Page 64

dhf_917

64 Informationstechnologie  7–7512   9.2017 ¢  Neue Kunststoffbehälter Schoeller Alliberts neuer Miniload Container ist für Lasten bis 50 Kilogramm ausgelegt und durch doppelten Boden sehr stabil und robust. Aufgrund der glatten Wände und Bodenflächen mit abgeflachten Ecken lässt sich der Behälter leicht in Fördersysteme integrieren und branchenunabhängig einsetzen. Der abgewinkelte Außenrand schützt die Waren vor Stößen und erlaubt schnelle Richtungsänderungen beim Transportieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Euro-Stapelbehältern ist der Innenraum des Miniload Containers mit einem Fassungsvolumen von 60 Litern deutlich größer. Mit Außenmaßen von 598 x 398 x 320 Millimeter lässt sich der Container auf standardisierte Euro-Behälter stapeln und damit auch in externe Logistik-Prozesse integrieren. Die effiziente Lagerung von Kleinteilen ist mit Miniload Containern ebenfalls realisierbar, denn durch Trennwänden kann er in acht separate Fächer unterteilt werden. Zudem entspricht der Miniload Container hohen Brandschutznormen: Löcher in den Wänden ermöglichen den schnellen Ablauf von Sprinklerwasser und sorgen so im Brandfall für eine gleichmäßige Bewässerung des ganzen Lagers. Für eine lückenlose Rückverfolgung, lassen sich die Container mit RFID-Tags und Barcode-Labels ausstatten. Ebenso verfügen sie über Aussparungen an den Außenwänden für selbstklebende Etiketten und Einsätze für Logos. (Foto: Schoeller Allibert) u www.schoellerallibert.de ¢  Automatisches Bereitstellungssystem Der Schweizer Systemanbieter Denipro aus Weinfelden stellt ein schnell zu realisierendes Bereitstellungssystem vor, das kleine Bauteile und Schrauben für Montageprozesse sortiert und anschließend effektiv und punktgenau der Fertigung zustellt. Und zwar direkt an die Montagelinie. Dabei gleicht die neue Denipro-Lösung, die in einer durchgängigen Anlage sortiert, kommissioniert und transportiert, viele Nachteile aus, die ein üblicherweise für diesen Zweck genutztes AKL aufweist. Ein AKL befindet sich meist nicht direkt an der Montagelinie, so dass es zu längeren Wegzeiten für die anzuliefernden Kleinbauteile kommen kann. In bestimmten Produktionsumgebungen ist eine Denisort-Linie auch in der Lage ein AKL zu ergänzen und als Überbrückung der Wegstrecke vom AKL zur Montagestation zu fungieren. Die nach beiden Seiten zu kippenden und zu öffnenden Schalen des Denisort-Förderers sind zudem auf sanftes Handling getrimmt, so dass das Entladen der Produkte äußerst schonend erfolgt. Deshalb kommt das Denipro-System auch in der Produktion von Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik zum Einsatz, wo mit besonders empfindlichen Baugruppen hantiert wird. Als weitere Zielgruppen sieht der Schweizer Systemanbieter die Automobilindustrie und die Medizintechnik. (Foto: Denipro) u www.denipro.com ¢  Schmalganggerät Typ K Die neuen K-Geräte von Linde Material Handling aus Aschaffenburg bieten eine gesteigerte Hubhöhe, verbesserte Ergonomie und Performance sowie höhere Sicherheit. So lassen sich der Hauptlift für die Fahrerkabine und der Nebenlift für die Gabel gleichzeitig heben und absenken und dadurch Bediener und Gabel schneller an die gewünschte Regalposition bringen. Die neuen K-Geräte operieren jetzt bis zu einer Höhe von 18 Meter, und das bei höchster Sicherheit. Verantwortlich dafür ist eine Technologie namens Dynamic Reach Control (DRC), bei der ein elektrischer, reaktionsschneller Antrieb Mastschwankungen durch gezielte Gegenbewegungen ausgleicht. Der Fahrer muss beim Kommissionieren nicht mehr warten, bis der Mast zu schwingen aufhört, sondern kann die Ladung schnell und präzise im Regal absetzen. Unterm Strich lässt sich die Umschlagleistung im Lager durch das neue Anbaugerät und die Dynamic Reach Control um bis zu 25 Prozent steigern. Die Fahrerkabine liegt um 50 Millimeter tiefer als bei den Vorgängermodellen und bietet selbst groß gewachsenen Personen ein spürbares Plus an Bein- und Bewegungsfreiheit. Für bessere Sichtverhältnisse auf die Gabeln sorgt die um 80 Millimeter nach unten vergrößerte Frontscheibe. Ebenfalls neu in der Fahrerkabine ist das digitale Control Panel: Die übersichtlich gestaltete Bedieneinheit zeigt alle relevanten Daten auf einem vollgrafischen Display an, von der Fahrgeschwindigkeit über die Hubhöhe bis hin zu Informationen wichtiger Sicherheitssensoren. Für zusätzliche Sicherheit sorgt der optionale „Rescue Alarm“. Erkennen verschiedene Sensoren am Gerät ein unübliches Verhalten des Bedieners, zum Beispiel langes Verharren an der gleichen Position in hoher Hubhöhe, löst das System zweistufig einen optischen und akustischen Alarm aus. (Foto: Linde Material Handling) u www.linde-mh.de


dhf_917
To see the actual publication please follow the link above