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Herstellerumfrage Informationstechnologie 21 zeln und voneinander isoliert betrachtet werden. Vielmehr sind sämtliche Aufgaben zwischen Logistik und Fertigung und damit sämtliche Informations- und Güterflüsse ganzheitlich zu planen, zu managen und permanent zu verbessern. Ein WMS muss deshalb integrativ mit anderen über-, neben und unterlagerten Systemen, etwa in Fertigung und Montage, kommunizieren und anhand dieser Zusatzinformationen die logistischen Prozesse in Echtzeit für die aktuellen Bedarfe der verschiedenen Bereiche optimieren sowie exakte Kennzahlen für alle Prozesse liefern. Eine weitere Anforderung ist, dass die Software allen Menschen mit ihren ganz unterschiedlichen Aufgaben und Anforderungen entlang der Wertschöpfungskette das Leben erleichtert, von der Installation über die Admin- und Steuerungs-Funktionen bis zu den Aufgaben für Kommissionierung und Instandhaltung am Shopfloor. Erreicht wird dies unter anderem durch die intuitive Benutzung: Jeder, der www.Dhf-magazin.com tergrund von Internationalisierung und Vernetzung steigen die Anforderungen an moderne WMS weiter. Neben den klassischen, im Zuge der Auftragsabwicklung erforderlichen Intralogistikfunktionen stehen hierbei insbesondere auch unternehmensübergreifende, für das Betriebsgeschehen jedoch relevante Prozesse im Mittelpunkt. So wird es beispielsweise zu einer verstärkten Einbindung von Transport-Management-Systemen und auch Nachrichtenportalen kommen. Auf diese Weise lassen sich auch Risiken entlang der Versorgungskette frühzeitig erkennen und erforderliche Alternativen initiieren. Damit ist nicht unbedingt gleich der fast schon sprichwörtliche Sack Reis gemeint, der in China umkippt. Man denke nur an die Sperrung der Rheintalbahn und die daraus resultierenden Folgen für die Wirtschaft. Gefordert ist eine klare und umfassende Sicht auf sämtliche Informationen über Waren und Bestände, Ressourcen und Prozesse entlang der gesamten Supply Chain, die nicht am Warenausgangstor endet. Visibility wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Das WMS der Zukunft wird also Dreh- und Angelpunkt einer durchgängig vernetzten Wertschöpfungskette sein, die es kontinuierlich zu optimieren gilt, ganz im Sinne von Supply Chain Execution. Predictive Analytics spielt hier eine entscheidende Rolle. Mithilfe dieses Verfahrens ist es möglich, über die reine Datenerhebung, -analyse und -verarbeitung hinaus spezifische Muster zu identifizieren und daraus Handlungsoptionen ableiten zu können. All dies erfordert allerdings auch ein ausgeklügeltes Schnittstellenmanagement. Denn noch existieren vielfach stark zerklüftete Anwendungen beziehungsweise Insellösungen. Auch die „künstliche Intelligenz“ (KI) wird eine wichtige Rolle spielen, in welcher Ausprägung lässt sich heute jedoch noch nicht verbindlich einschätzen beziehungsweise seriös beantworten. u www.stoecklin.com Markus Müllerschön Vice President Sales, Viastore Software GmbH in der Lage ist, ein Smartphone zu bedienen, sollte auch mit einem WMS umgehen können. Das ist unser Anspruch, und wir haben diesen bereits heute mit dem Standard-WMS Viadat erfüllt. Hinzu kommt die einfache und intuitiv umzusetzende Integration von Wearables, die den Menschen helfen, Ihre Aufgaben einfacher zu erfüllen. Seien es Datenbrillen zum Kommissionieren oder Smart Watches, die dazu beitragen, Mitarbeiter vor Überlastung zu schützen, optimale Wege zu finden oder bei der Arbeit im Lager individuelle Fitnessziele zu erreichen. u www.viastore.com Globalisierung, weltweite Vernetzung, aber auch der Bedarf nach mehr Wirtschaftlichkeit und Effizienz bei geringen Losgrößen, nach kürzeren Lieferfristen und höherer Lieferqualität erfordern, dass logistische Prozesse in Lager und Fertigung nicht länger ein


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