Page 60

dhf_917

60 Motek Reichlich Software und viel Handfestes Digitalisierung und Automatisierung machen Handhabungs- und Robotersysteme noch leistungsfähiger – und erschließen neue Betätigungsfelder. Auf der Motek in Stuttgart geht es vom 9. bis 12. Oktober 2017 um viele neue Anwendungen. Die reichen diesmal von der Holz-, Blech- und Kunststoffbearbeitung über die Prüf-/Testtechnik, die Verpackungs- und Kommissioniertechnik bis hin zur Intralogistik und der Distribution. Software und selbstverständlich viel Handfestes wird auf der Leitmesse für Produktions- und Montage-Automatisierung zu sehen sein.  Peter Schäfer t Diese Anlage von Stein Automation wird auf der Motek in Action gezeigt. (Bild: Stein Automation) u Greifer in Verbundbauweise Doceram. (Bild: Doceram) q Kollaborative Robotik wird auch ein Thema auf der Motek sein. (Bild: Messe-Motek) „Unser Messeauftritt steht ganz im Zeichen des ,Do it yourself‘- Ansatzes von Universal Robots“, sagt Helmut Schmid, Geschäftsführer der Universal Robots (Germany) GmbH und General Manager Western Europe. „Unser Ziel ist es, alles rund um kollaborative Robotertechnologie   9.2017 so einfach implementierbar und flexibel zu gestalten, dass wirklich jeder mit ihr umgehen kann. Und zwar im Handumdrehen und ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse.“ Ein Werkzeugkoffer für passgenaue Roboterapplikationen inklusive Online-Schulungsplattform wird auf dem Messestand (Halle 7, Stand 7304) am Beispiel von sechs praxisnahen Roboterapplikationen vorgestellt. Robotik Mit der Robotik steigt auch Balluff in Stuttgart in den Ring. Mit vielen Neuheiten für die Robotik und die intelligent vernetzte Produktion will das Automatisierungsunternehmen aus Neuhausen (Halle 5, Stand 5305) zeigen, wie das erfolgreiche Zusammenspiel aller Fertigungsebenen mittels leistungsstarker Sensorik, Identifikationssystemen und intelligenter Netzwerk- und Verbindungstechnik gelingt – auch IO-Link kommt in dieser Rechnung vor. Wie lässt sich der Grad der Automatisierung in der Montage durch den intelligenten Einsatz von Robotern erhöhen? Diese Frage beantwortet das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) auf der Motek (Halle 7, Stand 7127). Im Mittelpunkt stehen zwei Software-Lösungen, die zeigen, wie sich Roboter einfach für kraftgeregelte Montageprozesse programmieren lassen. Bausteine für die Smart Factory Bausteine für die Smart Factory: Handling, Transport, Bildverarbeitung findet der Besucher bei Omron. In Halle 7, Stand 7420 werden ganzheitliche Automatisierungslösungen aus einer Hand gezeigt, „die es produzierenden Unternehmen von ermöglichen, nachhaltige Optimierungen in den Bereichen Handhabung, Intralogistik und Fertigung zu realisieren“, verspricht die Vertriebsmannschaft von Omron: „Das i-Automation-Konzept steht für intelligente, integrierte und interaktive Lösungen und soll ungenutztes Potential bezüglich Produktivität und Qualität industrieller Prozesse erschließen.“ Im Zentrum stehen interoperable Lösungen, um die Digitalisierung der Fertigung im Sinne von Industrie 4.0 zu unterstützen. Viele Maschinenbauer suchen auf der Motek innovative sicherheitstechnische Systeme für die Absicherung kompletter Anlagen und komplexer Maschinen. Beispiele, wie so etwas funktionieren kann, finden sie bei Schmersal in Halle 7, Stand 7103. „Unsere Lösungen lassen sich flexibel an die jeweilige Anwendung anpassen und erfüllen zentrale Zielsetzungen von Industrie 4.0-Konzepten“, erklärt Siegfried Rüttger von Schmersal: „Sie ermöglichen eine vorbeugende


dhf_917
To see the actual publication please follow the link above