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Krane + Hebezeuge 29 www.Dhf-magazin.com   „Betreiberverantwortung“ in Kürze • Räume, Vorrichtungen und Gerätschaften sind so einzurichten, dass von ihnen keine Gefahr für Leben und Gesundheit ausgeht. • Betreiberverantwortung tragen sowohl die Besitzer und Betreiber von Gebäuden mit gebäudetechnischen Anlagen als auch Arbeitgeber und Personen, die Arbeitsplätze oder Arbeitsmittel bereitstellen. • Eine Verletzung der Pflichten kann Bußgeld, Kündigung, Berufsverbot und Freiheitsstrafe nach sich ziehen. • Zu den maßgeblichen Regelungen gehören GEFMA-Richtlinie 190 „Betreiberverantwortung“, § 15 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie die VDI-Richtlinie 3810 Blatt 1.1 – „Betreiben und Instandhalten von gebäudetechnischen Anlagen – Betreiberverantwortung“. • Der TÜV Rheinland hat zu diesem Thema die 28-seitige Informationsschrift „Betreiberverantwortung. Das Wichtigste auf einen Blick“ inklusive Checkliste ins Netz gestellt: Unter www.tuv.com den Suchbegriff „Betreiberverantwortung“ eingeben.   Folgendes sollten FM-Verantwortliche beachten Ein Betreiber kann seine Betreiberpflichten an spezialisierte Mitarbeiter oder Außenstehende übertragen, zum Beispiel im Rahmen eines FM-Vertrags. Eine restlose Befreiung des Betreibers von jeglicher Verantwortung scheidet jedoch aus. Zu beachten sind: • klare Definition der übertragenen Pflichten • sorgfältige Auswahl des beauftragten Mitarbeiters oder Dienstleisters • seine Ausstattung mit den erforderlichen Mitteln und Kompetenzen • seine sorgfältige Einweisung und Überwachung   Horizontal-Sicherungsmittel Safeline HT-8 im Detail • es reichen zwei Befestigungspunkte an gegenüberliegenden Hallenwänden oder an der Decke • Spannweite von 40 Meter ohne Zwischenhalterung (im konkreten Fall sogar 50  Meter) • Vorspannung von rund 400 Kilogramm • geprüft nach EN 795:2012 Anschlageinrichtungen Typ C • erfüllt Anforderungen von PD CEN/TS 16 415:2013 für Schutzsysteme t Ein Falldämpfer schützt System und Bausubstanz p Das Höhensicherungsgerät wird in einen Rollenläufer eingehängt die Zugmaschine schon beim Gerüstaufbau eine Macke abkriegt, wie man hier im Ruhrpott sagt. Welche Nachverhandlungen Kratzer an der Außenhülle eines Leasing-Fahrzeuges bedeuten, weiß jeder, der schon mal ein geleastes Auto nach der Laufzeit an den Händler zurückgegeben hat: Man wird für jeden Mangel einzeln zur Kasse gebeten. Mehr Bewegungsfreiheit Also lieber eine PSAgA. Wie schon in der Vorgängerhalle entschied sich KTG für Safeline HT-8 von Spanset. „Der Vorteil dieses Horizontal-Sicherungsmittels auf Drahtseilbasis besteht darin, dass die Bewegungsfreiheit der Anwender praktisch nicht eingeschränkt wird“, erläutert Spanset-Anwendungstechniker Jörg Scheilen. Die Läufer folgen dem Monteur bei seiner Arbeit in der Höhe und sichern jeden Absturz innerhalb eines definierten Wirkungskegels. Und das für bis zu vier Personen mit einem Körpergewicht von jeweils maximal 140 Kilogramm. 50 Meter ohne Zwischenhalter Bei HT-8 handelt es sich um ein permanentes Sicherungssystem. Es wird einmal angebracht und steht dauerhaft zur Verfügung. Eine besondere Herausforderung bei der Installation bestand darin, dass das System ohne Zwischenhalter 50 Meter überbrücken musste. Irreversible Veränderungen in der Halle hatte der Vermieter von vornherein ausgeschlossen. Standardmäßig ausgelegt ist das Spanset-Produkt für 40 Meter. Unter Berücksichtigung der relativ geringen Sturzhöhe – Lokomotiven sind rund 4,50 Meter hoch – wurde das System für eine Spannweite von 50 Meter berechnet. Das Stahlseil läuft längs durch die Halle. Seine Befestigung erfolgte zum einen an einer Stahlstütze. Das andere Ende wurde an einen Stahlträger über dem Einfahrtstor montiert. Die Spannvorrichtung des HT-8 erlaubt eine Vorspannung von bis zu 400 daN, rund 400 Kilogramm, mit der Folge, dass das Seil nur minimal durchhängt. „Alles in allem haben wir uns mit der Spanset-Lösung für eine zeitgemäße Sicherheitsvorrichtung entschieden, mit der wir einerseits unsere Leute schützen und andererseits ihren Bewegungsradius kaum einschränken“, sagt Mehrholz. Und, auch das ist wichtig: In Sachen Betreiberverantwortung kann dem Railservice-Dienstleister niemand „aufs Dach steigen“. u www.spanset.de


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