Foto: Toyota
Überzeugende Kraftpakete

Lithium-Ionen-Schubmaststapler von Toyota Material Handling sind bei der Westfalen Land Fleischwaren GmbH je nach Wetterlage im Dauerbetrieb. Die innovative Batterietechnik bietet gegenüber herkömmlichen Blei-Säure-Akkumulatoren eindeutige Vorzüge, die nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich überzeugen.

Grillen ist in Deutschland eine Leidenschaft. Jedes Jahr, wenn die Temperaturen wieder steigen, beginnen landesweit die Kohlen zu glühen. Dann geht es nicht nur auf den Rosten der Republik um die Wurst, sondern auch beim Team von Westfalen Land. Das Tochterunternehmen des westfälischen Fleischvermarkters Westfleisch ist spezialisiert auf SB-Frischfleisch, Convenience-Angebote und natürlich auch Grillprodukte. Denn trotz anhaltendem „Veggie-Boom“ und tausenden neu erweckten Tofu-Fans ist der Hunger der Deutschen auf Fleisch, besonders wenn es um den Grillrost geht, ungebrochen. Mit Klassikern wie frischen Burgerpatties, Rostbratwürstchen oder den beliebten Grillfackeln bietet Westfalen Land ein umfangreiches Sortiment. Eine logistische Herausforderung, denn „Frische“ ist das wichtigste Ziel in der Lieferkette des Unternehmens. Um das zu meistern, setzen die Westfalen unter anderem auf innovative Intralogistiklösungen von Toyota Material Handling aus Isernhagen.

 

Frisch. Oder nichts.


Die Ansprüche der Kunden von Westfalen Land, wie Handelskunden aus dem Lebensmitteleinzelhandel und Großabnehmer, sind klar: Die Ware muss frisch sein. Um diese Ansprüche zu erfüllen, sind die Prozesse im Unternehmen effizient getaktet. Unter anderem wird aus dem 50 Kilometer entfernten Westfleisch-Center in Coesfeld das zerlegte und heruntergekühlte Fleisch angeliefert. Geschlachtet wird bei Westfalen Land in Münster nicht. Hier liegt der Fokus klar auf der Weiterverarbeitung von Fleisch. Auf gut 20000 Quadratmeter Produktionsfläche werden die Rohstoffe weiterverarbeitet. Zu allem, was man als Verbraucher in den SB-Theken der Supermärkte und Discounter finden kann, Hackfleisch, Rouladen oder Grillsteaks für den entspannten Juliabend.


„Unsere Handelskunden bestellen die Ware im Laufe des Tages, teilweise auch erst am Abend, für den nächsten Tag. Die Anlieferung erfolgt dann schon am nächsten Morgen. Im Extremfall kann es sein, dass für die Kommissionierung und Auslieferung nur acht oder neun Stunden bleiben. In der Regel sind es ein paar Stunden mehr. „Das bedeutet, unsere interne Logistik muss reibungslos funktionieren. Deswegen erwarten wir maximale Leistung, sowohl von unseren Mitarbeitern, als auch von unseren Flurförderzeugen“, so Markus Frehe, Leiter des technischen Zentraleinkaufs bei Westfleisch.

 

Winter. Auch im Sommer.


Um die Qualität der Waren und eine ununterbrochene Kühlkette zu gewährleisten, liegen die Raumtemperaturen in der Fertigung bei Westfalen Land rund um den Gefrierpunkt. Natürlich auch im 2700 Quadratmeter großen Logistikbereich des Unternehmens. Hier bewegen seit Januar 2016 sieben Toyota-Schubmaststapler täglich Dutzende Tonnen Fleisch bei winterlichen Temperaturen. Mit einem besonderen technischen Detail: Statt herkömmlicher Blei-Säure-Akkumulatoren sorgen in den Schubmaststaplern Lithium-Ionen-Batterien (Li-Ionen) für permanente Leistung.


„2015 haben wir damit begonnen, unseren Logistik-Bereich komplett umzustrukturieren. Wir haben von Bodenlagerung auf Push-Back-Regale umgestellt und mussten die Flotte von Flurförderzeugen um neue Schubmaststapler ergänzen. Bei einer Besichtigung des Toyota-Werks entdeckte die Westfalen Land-Geschäftsleitung die Lösung: Bei der Wahl wurde schnell klar, dass wir für die Infrastruktur einer klassischen Blei-Säure-Flotte einen räumlichen Engpass bekommen hätten, um die Anforderungen des Brandschutzes zu erfüllen. Wirtschaftlich und strukturell ein gewaltiger Aufwand. Daher entschied sich die Leitung für Li-Ionen-Batterien, durch und durch eine attraktive Lösung“, so Markus Frehe weiter.

