorgt für einen reibungslosen und unterbrechungsfreien Verkehrsfluss.

 

IDO ist ein finnischer Hersteller von Sanitärprodukten. Neben Finnland ist das Unternehmen auch in anderen nordischen Staaten und im Baltikum aktiv. IDO setzt in seiner modernen Keramikfabrik seit 2012 auf ein Automatisierungssystem von Rocla. „Wir waren auch mit anderen Herstellern in Kontakt, aber wir schätzen die Zuverlässigkeit von Rocla schon seit langem. Wir suchten eine Zuliefererfirma vor Ort, mit vollem Support, rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Rocla ist ein Big Player auf dem Markt. Wir machten uns also überhaupt keine Sorgen bei unserer Auswahl“, erzählt Karl-Eric Wikström, Technischer Leiter bei IDO.

 

Erhöhte Produktivität und verbesserte Sicherheit


Bei der Entscheidung für eine Automatisierungslösung in ihrer Fertigungsanlage waren für IDO zwei Hauptkriterien ausschlaggebend: die Maximierung des Produktionsflusses und die Notwendigkeit, schwere und mühsame Handarbeiten zu ersetzen. „Unsere Keramikprodukte sind äußerst schwer und von Hand nur schwierig zu bewegen. Wir brauchen einen konstanten Materialfluss und müssen die Stückkosten möglichst niedrig halten. Natürlich spielen die Personalkosten in einem Hochkostenland wie Finnland eine wesentliche Rolle“, erklärt Wikström.


„Die FTS von Rocla sind entsprechend programmiert, dadurch läuft der Produkt- und Fertigungsfluss wie geschmiert. Früher, im manuellen Betrieb, als die Produkte von einer Produktionszelle zur anderen bewegt wurden, befand sich stets ein Mitarbeiter auf einem manuellen Stapler. Dieser musste den Fertigungsfluss im Blick haben und den Fertigungseinheiten nachfolgen. Jetzt, mit den FTS, erhält man die notwendigen Infos zwischen den Fertigungszellen und dem fahrerlosen Transportsystem automatisch. Dadurch wird es viel einfacher, den Fertigungsfluss konstant zu halten und ohne Unterbrechung zu arbeiten“, so Wikström weiter.


„Das FTS ermöglicht aber auch einen unterbrechungslosen Dauerbetrieb des Brennofens. Dies ist eine ganz wesentliche Phase beim Prozess, und die Produkte müssen stets vor dem Ofen bereitstehen, da wir den Brennvorgang nicht stoppen können. Das Lagerverwaltungssystem von Rocla unterstützt uns gerade hierbei, und wir können dadurch die Rohmaterialzuführung zum Ofen viel besser steuern. Das WMS ist aber auch das ideale System für die vollständige Kontrolle über die Lagerplätze der Teile in der Anlage. Es ist kinderleicht anzuwenden, und man kann die Steuerung der FTS über das WMS beliebig variieren, falls der Fertigungsfluss in der Fabrik verändert werden soll“, fährt Wikström fort.


Bei der Auswahl der Automatisierungslösung von Rocla war aber auch die Sicherheit eines der Hauptkriterien. Die FTS von Rocla arbeiten im selben Bereich wie das Personal, weshalb sowohl die Mitarbeitersicherheit als auch die Sicherheit der transportierten Produkte von größter Bedeutung ist.


„Wir stellen Keramikprodukte her, die von Natur aus schon sehr zerbrechlich sind. Mit dem AGV-System können Geschwindigkeit und Hebevorgänge ganz einfach überwacht werden. Zerbrochene Teile in der Produktion gehören der Vergangenheit an”, so der Technische Leiter.


„Das Automatisierungsprojekt von Rocla lief reibungslos ab. Wir bekamen exakt die technische Lösung, die wir uns vorgestellt hatten. Und das Ganze auch noch pünktlich. Zurückblickend, nach einigen Jahren im Einsatz, sind wir sehr glücklich mit der Installation, und die Mitarbeiter im Fertigungsbereich arbeiten überaus gerne mit dem System. Ich würde die Automatisierungslösung von Rocla für große Fertigungsanlagen mit großen Distanzen und konstantem Produktionsfluss jederzeit empfehlen“, so Wikström abschließend.

 

Implementierung von Log IQ


Die Rocla Log IQ-Software findet dynamisch die schnellsten Verfahrbahnen für jedes FTS und macht dadurch sämtliche manuellen Verkehrsregeln überflüssig. Verkehrsstaus gehören der Vergangenheit an. Die Fähigkeit der Software, spontane Entscheidungen hinsichtlich besserer Verfahrbahnen zu treffen, ermöglicht einen unterbrechungsfreien Betrieb der Fahrzeuge. Das Ergebnis: Es werden weniger FTS für eine gegebene Aufgabe benötigt und dadurch wird sowohl bei beladenen Fahrten als auch bei Leerfahrten gespart. Trotz weniger Fahraufwand, arbeiten die FTS mehr.


Für die Kunden bedeutet dies zum einen verbesserte Effizienz und zum anderen zuverlässigere Logistikabläufe. Mit der neuen Log IQ-Software werden Entwicklung und Ramp-up eines neuen Systems erheblich vereinfacht und beschleunigt. Auch die Flexibilität wird mit der neuen Lösung erheblich verbessert: die damit einhergehende Erhöhung der Transportkapazität bereits vorhandener Systeme reduziert die Gesamtbetriebskosten der Fahrzeuge. Das Hinzufügen oder Entfernen von Fahrzeugen in dem Betriebsprozess ist ein Kinderspiel.

 

Um 15 Prozent gesteigerte Transportkapazität


„Der innovative Rocla Log IQ Route Optimizer benötigte überhaupt keine physischen Eingriffe oder Veränderungen in unserer Fertigung. Die FTS sind genau die gleichen, und auch die Ablage- und Aufnahmepunkte sind identisch. Die ganze Implementierung erfolgte während der regulären Produktion. Die Ingenieure von Rocla kümmerten sich um den gesamten Ablauf und alles klappte reibungslos. Die neue Software ist noch intelligenter, und wir erzielen dadurch 15 Prozent mehr Kapazität. Zu allererst möchten wir uns aber bei Rocla dafür bedanken, dass sie uns als Pilotanlage ausgewählt haben. Wir sind alle sehr erfreut darüber. Es ist ein tolles Schauspiel, all diese FTS noch eleganter und noch intelligenter herumfahren zu sehen“, erklärt Wikström mit einem überaus zufriedenen Gesichtsausdruck.

www.rocla-agv.com

 

Beitrag aus dhf 12.2016

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