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54 Produkte + Lösungen ¢ Flexibles „Ware-zum-Mann“-System Die Firma Scallog, Spezialist für Intralogistik-Lösungen aus Nenterre in Frankreich, verfolgt aktiv seine internationale Expansion, vor allem in Deutschland. Zwei Leuchtturmprojekte befinden sich derzeit in Mannheim und Dortmund im Aufbau, die Scallog nutzen will, um weitere Partner für seine leistungsstarke Roboterlösung im Logistiklager zu finden. Die Besonderheit der Lösung liegt in der patentierten   3.2018 ¢ Mobile Waagen In der Intralogistik müssen Güter nicht nur bewegt, sondern oft auch gewogen werden. Mobile Waagen sparen hier viel Zeit und vereinfachen Prozesse. Der süddeutsche Hersteller EAP Lachnit bietet für diesen Einsatzbereich robuste Wiegehubwagen mit hochwertigen Waagen an, auf Wunsch auch mit Funkanbindung und mobilem Drucker. Als Basismodell kommt der bewährte Gabelhubwagen 400 K mit Feststellbremse zum Einsatz, der bis zu 2 000 Kilogramm transportiert und einen Hub von 90 bis 200 Millimeter erlaubt. In der Standardausführung sind Gabeln mit den Maßen 1150 x 555 Millimeter verbaut, die für die Aufnahme von Palettengrößen CP1, 2, 3 und Euro geeignet sind. Der Wiegevorgang erfolgt mit präzisen Waagen von Herstellern wie Bizerba, Mettler-Toledo, Rhewa oder Systec. Da Energie nur während des Wiegevorgangs verbraucht wird, liegt die Einsatzzeit bei bis zu 20 Betriebsstunden. Die Brutto-, Netto-, Tara-Umschaltung erfolgt am Anzeigeterminal, das komplett in Edelstahl gefertigt ist. Die Waagen sind mit einem Spritzwasserschutz (IP65) versehen; die vier Wiegezellen sind dicht verschweißt und erfüllen Schutzart IP67. Der Einsatz ist auch unter rauen Umgebungsbedingungen mit Temperaturschwankungen von minus 10 bis plus 40 Grad Celsius problemlos möglich. Auch gegen Schwingungen und Stöße sind die Wiegehubwagen zuverlässig geschützt. Der Spezialist für Flurförderzeuge aus Edelstahl fertigt die Wiegehubwagen nicht nur für sensible Bereiche in der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie an, sondern auch für den Einsatz in Ex-Bereichen, Ex-Klassifikation II 2 GD c, und Reinräumen. (Foto: Lachnit) u www.lachnit-foerdertechnik.de ¢ Kompaktes Wechsel-Akku-System Als Spezialist aus dem Bereich Auto-ID hat die Andreas Laubner GmbH aus Maxdorf immer wieder interessante Ideen entwickelt, um Geräte wie Drucker oder Scanner effektiv in die Systeme Ihrer Kunden zu integrieren. Preisgekrönte Produkte wie die Mobile Printer Base oder der mobile Arbeitsplatz LAMA 24 vereinfachen die Alltagsarbeit und machen zudem die Mitarbeiter mitsamt ihrem Equipment mobil. Diese Arbeitsplatzflexibilität wird dank einer Neuheit auf dem Akku- Markt nun noch einmal gesteigert und das mit der Andreas Laubner GmbH als exklusivem Europa Distributor. Zusammen mit Newcastle Systems aus den USA wurde das neue „Power Swap Nucleus Lithium Power System“ entwickelt. Hinter der Typenbezeichnung verbirgt sich ein Lithium-Eisenphosphat Akku, der für industrielle Anwendungen konzipiert wurde. Das robuste und dennoch leichte System mit einer Lebensdauer von 5 bis 7 Jahren, circa 3 000 Ladezyklen, bietet permanente 230 Volt Wechselstromversorgung für 8 bis 12 tunden. Ist der Akku erschöpft, wird dieser einfach via „Hot-Swap“ in Sekunden ausgetauscht, um einen echten 24/7-Betrieb zu ermöglichen. Der Power Swap Nucleus-Akku verwendet Lithium-Eisenphosphat Technologie, die wesentlich stabiler ist, als herkömmliche Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Systeme. Im Gegensatz zu diesen Chemikalien besteht bei Lithium- Eisenphosphat-Akkus keine potentielle Entzündungsgefahr bei Überhitzung oder einem mechanischen Missbrauch. (Foto: Andreas Laubner) u www.laubner.com „Core Software“. Sie überwacht die gesamte Logistikplattform und stellt eine direkte Verbindung zum ERP- oder Lagerverwaltungssystem des Kunden her. Die Software ermöglicht so die Kontrolle und Verfolgung sämtlicher Produktreferenzen in Echtzeit sowie die Optimierung von Lagerbewegungen und internen Abläufen in Abhängigkeit von saisonalen Faktoren. Die von Scallog überwachte Roboterflotte „Boby“ vereinfacht das Picking, indem sie die Regale mit der angeforderten Ware zum Kommissionierer bringt. Auf diese Weise kann jeder Kommissionierer bis zu 600 Picks pro Stunde ausführen, gegenüber 100 bis 150, die eine klassische Kommissionierung „zu Fuß“ erlaubte. Für den Kommissionierer bedeutet diese Lösung eine einfachere Arbeit, größere Sicherheit, geringeren Aufwand und eine höhere Effizienz. Ein weiterer Vorteil der Automatisierung besteht in einem Gewinn an Lagerfläche von 30 Prozent, einer dichteren Nutzung der Fläche durch Zwischenebenen und einem dadurch erzielten Produktivitätszuwachs von 20 bis 40 Prozent. Die Lösung eignet sich insbesondere für Produkte wie Ersatzteile, Kosmetik, Kleidung, Schuhe, Spielwaren oder Bücher. (Foto: Scallog) u www.scallog.com


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