 

Vollgeladen. Mit Vorteilen.


Hochkomplexe Batterietechnologie in einer anspruchsvollen Umgebung wie einer Kältelagerhalle einzusetzen ist eine technische Herausforderung. Allerdings eine lösbare. „Im Gespräch mit Westfleisch haben wir schnell eine Li-Ion-Lösung identifiziert und favorisiert. Bei Toyota haben wir bereits Erfahrungen mit dem Einsatz von Li-Ion-Fahrzeugen in kalten Umgebungen und konnten die Systeme ohne großen Aufwand anpassen. In Kooperation mit dem Batterien-Hersteller konnten wir die Steuer-Software der Li-Ion-Packs optimieren und die Abwärme der Batterien nutzen, um sie permanent auf Betriebstemperatur zu halten“, erklärt Peter Klein, Kundenbetreuer bei Toyota.


„Uns war wichtig, dass die Batterietechnologie läuft, egal auf welcher Basis. Die Erfahrung von Toyota und die Zusicherung von Herrn Klein, dass es kein Thema sein würde, haben uns die Entscheidung für Li-Ion dann doch einfach gemacht. Und heute, mit der Erfahrung von einigen Monaten, können wir sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Wir freuen uns über laufende Fahrzeuge und die Fahrer über beheizbare Fahrerkabine“, so Frehe.

 

Überzeugend. Technisch und wirtschaftlich.


Schubmaststapler mit Li-Ion-Antrieb bieten beim Kundenprofil von Westfalen Land eindeutige Vorteile. Die notwendige Infrastruktur zum Laden nimmt deutlich weniger Raum in Anspruch. Eine Ressource, die in der hocheffizienten Fertigung des Unternehmens knapp ist. Gleichzeitig erlaubt die Technologie schnelles Zwischenladen und eine kontinuierliche Leistungsabgabe, gerade im Schichtbetrieb der Westfalen Land-Logistik ein überzeugender Vorteil.


„Unsere Fahrer haben sich schnell an die beheizbare Kabine der Li-Ion-Schubmaststapler gewöhnt. Ein deutlicher Komfortgewinn im Vergleich zu den vorher im Einsatz befindlichen elektrischen Handhubwagen. Die Gewöhnung an die neuen Ladezyklen hat allerdings etwas länger gedauert. Die Fahrer mussten lernen, dass jetzt auch schnelles Laden, etwa in den Pausen, möglich und sogar erwünscht ist. Im Vergleich zu den sehr reglementierten Ladezyklen von Blei-Säure-Batterien musste da schon ein gewisses Umdenken stattfinden. Da wir betriebsweit Toyota I Site im Einsatz haben, konnten wir die Ladezyklen überwachen und die Fahrer für das Thema sensibilisieren. Nach einer gewissen Lernphase hat das dann auch funktioniert“, erklärt Magdalena Rutkowska, Projektleiterin der Umstrukturierung des Logistikbereichs, die Umstellung auf Li-Ion-Technologie.

 

Zuverlässigkeit. 24/7.


Zuverlässigkeit ist das entscheidende Kriterium bei Westfalen Land. Gerade in der Grillsaison muss das Unternehmen täglich mit wechselnden Auftragsspitzen rechnen. „Auf den Höhepunkten der Saison macht das Grillgeschäft einen großen Teil der Tagesmenge aus. Wir ziehen sogar den Wetterbericht in unsere Organisation mit ein. Wenn ein sonniges Wochenende vorhergesagt wird, können wir uns darauf einstellen, dass hier der Laden brummt. Und bei diesen Spitzen können wir uns an keiner Stelle der Logistikkette Schwachstellen leisten. Darum war es uns wichtig, dass wir uns jederzeit auf die Fahrzeuge und Services von Toyota verlassen können“, so Markus Frehe.


Toyota Material Handling ist seit 2013 Systempartner der gesamten Unternehmensgruppe Westfleisch mit insgesamt gut 300 Flurförderzeugen. Neben der Bereitstellung ist Toyota auch für die Flottenoptimierung und den technischen Service verantwortlich. Markus Frehe über die Entscheidung für Toyota: „Unser Unternehmen hat lange Zeit mit einem anderen Dienstleister zusammengearbeitet, der unser Wachstumstempo aber nicht mehr mitgehen konnte. Nach einer Ausschreibung haben wir uns 2013 für Toyota entscheiden, weil wir einen Systempartner wollten, der unsere Ansprüche erfüllen kann und die notwendige Erfahrung mitbringt.“

www.toyota-forklifts.de

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Beitrag aus dhf 12.2016

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