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WAS? WARUM? WOHIN? MIT FAHRERLOSEN TRANSPORTSYSTEMEN Wir entwickeln Ihre Intralogistik von der Planung bis hin zum Betrieb schlüsselfertig und nach Maß. Erfahren Sie mehr über die intelligenten Intralogistik- Lösungen von EK AUTOMATION. TRANSPORTROBOTIK INTRALOGISTIK SIMULATION ABLÄUFE EFFIZIENTER MACHEN. WWW.EK-AUTOMATION.COM Autonome Systeme in der Produktionsversorgung, neuronale Netze, Deep Learning – was vor einigen Jahren noch nach fernen Zukunftsvisionen und Science-Fiction klang, sind heute angewandte Technologien in der Intralogistik. Vernetzung und Automatisierung haben mit der digitalen Transformation Einzug in Lager und Materialfluss-Systeme erhalten. Eine optimal funktionierende Logistik, schnelle und effiziente Lager und Materialfluss Prozesse sind die Grundpfeiler für Flexibilität und Erfolg in der Intralogistik. Intelligente Technik hilft, diese Prozesse möglichst sicher, fehlerfrei und effizient zu gestalten. Wie die digitale Transformation praktisch umgesetzt wird, diskutierten die Experten aus allen Bereichen der Intralogistik – von Herstellern und Anwendern, über Planer und Berater, bis hin zu Forschungsinstituten auf dem VDI-Kongress. Im Anwenderforum „Logistik-Showcase“ erlebten die Kongressteilnehmer Logistik live. Es konnten innovative Prototypen von Fahrassistenzen für Flurförderzeuge besichtigt oder Simulationsmodelle eines 3D-Shuttle-Lagers erstellt werden. Ebenso gab es die Möglichkeit, den aktuellen Stand der Technologien auszuprobieren, zum Beispiel anhand von Datenbrillen, die mit Pick-by-Vision-Technologien arbeiten. Ein weiteres Highlight war die feierliche Verleihung des VDI-Innovationspreises Logistik 2018, der besonders engagierte Unternehmen auszeichnet. Diesjähriger Gewinner ist die Schmaus GmbH, für die Entwicklung und Einführung von Datenbrillen für Mitarbeiter mit Hörbehinderung. Mit dieser Technik wird die Inklusion von behinderten und nicht-behinderten Menschen in den Arbeitsprozess vorbildlich erreicht. u www.materialflusskongress.de Anschluss), auch ist das Verhalten von Menschen und Maschinen weitreichend unterschiedlich. Wir müssen für die hybriden Welten Konzepte für das Verhalten von beidem, Mensch und Maschine, entwickeln, die beiden ein hocheffizientes Arbeiten erlauben. Wir müssen verstehen, dass das, was Menschen meiner Generation als intuitiv verstehen, nicht notgedrungen das sein wird, was folgende Generationen so empfinden. Alleine wie heute kleine Kinder mit elektronischem Equipment spontan umgehen können, werden unsere Eltern nie verstehen. Das müssen wir gezielt in unser Planen der Zukunft aufnehmen und verstehen, dass zwischen den „dunklen Fabriken“, also menschenleeren Fertigungen – Maschinen brauchen kein Licht – und Manufakturen beliebig viele Zwischenzustände möglich und sinnvoll sind, die es gilt optimal zu gestalten. Wie gestaltet sich das Ideal einer zukünftigen Mensch-Maschine-Kollaboration in Produktion und Logistik? „Wer unterstützt eigentlich wen“ konnte ich schon im vergangenen Jahr nicht wirklich final beantworten – und kann es heute nicht. Wir in der VDI-Fachgesellschaft GPL (Produktion und Logistik) haben uns dies zur Hausaufgabe gemacht und wollen eine Expertengruppe zum Thema „DER MENSCH IN DER DIGITALEN INTRALOGISTIK – Mensch und Roboter arbeiten zusammen“ dazu ins Leben rufen. Es handelt sich dabei klar um eine interdisziplinäre Aufgabe, die die Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Ergonomie, Betriebswirtschaftslehre, Psychologie, Soziologie etc. und schließlich Wirtschaft und Unternehmen nur gemeinsam angehen und lösen können. Die gesellschaftlichen genauso wie die psychologischen Aspekte müssen hier stärker beleuchtet werden, um ein nachhaltig gut funktionierendes „Arbeiten 4.0“ zu erreichen. Wir als der Bereich Intralogistik stellen uns dieser Herausforderung und versuchen, über unsere eigenen fachlichen Grenzen hinaus zu denken. t Auf dem 27. Deutschen Materialfluss- Kongress in Garching bei München diskutieren Experten über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Logistikprozesse


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