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Krane + Hebezeuge 31 Verteilung des Gewichts wurde das Hebezeug mit einer Einscherung von 2 x 12/2-1 versehen und die Trommel in der Länge L4 gefertigt. Die erreichte Hubhöhe betrug nach Fertigstellung 21,5 Meter bei 2 x 150 Meter Seillänge. Durch die zweifache symmetrische Anordnung der Einscherungen konnte ein absoluter Synchronlauf der beiden Lasthaken realisiert werden. Die Gesamtlänge des Windwerks beläuft sich auf fast neun Meter. Die Seiltrommeln sind mit speziellen Kupplungen an das Getriebe angeflanscht, wodurch alle Toleranzen „Robuste polumschaltbare Technik mit weiten Toleranzfeldern ermöglicht beispielsweise zwischen Maschine und Stahlbau kompensiert werden. Der Getriebemotor ist aufgrund der bauseitigen Gegebenheiten senkrecht angeordnet. Durch diesen unüblichen Aufbau ist der Hubmotor über eine der beiden Seiltrommeln montiert. Sicherheit großgeschrieben Damit das Absenken der Schleuse sicher abläuft, führten die Ingenieure von Stahl Cranesystems den Kranbetrieb auch bei instabiler Netzspannungsversorgung“ Logistik 4.0 trifft Industrie 4.0 D I G I TAL E TR ANS FORMAT ION World’s leading trade show for intralogistics & supply chain management 23. – 27. April 2018 Hannover   Germany cemat-hannovermesse.com #HM18 #CeMAT P L AT T F O RMEN MENS CH-MA SCHINE CH AUTOMAT I S I E RUNG I M H ANDE L V E R PACKUNGS LOG I S T IK 4 .0 SCH INE RUNG die Seile mit 7-facher Sicherheit aus. Zudem planten sie im Windwerk eine zweite Bremse als Sicherheitsbremse ein, die direkt an das Getriebe angeflanscht wurde. Das Hubwerk wurde mit einer Überlastabschaltung für jeden der beiden Lasthaken ausgestattet und das Aufsetzen der Last durch eine Schlaffseilabschaltung für jeden Haken separat realisiert. Beide aktuelle Hakenpositionen sind als Option auf einer Anzeige an der Schaltschranktüre ablesbar. Zusätzlich werden die Motorströme des Hubmotors auf Amperemeter angezeigt. Durch Motorschutzschalter ist dieser Hubmotor zusätzlich abgesichert. Ausgelegt ist das Hebezeug entsprechend seines Einsatzortes für eine Umgebungstemperatur zwischen minus 25 und plus 40 Grad Celsius. Robuste polumschaltbare Technik mit weiten Toleranzfeldern ermöglicht den Betrieb auch bei instabiler Netzspannungsversorgung. In den Hubmotor wurde eine Fremdbelüftung mit einer Nachlaufsteuerung eingebaut, die einen 15-minütigen Dauereinsatz der Hebetechnik mit einer anschließenden Abkühlpause gewährleistet. Die Sonderlackierung des Windwerks mit einem 270 Mikrometer dicken Deckanstrich aus Polyurethan macht es witterungsfest. Aufgrund der Luftfeuchtigkeit stattete Stahl Cranesystems den Gerätekasten und den Hubmotor des individuellen Hebezeugs zudem mit einer Heizung aus. Eine Hubwerksbremse mit eingebauter Bremsbelüftung senkt im Falle eines Stromausfalls die Last mit Pausen. Das Lastgewicht wird kontinuierlich mit dem Multi-Controller SMC über analoge Messsensoren ermittelt. Bei Überlast wird die Hubbewegung sofort abgeschaltet. Außerdem können mit dem Multi-Controller weitere Daten, wie beispielsweise das Last


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