Page 55

dhf_917

teler-ID, Sequenznummer, Stellplatznummer und Produktionslinie, auf die Etiketten gedruckt werden. Diese Angaben werden wahlweise in Klarschrift, verschlüsselt als Code 128 oder in Form eines QR-Codes auf die Etiketten aufgedruckt. Steuerung der Just-in-Sequence-Produktion Sobald die Transportpalette ein Achsenbauteil aufgeladen hat und sich dem Etikettiersystem nähert, liest die SPS den an der Palette befindlichen RFID-Chip aus und gibt dem Etikettendrucker das Startsignal: Der Etikettiervorgang beginnt. Ein weiterer Näherungssensor erkennt, ob die Palette in Etikettierweite ist. Der Spendearm schwenkt aus, und das Etikett wird berührungslos auf die Produktoberfläche aufgespendet. Sofort nach dem Etikettieren prüft ein weiterer Scanner, ob das Etikett tatsächlich auf dem Bauteil klebt und verifiziert auch gleichzeitig dessen Inhalt. Die Daten werden mit den Informationen des RFID-Chips auf der Palette abgeglichen, damit garantiert ist, dass das richtige Einzelteil auf der richtigen Palette liegt. Dies ist eine Grundvoraussetzung der Just-in-Sequence-Produktion. Die Palette fährt ihre Fracht weiter durch die Fertigungsstraßen, wo jedes Modul Stück für Stück zusammengebaut wird. Lückenlos werden Qualität und korrekte Montagereihenfolge an jeder einzelnen Arbeitsstation überprüft. Anschließend transportieren die Paletten die fertigen Produkte über riesige Förderstrecken zu den Montagerobotern in der Fahrzeugfertigung des „Ohne zuverlässige Etikettierungssysteme ist keine Justin Sequence-Lieferung möglich“ Kunden. „Alle Montageschritte sind äußerst zeitkritisch“, erklärt Manfred Jansen. „Unsere Etikettendruckspender haben uns hier noch nie im Stich gelassen.“ Modulare Bauweise der Etikettendruckspender Die Legi- Air 4050-Etikettendrucksysteme bei Benteler Automotive sind mit unterschiedlichen Applikatoren ausgestattet. Hier kommt der Baureihe zugute, dass sie komplett modular angelegt ist: An die Anlage lassen sich verschiedene Auf- und Abspuler für Etiketten, Druckmodule oder Applikatoren anbringen. Die Etiketten können je nach Anforderung entweder aufgeblasen oder aufgewischt werden. Bei Benteler kommen neben 500 Millimeter langen Applikatoren auch sogenannte 90-Grad-Schwenkarme zum Einsatz, etwa wenn ein Produkt an mehreren Seiten etikettiert werden muss. Manfred Jansen ist von der modularen Bauweise begeistert: „Für eine spezielle Aufgabe haben wir eines unserer Legi-Air-Geräte schon einmal selbstständig umgebaut. Das war sehr unkompliziert.“ Besonders wichtig ist ihm aber auch die bequeme Einbindung in die firmeneigene SPS: „Ohne Etikettierung keine Just-in- Sequence-Lieferung“, gibt Manfred Jansen zu. Schließlich muss man irgendwie auf die tausend Etiketten pro Neuwagen kommen. u www.bluhmsysteme.com Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung 09. – 12.10. 2017 STUTTGART Digitale Transformation unlimited. Die 36. Motek präsentiert System-Kompetenz und Prozess Knowhow für Anlagenbau, Sondermaschinen und Roboter-Integration in Bestform! Industrie 4.0 für die Praxis in Produktion und Montage. Montageanlagen und Grundsysteme Handhabungstechnik Prozesstechnik zum Fügen, Bearbeiten, Prüfen und Kennzeichnen Komponenten für den Sondermaschinenbau Software und Dienstleistungen  7–7229 www.motek-messe.de Veranstalter: P. E. SCHALL GmbH & Co. KG +49 (0) 7025 9206-0 motek@schall-messen.de


dhf_917
To see the actual publication please follow the link above