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22 Umstellung von SAP WM auf SAP EWM Viele Logistiker nutzen SAP WM für ihre Lagerverwaltung. 2025 enden allerdings Updates und Support für die Warehouse Management-Software. Betroffene Unternehmen sollten schon heute prüfen, ob bereits vorhandene Software die Aufgaben von SAP WM übernehmen können. Dabei ist Eile geboten: Eine Umstellung kann mehrere Jahre dauern.   11.2017 Der Betrieb von SAP WM wird durch die Aufkündigung der Lösung künftig sehr teuer und kompliziert. Unternehmen sollten sich aus diesem Grund schon jetzt nach möglichen Alternativen umsehen. Eine mögliche Variante wäre, fehlende Funktionen mit SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) aufzufangen. Klarer Vorteil: Viele Unternehmen haben die Lösung bereits im Einsatz. Da SAP EWM aber eine andere Funktionsweise als SAP WM hat und sich auch in der Datenstruktur unterscheidet, können existierende Funktionen und individuelle Add-ons eins zu eins migriert werden. Einige Prozesse in der SAP EWMUmgebung müssten neu programmiert und designt werden – ein großer, aber unverzichtbarer Aufwand. Umstellung als Chance Viele Logistiker nutzen SAP WM schon seit mehreren Jahren und haben mit der Migration auf SAP EWM nun die Chance, ihre Prozesse zu optimieren, zu erneuern und auch neue Technologien einzusetzen; so werden beispielsweise Pickby Voice und Pick-by-Vision von SAP EWM deutlich besser unterstützt. Zudem bietet die Software weitere verbesserte Funktionalitäten: Die Kommissionierung kann optimal auf die Abfahrtzeiten von Lkws abgestimmt werden, der Materialfluss kann direkt gesteuert und SAP EWM kann direkt mit der Lagerautomatik verbunden werden. Die Lösung bietet auch eigene Oberflächen für untp Um künftig optimal in der Lagerverwaltung aufgestellt zu sein, müssen Logistiker das „Big Picture“ im Blick behalten. Auch SAP Enterprise Resource Planning (ERP) wird bis 2025 aufgekündigt, eine Umstellung auf SAP S/4HANA steht daher ebenso bevor (Foto: ©Stocker_Fotolia_de) t Anika Madaus, SAP EWM Consultant bei Abat und Autorin des Artikels, rät: Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter motivieren, die neue Lösung gerne nutzen zu wollen – anderenfalls sind Zeit und Geld umsonst investiert (Foto: Abat) Informationstechnologie


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